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Liebe Community,

folgende, hypothetische Situation:

Der Arbeitnehmer (=AN) wird von seinem Arbeitgeber (=AG) dazu angehalten, jeden Tag seine geleisteten Stunden in eine Zeiterfassung einzutragen, welche die verschiedenen Firmen beinhaltet, welche zum Unternehmen gehören. Darüber hinaus errechnet die Zeiterfassung die Soll- und Ist-Stunden.

Die Zeiterfassung ist darüber hinaus für jeden Mitarbeiter des Unternehmens – und auch für die Personalabteilung sowie für den Geschäftsführer – jederzeit einsehbar.

Darf der AN seine Überstunden geltend machen, wenn diese – laut Arbeitsvertrag (=AV) “ mit dem Festgehalt abgegolten“ sind? Darf der AN Screenshots pro Monat zur Dokumentation an seine private Mail weiterleiten?

Des weiteren wurde das AV ab dem 01.07 um ein weiteres Jahr befristet verlängert. Besteht der Urlaubsanspruch auf die vollen Tage? Wenn die ÜS per Freizeitausgleich abgegolten werden, jedoch mehr ÜS geleistet wurden (das Austrittsdatum und der Urlaub reichen für einen zeitlichen Ausgleich nicht aus) muss der AG diese Stunden dann ausbezahlen?

Wie relevant ist die Frage, ob die ÜS durch das Erledigen von Aufgaben oder aus Ausbügeln von Fehlern des AN entstanden sind?

Vielen Dank im Voraus,

Gipsyboy123