Wie kann ich das Vorstellungsgespräch vorbereiten?

Über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch freut sich jeder. Ihre Unterlagen haben einen guten Eindruck gemacht und nun bekommen Sie die Chance, im Gespräch zu überzeugen. Damit das klappt, sollten Sie unbedingt das Vorstellungsgespräch vorbereiten. Es ist eine schwierige Situation, Sie stehen unter Druck und haben große Erwartungen – gleichzeitig sollen Sie sich von Ihrer besten Seite präsentieren, selbstbewusst auftreten und möglichst schlaue Antworten geben. Mit der richtigen Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch gelingt genau das. Warum die Vorbereitung so wichtig ist und wie Sie das Vorstellungsgespräch vorbereiten…

Wie kann ich das Vorstellungsgespräch vorbereiten?

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Warum sollte ich mich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten?

Mit einer gut Vorbereitung aufs Jobinterview vergrößern Sie Ihre Chancen auf die Stelle – oft sogar entscheidend. Denn wer sich angemessen auf ein Vorstellungsgespräch vorbereitet, hinterlässt mit großer Wahrscheinlichkeit einen besseren Eindruck als die schlechter vorbereitete Konkurrenz. Dies kann in vielen Fällen den Ausschlag geben, zumal Sie es ja schon in die engere Auswahl geschafft haben. Die Konkurrenz wurde bereits deutlich dezimiert. Jetzt gilt es, den letzten Schritt zu gehen und sich mit einer durch und durch überzeugenden Vorstellung den Job zu sichern.

Sie sollten sich insbesondere auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten, wenn…

  • Sie zu Nervosität neigen, Probleme mit öffentlichem Reden haben oder unsicher sind.
  • Sie eine Ausbildung anstreben oder Berufsanfänger sind, dem es noch an Erfahrung mit vergleichbaren Situationen mangelt.
  • Sie noch nicht allzu viel über das Unternehmen wissen, bei dem Sie sich bewerben.
  • die vakante Stelle für Sie eine außergewöhnliche Chance darstellt oder von besonderer Bedeutung für Sie ist.

Welche Vorteile bringt mir eine gute Vorbereitung?

Sie profitieren Sie gleich mehrfach von einer blitzsauberen Vorbereitung aufs Vorstellungsgespräch:

  • Sicherheit gewinnen

    Für Personaler ist ein Jobinterview Routine, für Bewerber jedoch eine Ausnahmesituation mit vielen Fragezeichen. Wenn Sie das Vorstellungsgespräch vorbereiten, haben Sie eine viel bessere Vorstellung davon, was Sie dort erwartet. Sie gewinnen Sicherheit – und können den wichtigen Termin mit einem besseren Gefühl angehen.

  • Selbstbewusstsein stärken

    Aufregung und Nervosität im Vorstellungsgespräch sind normal und nicht weiter schlimm – solange Sie es dennoch schaffen, selbstbewusst aufzutreten. Konzentrieren Sie sich schon in der Vorbereitung darauf, Ihre Stärken und Qualifikationen angemessen zu präsentieren. Dann treten Sie auch im Vorstellungsgespräch selbstbewusster auf.

  • Antworten finden

    Wenn Sie gut vorbereitet ins Vorstellungsgespräch gehen, werden Ihre Antworten besser ausfallen und die Personalverantwortlichen eher überzeugen. Sympathie, soziale Kompetenz und Cultural Fit geben in der Regel letztlich den Ausschlag, ob Sie den Job bekommen nicht. Eine gute Vorbereitung hilft Ihnen dabei, sicher und überzeugend aufzutreten. Das kommt an.


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Wie läuft ein Vorstellungsgespräch ab?

Jedes Vorstellungsgespräch verläuft anders, aber der Ablauf ist doch fast immer gleich. Klingt paradox, ist es aber nicht. Ein klassisches Jobinterview ist in 5 Phasen unterteilt:

  1. Smalltalk

    Das Vorstellungsgespräch startet mit der Begrüßung und etwas Smalltalk. Ein lockerer Auftakt kann das Eis schon brechen. Wer einen guten ersten Eindruck hinterlässt, startet mit Pluspunkten ins Gespräch.

