Ausbildung

Zwei Ausbildungsverträge, was tun? Des Weiteren, kann man … als Vorvertrag werten?

Gefragt am 09. Januar 2016, 17:47 Uhr von ichfrageeuchmal Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
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Guten Abend
Und zwar möchte ich dieses Angebot hier auch wahrnehmen und entsprechend eine bzw. sogar zwei Fragen stellen, um mir Klarheit zu verschaffen…
Und zwar bin ich Schüler der 10 Klasse und beende voraussichtlich dieses Jahr meine Schullaufbahn mit der Mittleren Reife, also den Realschulabschluss und habe mich, wie es sich gehört, bereit auf mehrere Stellen beworben, auch schon ein paar Absagen aber auch zwei Zusagen bekommen, und da liegt das Problem, beide Arbeitgeber bieten mir einen Ausbildungsvertrag an, der erste kam ein bis zwei Monate früher und ich machte so gesagt schon klar, das ich diese Stelle auch in Anspruch nehmen werde, denn ich hatte nur noch ein Assesment Center in Aussicht und habe mir dafür auch nicht die größten Chancen ausgerechnet, denn ich habe mich da für einen Beruf beworben der eher von höheren Abschlüssen oder höheren Qualifikationen ausgeführt wird, so dachte ich zumindest (Bank / Bankkaufmann)… Am Ende dieses Auswahltages bekam ich aber tatsächlich das Angebot dort eine Ausbildung zu machen, es scheint, als hätte das Gesamtpaket bzw. die Persönlichkeit gestimmt, dafür habe ich mich auch sehr gefreut, nur das Problem ist das ich eine Art Vorvertrag bekommen habe, in dem nur stand das jetzt noch der Betriebsrat den richtigen Vertrag absegnen muss und ich diesen dann bekomm, ansonsten stand da nur was drinnen von wegen Herzlich Willkommen im Team usw., da meine erste Frage: Kann man das schon als rechtlich bindenden Vorvertrag sehen oder wie ist das? Da ist zwar nicht meine Unterschrift drauf aber die vom Bankdirektor, also meinen dann vermutlich direkten Vorgesetzten, da ich aber den richtigen Vertrag erst am ende dieses Monats bekomme und der erste Vertrag aber am 8.1, also heute, die Abgabefrist hat, habe ich (konnte die Ansprechpartnerin nicht telefonisch erreichen) eine E-Mail geschrieben in der ich mich entschuldige das ich die Frist nicht wahrnehmen kann und das ich eben noch Bedenkzeit brauche bis zum Ende des Monats, weil ich eben so gesagt die Unternehmen die mir einen Ausbildungsvertrag anbieten, wirklich analysieren will sodass ich halt auch die richtige Entscheidung für mein Leben treffe, ist das richtig? Ist das nicht unverschämt wenn ich um einen ganzen Monat bitte? Und ich habe immer gesagt das das meine erste Wahl ist, jetzt das, dafür habe ich mich auch in der E-Mail entschuldigt und meinte das sie immer meine erste Wahl waren und sind, verstehen die das wenn ich dann letztendlich doch woanders hingehe, weil es halt für die Zukunft einfach besser ist? (Finanziell, Karriere, etc.) Ich fühle mich irgendwie so schlecht bzw. schuldig, ich meine, ich habe immer gesagt das wäre mein Traum in dem Sinne, und das stimmt auch, aber ich hätte mir nie Träumen lassen überhaupt die Chance zu bekommen die ich beim zweiten Arbeitgeber bekomme, eine renommierte Bank, weshalb ich auch eher zum zweiten Arbeitgeber tendiere, ich möchte nur am liebsten beide Arbeitsverträge schwarz auf weiß da haben um mich entscheiden zu können und mit gutem Gewissen dabei raus zu gehen… Was soll ich nur machen? :/


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Das ist in der Tat ein Dilemma. Nun bin ich kein Anwalt, kann daher auch keine rechtsverbindliche Aussage treffen. Aber nach meinem Verständnis ist ein Arbeitsvertrag, den du vorliegen hast und der von Seiten des Arbeitgebers unterschrieben ist, rechtsverbindlich. Allerdings nur innerhalb einer angemessenen Frist. Man kann den also nicht etwa ein Jahr lang liegen lassen, dann unterschreiben, zack muss einen das Unternehmen einstellen. Das geht eben nicht.

Deshalb kannst du diesen Arbeitgeber eher auch keinen Monat hinhalten – es sei denn, er spielt mit. Was du machen kannst: Du kannst um eine Fristverlängerung bitten, weil du unsicher bist – und gleichzeitig den anderen Arbeitgeber „drängen“, dir möglichst bald ein verbindliches Angebot zu machen, weil du dich entscheiden musst.

Das alles verlangt aber etwas Fingerspitzengefühl. Ich will jetzt nicht alles wiederholen, aber Tipps dazu findest du zum Beispiel hier: http://karrierebibel.de/arbeitgeber-hinhalten/


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