Ich bekam eine Absage. Nun gibt es eine Neuausschreibung. Was tun?

Es kann frustrierend sein: Erst bekommen Sie eine Jobabsage, dann wird die Stelle aufs Neue ausgeschrieben. Mit anderen Worten: Besetzt werden konnte sie vom Arbeitgeber – trotz Absage – auch nicht. Aber was bedeutet das für Sie: Können Sie sich nochmal bewerben? Oder sollten Sie die Stelle gedanklich abhaken? Für beide Varianten gibt es Gründe und Argumente. Falls Sie sich aber erneut bewerben wollen, sollten Sie ein paar Punkte beachten…

Ich bekam eine Absage. Nun gibt es eine Neuausschreibung. Was tun?

Stelle erneut ausgeschrieben nach Absage: Was jetzt?

Eine Neuausschreibung trotz Absage gibt Ihnen zwar die Option, eine zweite Bewerbung zu schreiben. Verlieren können Sie dabei eigentlich auch nichts – den Job haben Sie jetzt ja auch schon nicht. Trotzdem sollten Sie sich den Schritt gut überlegen.

Denn Ihre Chancen auf eine Zusage verbessern sich nur…

  • wenn Sie Ihre Bewerbung optimieren können.

    Es kann sein, dass Ihre erste Bewerbung durchs Raster gefallen ist, weil Sie fehlerhaft war. Oder weil die Struktur zu unübersichtlich gewählt wurde. Oder weil Ihre Qualifikationen und berufliche Erfahrungen nicht relevant genug waren. Wenn Sie sich also erneut bewerben, sollten Sie Ihre Bewerbungsmappe noch einmal gründlich überarbeiten: Aufbau und Struktur verbessern, relevante Stationen und Kompetenzen besser herausarbeiten, Rechtschreibfehler und Grammatik korrigieren.

  • wenn Sie relevante Qualifikationen bieten können.

    Eine Neuausschreibung kann auch bedeuten, dass sich die Stellenbeschreibung und damit auch die Anforderungen verändert haben. Zum Beispiel weil es eine interne Umstrukturierung gab. Vergleichen Sie nach Möglichkeit das neue Jobangebot mit dem alten und prüfen Sie, ob Sie hierfür mehr Relevanz zu bieten haben als zuvor. Versuchen Sie Ihre zweite Bewerbung noch stärker auf diese Anforderungen zu fokussieren.

Letztlich bleibt es natürlich Ihnen überlassen, ob Sie noch einmal Zeit in die zweite Bewerbung investieren. Die Chancen auf eine Zusage sind nicht Null. Sie sind aber auch nicht allzu groß, wenn Sie – wie oben beschrieben – keine essenziellen Verbesserungen vornehmen und deutlich mehr Relevanz bieten können.

Wir empfehlen, die Bewerbungsunterlagen in jedem Fall zu überarbeiten. Bitte niemals dieselben Unterlagen einfach nochmal einsenden. Doubletten fallen erst negativ auf und dann durch.

Handelt es sich hierbei um Ihren absoluten Wunscharbeitgeber und Traumjob, können Sie auch noch in einen Bewerbungsprofi investieren und ihn bitten, Ihre Bewerbungsunterlagen zu überarbeiten und zu optimieren. Professionelle Bewerbungsschreiber nehmen dafür im Schnitt zwischen 150 und 250 Euro.

Lesen Sie hierzu auch:

[Bildnachweis: ra2studio by Shutterstock.com]
5. Dezember 2019 Karrierefragen Redaktion Icon Autor: Karrierefragen Redaktion

Die Redaktion der Karrierefragen besteht aus ausgewiesenen Job- und Karriereexperten mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung. Sie sind zudem regelmäßige Autoren der Schwesterseite Karrierebibel.de mit mehr als 4 Millionen Lesern im Monat.

Auch noch interessant:


Weiter zur Startseite

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Details

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen