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Hallo,
nach nunmehr einigen vergeblichen Bewerbungen und Ablauf meiner Freistellung und somit Eintritt in die Arbeitslosigkeit möchte ich offen mit der Aufhebung meines letzten Arbeitsverhältnis in der Bewerbung umgehen und würde mich über Vorschläge zur Formulierung sehr freuen. Andernfalls freue ich mich natürlich über jeden Vorschlag, wie ich mit meiner Lage bestenfalls umgehen sollte.
Ich war Führungskraft in einem börsennotierten Konzern und habe im vorherigen Bereich nachweislich außergewöhnliche Erfolge erzielt, die auch in meinem Zeugnis aufgeführt sind, habe dann aber in meiner letzten Position den „heißen Stuhl“ erwischt. Offiziell waren es vollkommen unrealistischen Ziele, welche vom Vorgänger budgetiert waren, und dann auch noch eine desaströs ausartende Revisionsprüfung, dessen Ergebnis ich trotz rasanten Umstrukturierungen nicht abwenden konnte. Dieses bot kurzgefasst ausreichend Zündstoff, dass sich bereits in üblicher Einarbeitungszeit unüberwindbare Konflikte mit meinen Vorgesetzten verhärteten. Inoffiziell spekuliere ich zwischen Nasenfaktor und/oder einfach nur Bauernopfer welches sich bei weiteren Details, die ich jetzt hier trotz gewisser Anonymität, nicht öffentlich weiter ausführen möchte.
Da mir in meiner bisherigen Laufbahn nichts Vergleichbares bisher passiert ist, bin ich mit diesem „schwarzen Fleck“ nun irgendwie überfordert und kreativlos.
Also wie kann ich das jetzt am besten verkaufen? Häufig habe ich betriebsbedingt gelesen, ist aber bei mir ziemlich unrealistisch, bedingt durch die Konzerngröße und die Anzahl offener Stellen. Zudem ist es ohnehin eine so außergewöhnliche Geschichte, von höchster Wertschätzung innerhalb kürzester Zeit zum Exit. Da steht man schnell im Generalverdacht, dass irgendwas anderes passiert sein muss. War aber ehrlich nicht!!!
Nun bin ich auf Ihre geschätzten Vorschläge und Rat gespannt und freue mich sehr auf konstruktive Antworten.
Vielen Dank vorab und beste Grüße