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Hallo,

nach einer mündlichen Zusage habe ich per E-Mail einen vom Arbeitgeber noch nicht unterschriebenen Arbeitsvertrag erhalten, den ich bis in einer Woche prüfen soll. Einige Aussagen darin finde ich fragwürdig. Im Unternehmen scheint vieles auf Absprachen zu basieren, wie mir im VG erklärt wurde. Der AG erscheint mir jedoch vertrauenswürdig und hat auch nur positive Bewertungen bei Kununu.

Es ist eine wöchentliche Arbeitszeit von 25 Stunden bei 5 Arbeitstagen zu je 5 Stunden vereinbart. Im Vertrag steht zusätzlich Folgendes: Der AN leistet in angemessenem Umfang Überstunden/Mehrarbeit. Durch das Festgehalt ist jede Mehrarbeit abgegolten. Eine Vergütung der Mehrarbeit ist ausgeschlossen. Mehrarbeit kann nach Ermessen des Arbeitgebers in Freizeit ausgeglichen werden. Mir wurde im VG erklärt, dass es zu bestimmten Terminen Stoßzeiten gibt, wo ich dann länger arbeiten soll. Dafür könne ich in einer anderen Woche mal weniger arbeiten.

Im Vertrag steht, dass entgeltliche Nebentätigkeiten nur mit „schriftlicher, jederzeit widerruflicher Zustimmung des Arbeitgebers“ zulässig sind. Aus meinem Lebenslauf ist ersichtlich, dass ich eine Nebentätigkeit auf selbstständiger Basis ausübe. Es handelt sich dabei um Telearbeit mit freier Zeiteinteilung. Diese möchte ich während dieses (befristeten) Arbeitsverhältnisses beibehalten.

Im VG wurde vereinbart, dass ich nach einer Einarbeitungszeit von 2 bis 3 Monaten einen Tag pro Woche im Home-Office arbeiten darf. Aber weder im Arbeitsvertrag noch in den Anlagen befindet sich eine Home-Office-Regelung.

Der Arbeitsbeginn wäre der 1. Oktober. Für das restliche Kalenderjahr beträgt der Urlaubsanspruch laut Vertrag 7,5 Arbeitstage. Gibt es halbe Urlaubstage? Bei meinen früheren Arbeitgebern gab es keine halben Urlaubstage, weswegen in solchen Fällen auf 8 Tage aufgerundet wurde.