  2. Kennenlernphase

    In der zweiten Phase stehen Sie als Bewerber im Mittelpunkt. Der Personaler möchte mehr über Sie erfahren. Jetzt sind Sie an der Reihe und müssen sich vorstellen. Ihre Selbstpräsentation sollte die wichtigsten Stationen, Qualifikationen und Skills enthalten, vor allem jene, die für die ausgeschriebene Stelle wichtig sind. Mehr als zwei oder drei Minuten sollte dieser Part nicht dauern.

  3. Unternehmensvorstellung

    Im Vorstellungsgespräch sollen sich beide Parteien gegenseitig kennenlernen. In der dritten Phase stellt sich das Unternehmen und die zu besetzende Position genauer vor. Sie erhalten Einblicke in Aufgaben, Verantwortungen und Einordnung im Betrieb. Die Unternehmensvorstellung kann auch der Kennenlernphase vorangestellt sein. Zudem sind die beiden Phasen nicht immer sklavisch voneinander getrennt.

  4. Rückfragen

    Irgendwann werden die Unternehmensvertreter den Bewerber darauf ansprechen, ob noch Fragen offen sind. Nun hat er oder sie die Möglichkeit, zusätzliche Informationen zu erbitten oder die eigene Neugier zu befriedigen. Grundsätzlich sollten sich Bewerber die Chance nicht entgehen lassen, Rückfragen zu stellen – allein schon, um Interesse an Unternehmen und Job zu signalisieren.

  5. Abschluss

    Am Ende des Gesprächs folgt eine kurze Verabschiedung mit Handschlag. Wahrscheinlich wird Ihr Gesprächspartner Ihnen erklären, dass der Auswahlprozess noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird und man sich bald bei Ihnen melden wird. Bei dieser Gelegenheit können Sie nachhaken und genauer erfahren, wann Sie frühestens mit einer Antwort rechnen können oder ob noch weitere Auswahlschritte anstehen.

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Wie kann ich mich auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten?

Vor allem sollten Sie Informationen sammeln, Ihre Selbstpräsentation einüben, Fragen des Unternehmens antizipieren, Rückfragen überlegen, das passende Outfit wählen und – im Falle eines Videointerviews – die Technik überprüfen. Perfekt auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten können Sie sich allerdings nicht. Jedes Unternehmen ist anders und setzt im Vorstellungsgespräch andere Schwerpunkte. Es bleibt immer Raum für Unwägbarkeiten und Unvorhergesehenes. Auch bei der besten Vorbereitung müssen Sie daher stets improvisieren – mal mehr, mal weniger. Wenn Sie diesen Gedanken verinnerlichen, haben sie sich mental ebenfalls schon ein Stück weit gut aufs Vorstellungsgespräch vorbereitet.

11 Tipps, die Ihnen bei der Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch helfen:

  • Informationen sammeln

    Bevor Sie in ein Vorstellungsgespräch gehen, sollten Sie sich gründlich über den potenziellen Arbeitgeber informieren. Schauen Sie sich auf der Unternehmenshomepage um, merken Sie sich die wichtigsten Daten und Fakten. Informieren Sie sich über Produkte, Branche, Standorte und Unternehmensgröße. Wichtig sind dabei nicht nur die nackten Zahlen – recherchieren Sie, wofür das Unternehmen steht und welche Firmenphilosophie es nach außen hin vertritt. Verfolgen Sie außerdem die Tages- und Wirtschaftspresse, um über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden zu sein.

  • Smalltalk ernst nehmen

    Das Vorstellungsgespräch startet entspannt mit ein wenig Smalltalk. Eine klassische Einstiegsfrage nach der Begrüßung ist beispielsweise: „Haben Sie gut hierher gefunden?“ Unterschätzen Sie die Bedeutung dieses verbalen Geplänkels nicht. Smalltalk unterstreicht Ihre Kommunikationsfähigkeit und soziale Kompetenz. Wenn Sie kein guter Smalltalker sind, dann überlegen Sie sich vorab zwei, drei smalltalktaugliche Themen, die Sie – wenn es sein muss – abrufen können. Das können ganz profane Themen wie das Wetter, die Anfahrt oder das Fußballspiel von gestern Abend sein.

