Wo finden Freelancer Jobs?

Freelancer Jobs gibt es insbesondere für IT-Fachkräfte, Ingenieure, Berater und Kreative. Sie haben mittlerweile die Qual der Wahl: Da gibt es Marktplätze, auf denen man seine Dienste per Auktion verkauft oder elitäre Vermittler, die nur den Besten der Besten Zugang gewähren. Hier sind die wichtigsten 23 Portale für Freelancer Jobs

Wo finden Freelancer Jobs?

Wo finden Freelancer Jobs?

Freelancer Jobs finden Sie heute überall – Sie müssen nur die Augen offen halten. Hier sind die besten 23 Anlaufstellen im Internet für alle Freiberufler:

  1. Stellenportale

    Der offensichtlichste Tipp zuerst: Meta-Suchmaschinen und Online-Jobbörsen eignen sich für Freiberufler jederzeit für die Jobsuche – zum Beispiel unsere Schwesterseite Karrieresprung. Geben Sie bei Karrieresprung.de doch einfach mal Freelancer oder Freiberufler in die Suchmaske ein – schon werden Ihnen entsprechende Angebote angezeigt. Diese können Sie zudem nach Vertragstypen filtern.

  2. Hallo Freelancer

    Hallo Freelancer ist ein Service der Business-Plattform Xing. Xing will Unternehmen, die Unterstützung brauchen, mit den insgesamt 450.000 Freelancern, die im Netzwerk versammelt sind, zusammenbringen. Freiberufler können sich kostenlos anmelden und Projektanfragen in den Briefkasten werfen lassen. Ein Zusage oder Absage soll mit einem Klick möglich sein.

  3. freelance.de

    Über 5.000 Projekte und fast 155.000 Freelancer hat freelance.de aktuell in der Datenbank (Stand: Juni 2020). Aufträge gibt es in allen denkbaren Fachbereichen, von IT und Ingenieurwesen über Management und Marketing bis hin zu Finanzen, Handel und Forschung. Der Basic-Account ist kostenfrei, erlaubt aber nur 5 Bewerbungen pro Tag. Keine Grenzen sind mit dem Expert-Konto gesetzt. Kostenpunkt: 12,50 Euro im Monat.

  4. Gulp

    Gulp ist ein Personaldienstleister, der sich insbesondere an Freiberufler aus den Bereichen IT, Finance und Engineering wendet. IT-Freelancer finden hier verschiedenste Projektanfragen, freie Ingenieure vor allem solche in der Hardware-Entwicklung, Embedded Systems, Konstruktion, Automatisierungs- und Steuerungstechnik, Systemsimulation sowie Produktionsplanung und -steuerung. Im Jahr 2019 vermittelten die Münchener nach eigenen Angaben 5.352 Freelancer in Projekte, hauptsächlich Experten und Senior-Kräfte. Der Stundensatz liegt bei durchschnittlich 97 Euro. Gulp ist einer der Platzhirschen und schon seit 1996 am Markt.

  5. Twago

    Twago bewirbt sich selbst als „Europas führende Plattform zur Vermittlung von Freiberuflern und Agenturen“. Insgesamt sollen 270.000 Experten auf der Plattform registriert sein, darunter 290.000 Programmierer, 103.000 App-Entwickler, 214.000 Designer, 83.000 Übersetzer und 69.000 Texter. 159.000 Projekte sind aktuell ausgeschrieben (Stand: Juni 2020). Für Freelancer ist der Service kostenlos. Twago arbeitet mit einem Treuhandkonto. Der Kunde überweist vorab den Betrag. Wenn das Projekt beendet und das Ergebnis zufriedenstellend ist, wird die Summe freigegeben. Twago behält einen Teil als Provision ein.

  6. Freelancermap.de

    Seit 15 Jahren ist Freelancermap.de ein „offener Marktplatz für Freelancer, Freiberufler, Selbstständige und Unternehmen.“ Über 2.800 Projekte warten derzeit auf Bearbeitung (Stand: Juni 2020), vor allem für freie Programmierer und Entwickler, Berater, Ingenieure, IT-Fachkräfte und SAP-Berater. Jobs gibt es auch für Freelancer aus den Bereichen Grafik, Content, Medien – zum Beispiel Webdesigner oder Kameraleute. Der Basis-Account ist kostenlos und auf 15 Bewerbungen pro Monat beschränkt. Unbegrenztes Bewerben macht der Premium-Account für 9,99 Euro im Monat möglich.

