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Hallo Zusammen,
ich habe ein Problem was mich zunehmest belastet und sich für mich sehr kontraproduktiv gestaltet: Während oder nach einem Arbeitstag (aber auch im Ehrenamt) neige ich dazu alles bis in kleinste Detail analysieren zu wollen – Worte, Blicke, Gesten etc. Einfach alles, und ich sitze dann oft zuhause und bin geistig damit beschäftigt, was ich alles besser machen könnte. Nur leider nimmt mir das auch meine Entspanntheit, weil ich eben am nächsten Tag noch mehr darauf achte.

Es ist ein Kreislauf, ich verkrampfe regelrecht und komme mir noch schlechter vor und werde unsicher und mache evtl. noch mehr Fehler. Schlussendlich leiden aber genau die Dinge, die ich besser machen wollte (zumindest ist das in meinem Empfinden so).

Gestern hatte ich für mich im Ehrenamt (DRK) ein Schlüsselerlebnis: Ich wurde einem Lauftrupp zugeteilt, aber dann doch kurzfristig in die Ambulanz eingeteilt. „Protest“ wurde kund getan, warum ich abgezogen werde, dabei habe ich gedacht ich erfülle meine Arbeit eher suboptimal.

Gibt es Tipps wie ich diesen Teufelskreis entkommen und in konstruktive Bahnen lenken kann? So wie es jetzt ist, schadet es mir mehr als es mir nützt.