Was tun, wenn mich der Job krank macht?

Wenn einen der Job krank macht, dann ist es höchste Eisenbahn etwas zu unternehmen. Typische Symptome können sein, dass Sie sich oft kraftlos und unmotiviert fühlen, sich jeden Tag zur Arbeit schleppen und immer öfter wegen Krankheit ausfallen. Eine Grippe hier, häufige Kopfschmerzen da, Magen-Darm-Geschichten. Oder gar Herz-Kreislauf-Probleme? Das sollten Sie keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Gehen Sie damit umgehend zum Facharzt und erforschen Sie die Ursachen. Und ziehen Sie danach die nötigen Konsequenzen – auch wenn das bedeutet, dass Sie Ihren Job kündigen und einen Jobwechsel vollziehen müssen…

Was tun, wenn mich der Job krank macht?

Der Job macht mich krank: Was jetzt?

Wenn der Job krank macht, warten Sie bitte nie, bis es zu spät ist. Wenn Sie häufig krank sind und das fast schon regelmäßig, sollten Sie die Reißleine ziehen. Das sind starke Alarmzeichen!

Zwar gibt es in jedem Beruf gelegentliche Phasen, in denen einem die Arbeit schwer fällt. Stress und Druck wirken sich negativ auf unsere Laune und Vitalität aus. Solche Zeiten gehen aber irgendwann auch wieder vorbei. Das muss nicht gleich ein Indiz für einen krankmachenden Arbeitsplatz sein. Problematisch werden sie, wenn der Zustand chronisch wird.

Achten Sie daher auf folgende – regelmäßige – Situationen:

  • Sie sind ständig und über einen langen Zeitraum überfordert.
  • Zwischen den Kollegen herrscht ständig Streit.
  • Es fehlen generell Anerkennung und Wertschätzung im Betrieb.
  • Kommunikation findet so gut wie gar nicht statt.
  • Das Arbeitsklima ist rau.
  • Sie werden für Ihre Arbeit nur noch kritisiert.
  • Sie fühlen sich unfair behandelt.
  • Sie fühlen sich ausgegrenzt und isoliert.
  • Sie kommen morgens nur schwer aus dem Bett und möchten lieber zuhause bleiben.
  • Die Arbeit belastet Sie auch nach Feierabend noch.
  • Sie haben kaum noch Freizeit.
  • Sie sehnen sich bereits Dienstags nach dem Wochenende.
  • Sie suchen nach Ausreden, um zuhause bleiben zu können.

Je öfter Sie den obigen Aussagen zustimmen konnten, desto größer die Warnzeichen. Dann sollten Sie unbedingt handeln.

Wenn der Job tatsächlich physisch wie psychisch krank macht, der Chef jede Atmosphäre vergiftet und die Kollegen vielleicht schon mobben, müssen Sie das nicht ertragen: Kündigen Sie! Das Einkommen mag wichtig sein – die Gesundheit aber ist wichtiger.

Vor allem aber: Geben Sie sich keine Schuld. Wer durch die Arbeit krank wird, gibt sich dafür häufig selbst die Schuld. Motto: Ich war einfach nicht gut genug… Blödsinn! Das ist eine gefährliche und auch falsche Einstellung, die schnell zu Selbstzweifeln führen kann.

Macht die Arbeit Sie krank, ist dies kein Zeichen von Schwäche und auch kein Versagen. Gerade dieses (falsche) Pflichtgefühl und Angst vor der Meinung anderer lässt Menschen so lange durchhalten, bis nichts mehr geht. Endstation Burnout oder Depression.

Lassen Sie es bitte nie soweit kommen. Die eigene Gesundheit sollte stets die höchste Priorität bekommen. Sobald Sie merken, dass Ihre Gesundheit unter der aktuellen beruflichen Situation leidet, sollten Sie sich auf einen Jobwechsel konzentrieren. Wir schon Schopenhauer sagte:

Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.

Bonus: Achten Sie bei der Kündigung auf eine Hin-zu-Motivation!

[Bildnachweis: Stokkete by Shutterstock.com]
10. November 2019 Karrierefragen Redaktion Icon Autor: Karrierefragen Redaktion

Die Redaktion der Karrierefragen besteht aus ausgewiesenen Job- und Karriereexperten mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung. Sie sind zudem regelmäßige Autoren der Schwesterseite Karrierebibel.de mit mehr als 4 Millionen Lesern im Monat.

Auch noch interessant:


Weiter zur Startseite

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Details

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen