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Ich habe seit einigen Monaten einen Job im Bereich lifestyle Produkte begonnen, der wirklich sehr spannend, aber auch anstrengend ist. Nun hatte ich bereits eine 42h Woche, wusste aber nicht, dass mir Dienstreisen pauschal vergütet werden, d.h. meine Überstunden hier einfach verfallen. (Ist leider Gang und Gebe auch bei meinen Kollegen, hier kann ich also nichts ändern). Da ich momentan pro Woche 3-4 Tage Reisetätigkeit habe, summiert sich das ziemlich. Auch habe ich niemanden, der im Büro meine Vertretung übernimmt. D.h. an Bürotagen mache ich ebenfalls Überstunden, um der Arbeit Herr zu werden. Dies führt leider zu einer Wochenarbeitszeit von durchschnittlich 46h plus (die größtenteils verfallen), was mir einfach zuviel ist und mich definitv überfordert. Tendenziell geht es meinen Kollegen genauso, wir sind strukturell deutlich unterbesetzt und somit ist auch langfristig keine „Besserung“ in Sicht.

Nun meine Fragen:
1. Wie lange sollte man dem Job eine Chance geben, bevor man kündigt?
2. In der Bewerbung sieht dies als Jobeinsteiger natürlich super schlecht aus – sollte ich dies als Grund nehmen beispielsweise 1,5 Jahre durchzuhalten, um mich dann weiterzubewerben?
3. Darf ich diesen Job im Lebenslauf verschweigen, sollte ich schnell kündigen? Tendenziell widerstrebt mir das, sieht aber natürlich besser aus.