Muss ich eine psychische Erkrankungen angeben?

Muss und sollte ich den Arbeitgeber oder einen potenziellen neuen Arbeitgeber zu irgendeinem Zeitpunkt darüber informieren, dass ich eine psychische Erkrankung habe oder auch hatte?

 

 

Das geht einen Arbeitgeber nichts an – zumindest nicht im Bewerbungsprozess, außer allgemein gesprochen, es ist für die Stelle laut Gesetz relevant – aber bei psychischen Problemen kenne ich da keinen Fall (nur zb in Gesundheitsberufen mit ansteckenden Krankheiten…).

Im Arbeitsprozess ist dann schon günstig gegenüber den Kolleginnen mit offenen Karten zu spielen, um hier keine unnötigen Konflikte herauf zu beschwören.

 

 

Ich mache darum bei meinem aktuellen AG kein großes Geheimnis. Da ist bekannt, dass ich inzwischen in Therapie bin und daran arbeite. Aber ich bin aktuell auf Jobsuche. Ich kann mir vorstellen, dass ich keine sonderlich guten Karten habe, wenn ich im Vorstellungsgespräch sage, dass ich in psychotherapeutischer Behandlung bin. Ich habe das Gefühl, dass eine depressive Pädagogin keine Wunsch-Angestellte sein könnte (zumal die Behandlung nach dem Jobwechsel noch weitergehen kann und soll). Deswegen die Frage, ob ich es sagen sollte oder muss, oder eben nicht.

 

 

Nein, musst Du nicht. Es kann aber von Vorteil für beide Seiten sein, Klarheit zu schaffen, z. B. wenn Du in bestimmten Situationen auffällst, nicht verstanden wirst oder sogar aneckst wegen der Krankheit, weil andere Dein Verhalten nicht verstehen. Wenn Sie wissen, warum Du Dich in bestimmten Situationen so verhältst (vielleicht anders als Deine Kollegen), dann können sie es verstehen und einordnen. Frage an Dich: Was wäre anders, wenn es Dein Arbeitgeber oder die Kollegen wissen?

 

 

Nein. Das geht den Arbeitgeber nichts an. Auch ein chronisches Nierenleiden müsstest du nicht angeben. Die Frage ist natürlich, inwieweit dich die Erkrankung im Joballtag beeinträchtigt. Wenn du deshalb regelmäßig krank geschrieben wirst, kann das schon in der Probezeit zur Kündigung führen – und in den sechs Monaten lässt sich der Arbeitsvertrag von beiden Parteien ohne Angabe von Gründen binnen 2 Wochen kündigen.

 

 

Muss und sollte ich den Arbeitgeber oder einen potenziellen neuen Arbeitgeber zu irgendeinem Zeitpunkt darüber informieren, dass ich eine psychische Erkrankung habe oder auch hatte?

 

 

Das geht einen Arbeitgeber nichts an – zumindest nicht im Bewerbungsprozess, außer allgemein gesprochen, es ist für die Stelle laut Gesetz relevant – aber bei psychischen Problemen kenne ich da keinen Fall (nur zb in Gesundheitsberufen mit ansteckenden Krankheiten…).

Im Arbeitsprozess ist dann schon günstig gegenüber den Kolleginnen mit offenen Karten zu spielen, um hier keine unnötigen Konflikte herauf zu beschwören.

 

 

Ich mache darum bei meinem aktuellen AG kein großes Geheimnis. Da ist bekannt, dass ich inzwischen in Therapie bin und daran arbeite. Aber ich bin aktuell auf Jobsuche. Ich kann mir vorstellen, dass ich keine sonderlich guten Karten habe, wenn ich im Vorstellungsgespräch sage, dass ich in psychotherapeutischer Behandlung bin. Ich habe das Gefühl, dass eine depressive Pädagogin keine Wunsch-Angestellte sein könnte (zumal die Behandlung nach dem Jobwechsel noch weitergehen kann und soll). Deswegen die Frage, ob ich es sagen sollte oder muss, oder eben nicht.

 

 

Nein, musst Du nicht. Es kann aber von Vorteil für beide Seiten sein, Klarheit zu schaffen, z. B. wenn Du in bestimmten Situationen auffällst, nicht verstanden wirst oder sogar aneckst wegen der Krankheit, weil andere Dein Verhalten nicht verstehen. Wenn Sie wissen, warum Du Dich in bestimmten Situationen so verhältst (vielleicht anders als Deine Kollegen), dann können sie es verstehen und einordnen. Frage an Dich: Was wäre anders, wenn es Dein Arbeitgeber oder die Kollegen wissen?

 

 

Nein. Das geht den Arbeitgeber nichts an. Auch ein chronisches Nierenleiden müsstest du nicht angeben. Die Frage ist natürlich, inwieweit dich die Erkrankung im Joballtag beeinträchtigt. Wenn du deshalb regelmäßig krank geschrieben wirst, kann das schon in der Probezeit zur Kündigung führen – und in den sechs Monaten lässt sich der Arbeitsvertrag von beiden Parteien ohne Angabe von Gründen binnen 2 Wochen kündigen.

 

 

25. Oktober 2019 Karrierefragen Redaktion Icon Autor: Karrierefragen Redaktion

Die Redaktion der Karrierefragen besteht aus ausgewiesenen Job- und Karriereexperten mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung. Sie sind zudem regelmäßige Autoren der Schwesterseite Karrierebibel.de mit mehr als 4 Millionen Lesern im Monat.

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