Wie kann ich nebenbei Geld verdienen?

Nebenbei Geld verdienen – wer will das nicht? Schließlich ist das Gehalt nie gut genug, das Konto nie voll genug und die Wohnung nie groß genug. Und manchmal ist man auf einen Nebenverdienst sogar zwingend angewiesen, um die Rechnungen bezahlen und den Kühlschrank füllen zu können. Die gute Nachricht: Die Möglichkeiten, um nebenbei Geld verdienen zu können, sind schier endlos. Aber nicht alle lohnen sich. Das sind die besten 10 Tipps, wie Sie nebenbei Geld verdienen

Wie kann ich nebenbei Geld verdienen?

Wie kann ich nebenbei Geld verdienen?

Das sind die 10 besten Möglichkeiten, wie Sie nebenbei Geld verdienen:

  1. Nebenjob finden

    Die naheliegende Antwort lautet: Mit einem Nebenjob nebenbei Geld verdienen! Viele Nebentätigkeiten lassen sich mit einem Hauptjob oder mit Schule und Studium verbinden.

    Halten Sie die Augen nach neuen und zeitgemäßen Geschäftsideen offen. Beispiel: Wenn die Kitas und Schulen dicht sind (Stichwort: Corona), steigt die Nachfrage nach Babysittern. Auch Nachhilfelehrer, Gartenarbeiter, Hundesitter, Lieferdienstfahrer oder Aushilfen im Supermarkt werden vermehrt gesucht. Hier gibt’s alle Tipps für die Bewerbung als Aushilfe.

  2. Experimente machen

    Wenn Sie in einer Uni-Stadt wohnen, können Sie mit wissenschaftlichen Studien und Experimenten Geld verdienen – als Proband. Pro Session gibt es meist einen zuvor fix vereinbarten Geldbetrag.

    Es geht übrigens keineswegs immer um klinische Studien, bei denen Sie als Versuchskaninchen herhalten und neue Medikamente testen müssen (obwohl das natürlich auch eine Option ist). Auch Wirtschaftswissenschaftler oder Psychologen sind ständig auf Probandensuche. Schöner Nebeneffekt: Sie helfen nicht nur Ihrem Geldbeutel, sondern auch der Wissenschaft.

    Darüber hinaus suchen Marktforschungsinstitute Interessierte, die gerne neue Produkte testen und darüber Auskunft geben – Aufwandsentschädigung inklusive.

  3. Sachen verkaufen

    Der Internet-Auktionshaus Ebay dürfte mittlerweile jedem ein Begriff sein. Ausrangierte Spielsachen, Fahrräder, Bücher oder DVDs können Sie darüber ruckzuck zu Bargeld machen. Das kann sich sehr oft sehr lohnen. Aber Achtung: Der Aufwand ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Die verkauften Artikel müssen verpackt, frankiert und zur Post gebracht werden.

    Unkomplizierter wird man das Zeug auf dem Flohmarkt los. Dafür sind die Preise, die man als Verkäufer erzielt, oft niedriger. Und Sie müssen Ihren Stand rechtzeitig buchen – und am Wochenende frühmorgens aufstehen.

    Extra-Tipp: Wer Handgemachtes herstellt, findet bei US-Anbieter Etsy einen Verkaufsladen.

  4. Aktien handeln

    In Corona-Zeiten ist die Nachfrage nach Aktien im Sparbuch-Land Deutschland erstaunlich stark angestiegen. Dafür gibt es Gründe: Zum Einen werfen klassische Sparprodukte – Sparbuch, Tagesgeld, Festgeld – kaum noch Zinsen ab.

    Zum Zweiten überschwemmen Online-Broker mit Billig-Angeboten den Markt. Wer Aktien kauft oder verkauft, zahlt bei Trade Republic, Smartbroker oder Onvista kaum noch Gebühren.

    Bei steigenden Kursen können Sie Ihre Gewinne mitnehmen – oder warten, bis die nächste Dividende ausgezahlt wird. Aber: Wer mit dem Auf und Ab an den Börsen mental nicht umgehen kann, sollte die Finger von Aktien lassen.

  5. Kleinaufträge bearbeiten

    Bei deutschen Portalen wie Clickworker, Streetspotr, Crowdguru, Testbirds, Jovoto, Mylittlejob oder Appjobber können Sie Kleinaufträge gegen ein Honorar bearbeiten. Zum Beispiel SEO-Texte schreiben, Texte lektorieren, an Umfragen teilnehmen, Daten kategorisieren, Produktfotos machen, Apps testen oder im Web recherchieren. Das kann man alles nebenbei machen.

    Manche Aufträge können Sie zuhause erledigen, für andere müssen Sie raus in die Stadt oder in den Supermarkt. Ein oft genannter Kritikpunkt: Die Honorare sind bei Crowdworker-Plattformen – vorsichtig ausgedrückt – nicht gerade üppig.

