Bewerbung

Entscheidungskompetenz im Vorstellungsgespräch

Gefragt am 14. Mai 2017, 15:30 Uhr von steel Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
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Hallo,

ich hatte vor 2 Wochen ein Vorstellungsgespräch. Das Gespräch verlief m.E. gut. Anwesend waren Teamchef und ein Mitarbeiter in einer höher aufgehangenen Abteilung. Mir wurde gesagt, dass ich in 2-3 Wochen mit einer Entscheidung rechnen könne, es aber sein kann, dass es zuvor noch zu einem Telefonat mit dem Vorgesetzten des anwesenden Teamchefs kommen kann.

So ist es dann auch gekommen und ich hatte am Montag diese Woche das Telefonat. Das Telefonat verlief aus meiner Sicht katastrophal. Man erwischte mich auf dem falschen Fuß, ich war unvorbereitet, müde, hatte keinen guten Tag und war zudem unerklärbar nervös. Ich wurde sogar gefragt ob ich aufgeregt sei …Das Telefonat dauerte 20 Minuten.

Bislang habe ich noch kein Feedback erhalten, habe aber am Endes des Gesprächs erwähnt, dass ich bereits ein Jobangebot bei einer anderen Firma habe und daher froh wäre, wenn ich kurzfristig ein Feedback erhalten würde. Auf diese Aussage reagierte der Gesprächspartner sehr verständnisvoll.

Nun habe ich seit Montag kein Feedback erhalten und frage mich zum einen wie ich mich verhalten soll?
Zum andere frage ich mich natürlich ob ich mir durch das verpatzte Telefonat nun die Chance verbaut habe. Ich ärgere mich total über mich selbst und mach mir andauernd Gedanken, was wäre wenn..
Ich meine 2 Personen haben mich persönlich im Vorstellungsgespräch erlebt und waren, so denke ich, auch überzeugt von mir. Was ich vom Gesprächspartner im Telefonat nicht vermuten möchte.

Ich freue mich über Meinungen.


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Hm, schwierige Situation. Im Grunde kannste da nicht mehr viel machen. Das Gefühl verstehe ich zwar, aber Aktionismus macht es vermutlich nur schlimmer. Jede Rechtfertigung oder Selbsterklärung verstärkt den negativen Eindruck – der vielleicht auch nur in deinem Kopf stattfindet.

ich würde allenfalls noch mal ganz freundlich anrufen und fragen, wann du mit einem Feedback rechnen kannst (ohne Druck zu machen). Am besten wäre es, das mit einem der ersten Gesprächspartner zu besprechen. Die waren ja von dir überzeugt – und da ließe sich noch mal – dezent – platzieren, dass du das letzte Gespräch nicht ganz so glücklich fandest. Aber nur wenn es sich ergibt…


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Nun ja: Der Hinweis auf die andere Stelle war – gelinde formuliert – unglücklich. Passsiert aber tendenziell immer dann, wenn das Gespräch sowieso schon vergeigt ist. Tendenziell hakst du das Gespräch – und die Stelle – wohl besser ab und versuchst, Konsequenzen aus der Erfahrung zu ziehen. Etwa die, dem Gesprächspartner zu signalisieren, wenn es gerade überhaupt nicht passt. Geht natürlich nur bei überraschenden Anrufen.


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Positiv formuliert: Du hast nichts zu verlieren und kannst getrost eine E-Mail schreiben. Wenn es denn so ist kannst du freundlich erklären, dass du das andere Jobangebot abgelehnt hast, weil du lieber für dieses Unternehmen arbeiten möchtest. Du kannst nochmals zusammenfassen, warum du glaubst, dass du gut auf die Position passt und dass du dich über eine positive Rückmeldung freuen würdest. Für die Zukunft: Wenn du gerade nicht aufnahmebereit bist lass‘ solche Anrufe lieber erst einmal auf die Mailbox laufen oder bitte darum, etwas später zurückrufen zu dürfen, weil du zum Beispiel gerade nicht alleine bist. Solche spontanen Telefonate gehen leider oft nach hinten los und empfielt sich fast immer, sich wenigstens kurz darauf vorzubereiten.


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