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Hallo zusammen,

ich versuche mal meine derzeitige Situation möglichst verständlich zu erläutern.

Seit Mitte Juli bin ich bei einem ortsansässigen KFZ-Betrieb tätig, womit ich mich noch in der Probezeit befinde.

Ich habe sehr schnell gemerkt, dass ich für mich dort keine Zukunft sehe, welches Gefühl mir auch von den anderen Mitarbeitern bestätigt wurde.

Somit habe ich angefangen, gleich wieder Bewerbungen zu schreiben. Zu meinem Glück war die erste gleich ein Volltreffer und ich wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Selbstverständlich sind wir auch auf meine derzeitige Arbeitssituation eingegangen. Nach kurzer Erläuterung meiner aktuellen Situation wurde mir viel Verständnis von der Gegenseite gezeigt.

Am Ende dieses Gesprächs kamen wir zu dem Ergebnis, dass es nicht verkehrt wäre, einen weiteren Termin zu vereinbaren, wo ich die Aufgaben, sowie die Mitarbeiter näher kennen lernen kann, sozusagen Probearbeiten. Der Termin findet nächsten Mittwoch von 09:00 Uhr bis 10:30 Uhr statt. Also zeitintensiv ist es nicht und mir kommt es so rüber, als würde das alles nur sein, ob ich mit meinen zukünftigen Arbeitgeber harmonier. Auch beim Vorstellungsgespräch wirkte der Vorschlag sehr spontan, weswegen ich ausgeh, dass ich der Erste war, der dazu eingeladen wurde.

Kommen wir nun zu meiner eigentlichen Frage:

Von Tag zu Tag wird es bei meinem aktuellen Arbeitgeber immer anstrengender und ich selber verspüre überhaupt keine Lust mehr mich dorthin zu begeben. Am liebsten würde ich jetzt auf der Stelle kündigen, um diesen nie endenden Stress zu entgehen. Doch wie würde mein (hoffentlich) zukünftiger Arbeitgeber darauf reagieren? Ich weiß auch, dass ich sowieso gehen werde, auch wenn ich eine Absage erhalten sollte. Mir geht es aber vielmehr darum, ob sich eine Kündigung, bevor ich überhaupt eine Entscheidung habe, auf eine Zusage auswirken würde.

Sprich, wenn ich heute noch meine Kündigung auf den Tisch lege und das am nächsten Mittwoch beim Probearbeiten erwähne, würde sich das als schlechtes Bild wiederspiegeln? Oder meint Ihr, dass hier auch Verständnis gezeigt werden könnte? Was würdet ihr tun? Kündigen oder es versuchen, so lang wie möglich noch auszuhalten?

Es ist ja nicht so, dass ich einfach aus einer Laune heraus kündigen will. Ich hab ja Gründe, die ich bereits im Vorfeld leicht angeschnitten habe, natürlich ohne eine Wertung des aktuellen Arbeitgebers zu geben.

Ich bedanke mich bereits jetzt für jede Hilfe!

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