  • Selbstpräsentation proben

    Oft beginnt die Kennenlernphase im Vorstellungsgespräch mit Ihrer Selbstpräsentation und der Bitte des Personalers: „Erzählen Sie doch etwas über sich selbst!“ Überlegen Sie sich im Vorfeld, welche Punkte Ihres Lebenslaufs für das Unternehmen von besonderem Interesse sind. Der Aufbau sollte diesem Schema folgen: Ich bin – ich kann – ich werde. Üben Sie Ihre Selbstpräsentation ein und achten Sie darauf, dass sie nicht mehr als zwei, drei Minuten dauert.

  • Fragen durchspielen

    Welche Fragen ein Personaler Ihnen stellen wird, lässt sich im Vorfeld nie hundertprozentig voraussagen – doch gibt es einige Klassiker, die fast immer gestellt werden und auf die Sie sich entsprechend vorbereiten können. Dazu zählen beispielsweise Fragen wie: „Warum sollten wir Sie einstellen? Was unterscheidet Sie von anderen Bewerbern? Was ist Ihre größte Schwäche?“ Andere häufig gestellte Fragen sind: „Was sind Ihre Stärken? Welche Ziele verfolgen Sie in diesem Job? Warum haben Sie gekündigt? Wo sehen Sie sich in 5 Jahren?“ Hierbei gibt es nie die EINE richtige Antwort. Wenn Sie diese Fragen vorab durchspielen, werden Ihre Antworten stimmiger und besser sein.

    Welche Fragen werden im Vorstellungsgespräch gestellt?

  • Rückfragen überlegen

    Irgendwann kommt im Bewerbungsgespräch immer die Frage: „Haben Sie noch Fragen?“ Und ja, die sollten Sie immer stellen. Gar keine Rückfrage stellen – das geht gar nicht. Es zeugt von maximalem Desinteresse. Überlegen Sie sich deshalb bei der Vorbereitung aufs Vorstellungsgespräch zwei oder drei gute und relevante Rückfragen. Auch während des Interviews fällt Ihnen vielleicht noch eine adäquate Frage ein. Aber Achtung: Es gibt auch dumme Fragen im Vorstellungsgespräch. Beispiele: „Ist mein zukünftiger Chef nett?“ Oder: „Wann kann ich frühestens Urlaub nehmen?“

    Was sind die besten Rückfragen im Vorstellungsgespräch?

  • Bewerbungsunterlagen mitnehmen

    Ihre Bewerbungsunterlagen, die Sie an das Unternehmen verschickt haben, nehmen Sie am besten auch noch einmal mit ins Vorstellungsgespräch – in mehrfacher Ausführung. Falls nicht alle Teilnehmer des Gesprächs Ihre Dokumente vorliegen haben, können Sie diese noch einmal verteilen. Zudem können Sie ein Exemplar vor sich auf den Tisch legen, um Notizen zu machen oder bei passenden Aspekten darauf zu zeigen und Argumente zu verdeutlichen.

    Welche Anlagen und Zeugnisse gehören in die Bewerbung?

  • Notizen machen

    Die Informationen und Besonderheiten über das Unternehmen, die Sie recherchiert haben, sollten Sie stichpunktartig notieren. So können Sie während des Jobinterviews gegebenenfalls darauf zurückgreifen – allerdings als Stichwortgeber, nie als Krücke zum Ablesen. Niemand erwartet, dass Sie alles auswendig herunterrattern können. Machen Sie sich im Gespräch während der Vorstellungsphase, in der das Unternehmen sich präsentiert, ebenfalls Notizen. Hier erfahren Sie oft interessante und unbekannte Details über das Unternehmen. Diese Informationen können Anhaltspunkte für weitere Rückfragen in der vorletzten Phase liefern.

  • Outfit wählen

    Kümmern Sie sich frühzeitig um die richtige Kleidung für Ihr Vorstellungsgespräch. Liegt das letzte Vorstellungsgespräch bereits eine Weile zurück, könnten die eigens dafür angeschafften Kleidungsstücke zu groß, zu klein oder anderweitig unpassend sein. Stimmen Sie Ihr Outfit mit dem Dresscode des Unternehmens ab. Overdressed im Kostüm oder Anzug bei einer sozialpädagogischen Stelle zu erscheinen ist ebenso ungünstig wie underdressed mit Jeans im Bankhaus vorstellig zu werden. Prüfen Sie vorab, ob Ihre Kleidung gegebenenfalls gewaschen oder gereinigt werden muss. Nehmen Sie an heißen Tagen vorsichtshalber ein Ersatzoberteil, Deo und Make-up mit.