  7. Upwork

    Upwork ist der Titan unter den Freelancer-Plattformen. Das englischsprachige Netzwerk aus Kalifornien vermittelt Unternehmen 5.000 Skills. Web-Designer, Technische Redakteure, Data Scientists, Facebook Developer, SEO-Experten, Bewerbungsschreiber und Logo Designer – hier werden Freelancer aller Couleur fündig. Im Freiberufler-Profil wird auch die Erfolgsrate bisheriger Projekte angezeigt. Ist sie niedrig, sinkt die Wahrscheinlichkeit auf erneute Vermittlung.

  8. Projektwerk

    Die Nürnberger vermitteln Freelancern Jobs in den Bereichen IT, Engineering, Consulting, Sales, Marketing, HR, Architektur, Creative und Gesundheit, zum Beispiel als Vertretungsärzte, Biostatistiker, Labormitarbeiter oder Strahlenschutzexperten. Projektwerk ist seit 20 Jahren am Markt und zählt 25.000 Freelancer und 5.000 offene Projekte (Stand: Juni 2020).

  9. 4Scotty

    4Scotty ist ein Marktplatz für Techies. Softwareentwickler und andere IT-Fachkräfte sollen hier an attraktive Aufträge kommen. Genauer gesagt: Sie sollen von den richtigen Auftraggebern gefunden werden. Kandidaten definieren ihren Traumjob sowie ihr Wunschgehalt und lassen sich die entsprechenden Angebote vorlegen. Vorrangig sind Festanstellungen zu vergeben, daneben aber auch Projektarbeiten.

  10. Smartjobr

    Smartjobr ist eine Plattform für die Kreativ- und Digitalbranche. Jobs gibt es für Designer, Texter, Berater, UX Experten, Programmierer, Fotografen, Projektmanager, Motion Designer oder 3D Artists. Für sie alle gilt: Profil ausfüllen und dabei unbedingt die richtigen Keywords eingeben, um die Unternehmen anzulocken. Der Tagessatz ist ausschließlich für Auftraggeber sichtbar, nicht für andere Freelancer. So soll der Unterbietungswettbewerb verhindert werden, wie man ihn von manch anderer Plattform kennt.

  11. Das Auge

    Dasauge.de ist ein Netzwerk für Designer, Grafiker, Fotografen und andere Kreative. 1997 starteten die Berliner als reines Branchenverzeichnis, heute bieten sie neben dem Stellenmarkt auch Foren, Anbieterprofile und andere Ressourcen an. Im Stellenmarkt werden neben Freelancer-Jobs auch Festanstellungen und Praktika angeboten. Zuletzt umfasste er knapp 2.000 Einträge (Stand: Juni 2020).

  12. Fiverr

    Den kleinen Snack für zwischendurch gibt es bei Fiverr. Auf dem Freelancer-Marktplatz winken überschaubare Projekte. Da wollen Verkaufstexte geschrieben oder Lebensläufe verfasst, Illustrationen erstellt oder Tattoos gestaltet, Daten eingegeben und Businesspläne angefertigt werden. Achtung, Dumpingpreise: Einzelne Projekte bieten die Mitglieder der Fiverr-Community schon für unter 5 Euro an.

  13. Freelancer.com

    Freelancer.com ist ein englischsprachiger Online-Marktplatz. Freelancer legen ein Profil an, browsen durch die unzähligen Jobs und können dann Angebote abgeben. Die Plattform funktioniert nach dem Auktionsprinzip. In der Vergangenheit hatte freelancer.com in Australien rechtliche Auseinandersetzungen wegen des Datenschutzes.

  14. Uplink

    Uplink.tech ist ein Netzwerk für IT-Freelancer. Alle Selbstständigen aus der IT-Branche dürfen sich angesprochen fühlen, Geschäftsführer einer eigener UG/GmbH genauso wie Solo-Freelancer oder Freelancer-Teams – vorausgesetzt, es handelt sich um Vollzeit-Freelancer. Ihnen sollen faire Projekte vermittelt werden. 1.314 Freelancer sind an Bord (Stand: Juni 2020). Um Aufnahme zu finden, muss man sich bei den Berlinern bewerben. Unter anderem wird ein kleines Anschreiben erwartet.

  15. Yeeply

    Yeeply wurde 2013 von zwei Spaniern gegründet. Das Unternehmen ist in Valencia und Berlin vertreten. Die Iberer vermitteln Experten in digitale Projekte – vor allem in der App-Entwicklung und Web-Entwicklung. Ihr Qualitätsanspruch ist hoch. Nach Yeeply-Angaben besteht nur 1 Prozent aller Bewerber den Bewerbungsprozess und wird hinterher als „zertifizierte Experten“ auf die Kunden losgelassen.