    Zu den größten englischsprachigen Crowdworking-Anbietern zählen Amazon Mechanical Turk, Crowdflower, Upwork und Prolific.

  6. Produkte vermieten

    Teilen war in Mode – bis das Coronavirus kam. Die Krise machte es deutlich schwieriger, zu verreisen und beispielsweise über AirBnB, Wimdu oder 9flats ein Zimmer zu mieten oder zu vermieten. Doch das muss nicht so bleiben.

    Außerdem müssen es nicht immer Wohnung oder Zimmer sein, die Sie vermieten. Über Getaround oder Snappcar können Sie Ihr Auto verleihen und eine Leihgebühr kassieren. Via Blablacar vermieten Sie einen Platz in Ihrem Wagen. Sie organisieren Mitfahrgelegenheiten, für die Sie als Fahrer eine Gebühr von Ihren Mitfahrern erhalten.

    Im Grunde können Sie alles vermieten – von der Bohrmaschine bis zur Playmobil-Burg. Dafür gibt es Crowdsharing-Portale wie Mietmeile oder Erento.

  7. Geld investieren

    Sogar Ihr Geld können Sie im Internet – hoffentlich gewinnbringend – verleihen. Beim Crowdlending stellen Sie Privatpersonen oder Unternehmen einen Kredit zur Verfügung, sind dabei aber nur einer von vielen Kreditgebern.

    Bekannte Crowdlending-Portale sind Auxmoney in Deutschland, Lending Club in den USA und Funding Circle in Großbritannien. Beim Crowdinvesting investieren Sie direkt in Unternehmen – üblicherweise mit kleineren Geldbeträgen. Seedmatch und Bergfürst sind zwei der bekanntere Crowdinvesting-Portale.

    Beides – Crowdlending und Crowdinvesting – kann eine ordentliche Rendite abwerfen, ist aber mit erheblichen Ausfallrisiken verbunden.

  8. Werbefläche stellen

    Werbung ist einfach überall – warum nicht auch auf Ihrem Auto? Interessierte melden Ihr Auto einfach bei Portalen wie Wrapclub an. Der Anbieter sucht einen passenden Werbepartner bei Ihnen vor Ort, foliert Ihr Vehikel kostenlos mit Autowerbung und spült nach eigenen Angaben fortan 100 bis 300 Euro monatlich in Ihre Kasse.

    Und: Gefällt einem ein potenzieller Werbekunde nicht, kann man seine Teilnahme zurückziehen. Die Aktion ist aber keine Schönheitsoperation, im Gegenteil: Ihr Wagen ist hinterher mit großer Wahrscheinlichkeit hässlicher als vorher.

    Sie können sogar – bei einem geeigneten Standort – Ihre Hauswand als Werbefläche vermieten.

  9. Influencer werden

    Influencer sind die neuen Popstars des Internets. Sie verdienen einen Haufen Geld, indem sie nicht mehr als einen Joghurt oder Müsliriegel in die Kamera halten.

    Doch dafür müssen Sie zuerst eine möglichst große Followerschaft bei Instagram aufbauen. Die Arbeit, die dahintersteckt, sollte niemand unterschätzen. Bis der erste Rubel rollt, fließt sehr viel Wasser Elbe, Spree und Isar hinunter. Und bis man als großer Influencer mit Abertausenden Followern richtig Kasse macht, dauert es Jahre – wenn es denn überhaupt klappt.

    Ein kleiner Nebenverdienst ist bei Instagram aber allemal drin – mit der richtigen Strategie und reichlich Durchhaltevermögen. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihr Durchhaltevermögen steigern.

  10. Spenden abgeben

    Blutspenden werden dringend gebraucht – eigentlich immer. Nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) werden in Deutschland täglich 15.000 Blutspenden benötigt. Mit einer Spende retten Sie vielleicht Leben.

    Das DRK ist der größte Anbieter in Deutschland, verpflegt seine Blutspender allerdings „nur“ mit kostenlosen Snacks und Getränken. Private Anbieter, Pharmaunternehmen und Unikliniken zahlen mitunter eine Aufwandsentschädigung – meist um die 20 Euro.

    Ihre Möglichkeiten als Spender gehen aber noch weiter: Sie können neben Ihrem Blut auch Plasma, Thrombozyten, Muttermilch oder Sperma spenden. Pro Samenspende sind bis zu 100 Euro drin.

[Bildnachweis: LDprod by Shutterstock.com]

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24. September 2020 Karrierefragen Redaktion Icon Autor: Karrierefragen Redaktion

Die Redaktion der Karrierefragen besteht aus ausgewiesenen Job- und Karriereexperten mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung. Sie sind zudem regelmäßige Autoren der Schwesterseite Karrierebibel.de mit mehr als 4 Millionen Lesern im Monat.

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