    Was sollte ich zum Vorstellungsgespräch anziehen?

  • Anreise planen

    Mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten Sie die Adresse des Unternehmens und den exakten Ort, an dem Sie sich fürs Vorstellungsgespräch einfinden sollen (oft wird man Sie am Empfang abholen). Idealerweise sollten Sie den Weg zum Ort des Geschehens vorab nachverfolgen, um Dauer und Zeitpunkt Ihrer Anreise bestimmen zu können. Findet das Vorstellungsgespräch nicht in Ihrem Wohnort statt und reisen Sie womöglich mit dem Zug an, kann es sinnvoll sein, einen Tag früher anzureisen oder einen großzügigen Zeitpuffer einzuplanen, damit Sie definitiv pünktlich erscheinen. Faustregel: Nie zu spät kommen, aber auch nicht mehr als maximal 15 Minuten früher.

  • Körpersprache trainieren

    Auch die Körpersprache und Körperhaltung kann man trainieren. Wichtig sind Mimik und Gestik, aber auch Blickkontakt und eine gute Körperspannung. Eine allzu entspannte Position, bei der Sie während des Gesprächs mehr im Stuhl liegen als sitzen, wird eher negativ aufgefasst. Trainieren Sie vor dem Vorstellungsgespräch Sitzpositionen, beobachten Sie sich im Spiegel und fragen Sie Freunde und Familie, was ihnen an Ihrem Erscheinungsbild positiv wie negativ auffällt. Auch verschränkte Arme, Ausweichen beim Blickkontakt, nervöses Spielen mit den Haaren oder einem Kugelschreiber sind ungünstig. Positiv dagegen: Ein offener Blick, ein freundliches Lächeln, die Arme auf der Stuhllehne oder gefaltete Hände im Schoß.

  • Bewerbung verinnerlichen

    Mancher Bewerber unterschätzt seinen eigenen Lebenslauf. Die wichtigsten Stationen sind zwar bekannt, aber es hat kein wirklicher Abgleich zwischen ausgeschriebener Stelle und den eigenen Fähigkeiten stattgefunden. Ihre bisherigen Stationen, Qualifikationen, Fähigkeiten, Soft Skills, auch Hobbys, die einen Bezug zur angestrebten Stelle aufweisen, helfen Ihnen bei Ihrer Bewerbung. Sie sollten Ihren beruflichen Werdegang gut verinnerlichen, damit Sie Ihre Vorzüge im Vorstellungsgespräch passend anbringen können.

    Gehören die Hobbys in den Lebenslauf?

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Wie kann ich ein Videointerview vorbereiten?

Stellen Sie sicher, dass die Internetverbindung stabil ist und Ihre Software funktioniert. Das Online-Tool, mit dem das Gespräch geführt wird, können Sie vorher einmal ausprobieren (z.B. Zoom oder MS Teams). Laden Sie vor dem Videointerview den Laptop-Akku auf, schalten das Mikro ein, stellen Ihr Handy auf lautlos und legen es möglichst weit weg. Suchen Sie sich einen ruhigen Platz in Ihrer Wohnung, an den Sie sich zurückziehen können und der frei von störenden Geräuschen und Lärm ist.

Was anziehen?

Widerstehen Sie der Versuchung, sich in Jogginghosen vor den Bildschirm zu setzen, sondern ziehen Sie das an, was Sie im Vorstellungsgespräch vor Ort auch getragen hätten. Wer weiß, vielleicht müssen Sie zwischendurch aufstehen? Außerdem ist die Kleiderwahl psychologisch wichtig, gute Kleidung macht selbstbewusster.

Welchen Hintergrund?

Und denken Sie an den Hintergrund, den der Personaler hinter Ihnen auf dem Bildschirm sieht. Peinliche Deko-Gegenstände oder Poster können den guten Eindruck zunichte machen.

Wie funktioniert ein Bewerbungsgespräch via Skype?

Wie kann ich ein Vorstellungsgespräch auf Englisch vorbereiten?

