Welche Dresscodes darf der Chef vorschreiben?

 

 

Farben oder Designs darf der Arbeitgeber nicht vorschreiben. Wohl aber, dass zum Beispiel überhaupt Unterwäsche, beziehungsweise Slip und BH getragen werden – falls die Beschäftigten darüber Dienstkleidung oder eine Uniform anzuziehen haben (Denn dann dient die Unterwäsche dem Schutz der Dienstbekleidung. Bei einem selbst gekauften Anzug sieht das schon wieder anders aus).

So oder so dürfen die Dessous aber nie anstößig sein: Reizwäsche, die hervorlugt ist ebenso tabu wie Strapse, die sich zu deutlich abzeichnen.

 

 

Du kannst frei entscheiden, was du trägst – Farben, Stoffe, Muster – solange dabei nichts Anstößiges herauskommt (durchscheinend, zu viel Haut) oder der kunterbunte Mix aussieht, als hätten die Siebziger vergessen, ihre Klamotten mitzunehmen.

 

 

Zum Einen hat der Arbeitnehmer das Recht sich seinem persönlichen Geschmack entsprechend zu kleiden, zu schminken und sonst wie zu verzieren.

Der Arbeitgeber hat seinerseits das sogenannte Weisungsrecht, wonach er die Leistungspflicht des Arbeitnehmers hinsichtlich des Inhalts, Ortes und Zeit der Arbeit bestimmen kann. Hierunter fällt auch das Recht, über die Kleidung und das Erscheinungsbild des Arbeitgebers bestimmen zu dürfen.

Das Recht des Arbeitnehmers auf einen eigenen Stil endet immer dort, wo der Arbeitgeber ein begründetes Interesse daran hat, auf diesen Einfluss zu nehmen. Werden zum Beispiel durch eine schlecht sitzende Unterhose die Kollegen, das Arbeitsergebnis oder womöglich Außenstehende gefährdet, darf der Arbeitgeber dem entgegenwirken und das Tragen von ungefährlicheren Unterhosen bestimmen.

Aus demselben Grund dürfen zum Beispiel auch Kfz-Mechaniker am Arbeitsplatz keine Ketten oder Ringe oder Piercings tragen. Zu gefährlich – sie könnten irgendwo hängen bleiben.

Für den Arbeitnehmer heißt das im Umkehrschluss: Solange die Kleidung die Arbeitsleistung nicht oder nur sehr unerheblich beeinflusst, darf der Arbeitgeber einem dazu auch nicht an die Wäsche gehen.

 

 

 

 

Farben oder Designs darf der Arbeitgeber nicht vorschreiben. Wohl aber, dass zum Beispiel überhaupt Unterwäsche, beziehungsweise Slip und BH getragen werden – falls die Beschäftigten darüber Dienstkleidung oder eine Uniform anzuziehen haben (Denn dann dient die Unterwäsche dem Schutz der Dienstbekleidung. Bei einem selbst gekauften Anzug sieht das schon wieder anders aus).

So oder so dürfen die Dessous aber nie anstößig sein: Reizwäsche, die hervorlugt ist ebenso tabu wie Strapse, die sich zu deutlich abzeichnen.

 

 

Du kannst frei entscheiden, was du trägst – Farben, Stoffe, Muster – solange dabei nichts Anstößiges herauskommt (durchscheinend, zu viel Haut) oder der kunterbunte Mix aussieht, als hätten die Siebziger vergessen, ihre Klamotten mitzunehmen.

 

 

Zum Einen hat der Arbeitnehmer das Recht sich seinem persönlichen Geschmack entsprechend zu kleiden, zu schminken und sonst wie zu verzieren.

Der Arbeitgeber hat seinerseits das sogenannte Weisungsrecht, wonach er die Leistungspflicht des Arbeitnehmers hinsichtlich des Inhalts, Ortes und Zeit der Arbeit bestimmen kann. Hierunter fällt auch das Recht, über die Kleidung und das Erscheinungsbild des Arbeitgebers bestimmen zu dürfen.

Das Recht des Arbeitnehmers auf einen eigenen Stil endet immer dort, wo der Arbeitgeber ein begründetes Interesse daran hat, auf diesen Einfluss zu nehmen. Werden zum Beispiel durch eine schlecht sitzende Unterhose die Kollegen, das Arbeitsergebnis oder womöglich Außenstehende gefährdet, darf der Arbeitgeber dem entgegenwirken und das Tragen von ungefährlicheren Unterhosen bestimmen.

Aus demselben Grund dürfen zum Beispiel auch Kfz-Mechaniker am Arbeitsplatz keine Ketten oder Ringe oder Piercings tragen. Zu gefährlich – sie könnten irgendwo hängen bleiben.

Für den Arbeitnehmer heißt das im Umkehrschluss: Solange die Kleidung die Arbeitsleistung nicht oder nur sehr unerheblich beeinflusst, darf der Arbeitgeber einem dazu auch nicht an die Wäsche gehen.

 

 

25. Oktober 2019 Karrierefragen Redaktion Icon Autor: Karrierefragen Redaktion

Die Redaktion der Karrierefragen besteht aus ausgewiesenen Job- und Karriereexperten mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung. Sie sind zudem regelmäßige Autoren der Schwesterseite Karrierebibel.de mit mehr als 4 Millionen Lesern im Monat.

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