  16. 99designs

    Bevor Designer über 99designs.de an Aufträge kommen, müssen Sie sich bewerben. Danach winken – ganz wörtlich – Jobs in allen Farben und Formen. Designer können sich austoben und Buchcover, Plakate, Flyer, Produktetiketten, Social-Media-Seiten oder Landing Pages gestalten. Die Preisspanne für ein knalliges Poster liegt beispielsweise zwischen 200 und 800 Euro.

  17. designenlassen.de

    Als Auktionshaus für Designer ließe sich designenlassen.de umschreiben. Unternehmen erstellen ein Briefing für ihre Designaufgabe, rufen einen zeitlich limitierten Wettbewerb aus und warten dann auf die Vorschläge aus der Community. Im Durchschnitt generiert ein Projekt angeblich 87 Vorschläge. Immerhin besteht die Community aus 81.600 Designern (Stand: Juni 2020), die Logos entwerfen, Flyer gestalten oder einen Slogan erdichten.

  18. Freelance Junior

    Die Zielgruppe von Freelance Junior sind studentische Freelancer. Sie bewerben sich auf Aufträge, die Unternehmen auf die Plattform stellen. Manchmal sollen Texte über Hundeernährung verfasst, Videos gedreht oder Facebook-Ads geschaltet werden. Für Freelancer ist die Anmeldung kostenlos. Die Plattform gibt es seit 2015. Gegründet wurde sie – na klar – von Studenten.

  19. Zoomzi

    Zoomzi ist ein Startup aus Wien. Die Österreicher fokussieren sich auf Marketing-Spezialisten. Unternehmen wollen sie zügig passende Fachkräfte vermitteln – SEO- und SEA-Experten, Online-Marketing-Könner, Google-Ads-Profis, Growth Hacker oder Facebook-Spezialisten. In den Experten-Pool von Zoomzi werden Agenturen und Freelancer aufgenommen, die mit Neukunden versorgt, dafür aber Gebühren zahlen müssen. Für Auftraggeber ist der Service dagegen kostenlos.

  20. Digitalnomad Jobfinder

    Das Leben als digitaler Nomade ist für manche eine Wunschtraum. Beim Hamburger Dienst digitalnomad-jobfinder.com gibt es Aufträge, die man in Bali oder Barcelona zu Geld machen kann. Ein Profil ist schnell angelegt, Projekte gibt es etwa in den Bereichen Content-Erstellung, Übersetzen oder SEO-Optimierung.

  21. Expertlead

    Expertlead verspricht seinen Kunden „Zugriff auf die besten Digital-Freelancer“. Die Berliner vermitteln Entwickler, Datenspezialisten, Projekt- und Produktmanager, Designer und Scrum Master. Freelancer müssen ein mehrstufiges Bewerbungsverfahren bestehen inklusive Persönlichkeitsinterview, mehrstündigem Coding-Test und technischem Interview über 90 Minuten. Nur 5 Prozent aller Bewerber schaffen das.

  22. Onandoffer

    Onandoffer ist eine Vermittlungsplattform für Kreative und Kommunikatoren – Fotografen, Projektmanager oder Webdesigner zum Beispiel. Freelancer legen bei den Berlinern ein Profil an, ihre Verfügbarkeit fest und erhalten Anfragen von Unternehmen. Für Kandidaten ist die Nutzung der Plattform kostenfrei. Von den Unternehmen behält Onandoffer für jeden erfolgreichen Kontakt eine Gebühr ein.

  23. Malt

    Malt ist ein französischer Anbieter, der auch auf dem deutschen Markt Fuß fassen will. Die Plattform bringt 110.000 Kunden mit 170.000 IT-Freelancern zusammen. Freiberufler legen ihre Konditionen selbst fest, müssen aber Provisionen abführen. Für die Zusammenarbeit mit neuen Kunden wird für die ersten drei Monate eine Provision in Höhe von 10 Prozent ohne Mehrwertsteuer fällig, ab dem vierten Monat in Höhe von 5 Prozent. Im Gegenzug verspricht Malt Freelancern, innerhalb von 48 Stunden nach Auftragserledigung das Geld auf dem Konto zu haben.

[Bildnachweis: baranq by Shutterstock.com]
9. Juni 2020 Karrierefragen Redaktion Icon Autor: Karrierefragen Redaktion

Die Redaktion der Karrierefragen besteht aus ausgewiesenen Job- und Karriereexperten mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung. Sie sind zudem regelmäßige Autoren der Schwesterseite Karrierebibel.de mit mehr als 4 Millionen Lesern im Monat.

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