Wer für einen internationalen Großkonzern tätig werden will, sollte sich darauf einstellen, dass Teile des Vorstellungsgesprächs oder das gesamte Interview auf Englisch stattfinden. Die Vorbereitungen für ein englischsprachiges Bewerbungsgespräch sind grundsätzlich dieselben wie bei einem deutschen. Hinzu kommen allerdings folgende Aspekte:

  • Bewerbungsunterlagen übersetzen

    Liegt der Mutterkonzern Ihres potenziellen Arbeitgebers im englischsprachigen Ausland, sollten Ihre Bewerbungsunterlagen unbedingt auf Englisch übersetzt werden. Handelt es sich um einen deutschen Konzern, reichen für gewöhnlich Anschreiben und Lebenslauf auf Englisch. Sicherheitshalber fragen Sie zu Beginn des Bewerbungsprozesses nach.

  • Englischsprachige Informationen einholen

    Meist bieten internationale Unternehmen die Wahl verschiedener Sprachoptionen auf Ihrer Website. Recherchieren Sie unbedingt auch auf Englisch, um Ihre deutschen Informationen zu vervollständigen. Zudem können Sie in der englischen oder amerikanischen Presse über die Firma recherchieren.

  • Fachvokabular aneignen

    Sie sollten unbedingt weiter auf Englisch recherchieren und entsprechende Fachartikel lesen. So eignen Sie sich ganz selbstverständlich das benötigte Fachvokabular an. Unbekannte Begriffe sollten Sie nachschlagen und sich eine Liste mit den wichtigsten Begriffen machen, die Sie für Ihre Tätigkeit brauchen.

Wie bereite ich mich für ein Vorstellungsgespräch auf Englisch vor?

Welche Fehler kann ich bei der Vorbereitung aufs Vorstellungsgespräch vermeiden?

Wenn Sie Ihr Vorstellungsgespräch vorbereiten, dann gehören auch die Dinge dazu, die Sie besser lassen sollten. Zu den größten Fehlern im Vorstellungsgespräch gehören:

  • Schlecht über andere reden

    Manchmal testen Personaler die Konfliktfähigkeit ihrer Bewerber, indem sie nachfragen, wie denn die Stimmung am alten Arbeitsplatz so war, ob es Streitigkeiten gab. Hier bitte nicht vertrauensselig aus dem Nähkästchen plaudern, wie froh Sie sind, den alten Job los zu sein, wie doof die Kollegen, der Chef und alle waren! Damit schießen Sie sich ins Aus, niemand mag die Vorstellung, selbst womöglich einmal Opfer von Klatsch oder gar übler Nachrede zu sein. Verdeutlichen Sie sich in den Vorbereitungen lieber, was Sie bei der alten Stelle gelernt haben – und wenn es nur Klarheit darüber war, was Sie NICHT wollen. Das hilft Ihnen jedenfalls, die erforderliche Dankbarkeit im Vorstellungsgespräch aufzubringen.

  • Ständig auf die Uhr schauen

    Wer sich unwohl oder schlecht vorbereitet fühlt, für den ziehen sich auch 30 Minuten wie ein Kaugummi in die Länge. Dennoch sollten Sie es tunlichst vermeiden, auf die Uhr zu blicken. Ihrem Gegenüber signalisieren Sie damit, dass Sie sich langweilen beziehungsweise das Ende des Gesprächs herbeisehnen – in jedem Fall wirkt es sehr unhöflich. Sie hingegen wollen als freundlicher und interessierter Kandidat wahrgenommen werden, also halten Sie den Aufmerksamkeitspegel hoch.

  • Aus dem Privatleben plaudern

    Die wenigsten Personaler interessieren sich ernsthaft für Ihr Privatleben. Es sei denn, es ist ihnen im Lebenslauf eine Gemeinsamkeit mit Ihnen aufgefallen. Sollten Sie und der Personaler beide begeisterte Hobby-Golfer sein und er Sie direkt darauf ansprechen, dürfen Sie von sich aus natürlich ein, zwei Sätze darüber verlieren. Ansonsten gilt, von sich aus keine Auskünfte zu erteilen. Schließlich wollen Sie mit beruflichen Fähigkeiten und Wissen punkten.

[Bildnachweis: Dean Drobot by Shutterstock.com]

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