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Hallo Community, ich würde mich sehr um einen Rat von Euch freuen!

Um meine Situation besser verständlich zu machen, muss ich etwas weiter ausholen. Ich entschuldige mich schon mal für die Länge des Textes.

Ich habe zum WiSe 2017 mein Diplom Studium in Physikalischer Technik erfolgreich mit durchschnittlichen Noten abgeschlossen und nach einer kleinen 4 monatigen Auszeit (längere Radreise) eine erste Tätigkeit bei einem großen Laserhersteller im Bereich Service und Kundensupport angefangen. Leider lief diese erste Anstellung nicht sehr gut und relativ schnell hat mein Chef erkennen lassen, dass er mit mir nicht zufrieden ist. Dazu muss ich sagen, dass sich die Stelle für mich auch im Vorhinein ganz anders dargestellt hat als sie dann wirklich war. Anstatt umfangreich in die Technik eingeführt zu werden, hatte ich mehrheitlich administrative Aufgaben. Kurz gesagt: Wir waren beide nicht zufrieden. Mein Chef hat mich regelrecht rund gemacht, wenn ich mich in den komplizierten firmeninternen Prozessen verheddert habe. Das Arbeitsverhältnis wurde dann noch in der Probezeit von Seiten der Firma gekündigt.

Ich habe mich dann in den nächsten zwei Monaten auf verschiedene Stellen, die mich interessiert haben beworben und hatte schließlich relativ schnell wieder eine neue Stelle. Diesmal sollte alles anders werden. Es handelte sich wieder um eine Stelle im Service aber diesmal in einer sehr kleinen, familiären Firma, die Analysegeräte herstellt. Ich sollte neben Kundensupport auch die Bereiche Installation von Neugeräten beim Kunden und Schulung von Kunden und Distributoren übernehmen. Da es noch keine richtige Abteilung für Service im Unternehmen gab, sollte ich auch entsprechende Strukturen einführen. Diesmal begann alles vielversprechend. Ich wurde anfangs in der Produktion eingearbeitet um die Geräte kennen zu lernen. Ich hatte auch in der ersten Zeit das Gefühl, dass die Kollegen zufrieden mit mir sind. Ich habe vom Chef sogar nach zwei Monaten im Unternehmen eine Probezeitverkürzung angeboten bekommen. Allerdings kam am Ende dann alles anders. Nach drei Monaten im Unternehmen bekam ich mitgeteilt, dass die Probezeitverkürzung zurückgenommen wurde. Beim anschließenden Gespräch mit der Unternehmensleitung und Kollegen wurde keine richtige Begründung dafür genannt. „Ich sei auf einem guten Weg“. Ich habe in der Folge immer wieder unter der Hand Missstimmungen im Unternehmen gegenüber mir bemerkt. Aber auf meine Nachfragen wurde mir immer versichert es sei alles in Bester Ordnung. Bis zuletzt ging das so. Schließlich wurde ich einige Tage vor dem Ende meiner Probezeit gekündigt. Ich war absolut überrascht und dementsprechend auch geschockt. Auf meine Nachfrage was denn der Grund sei habe ich leider nur diffuse Andeutungen erhalten es handle sich um persönliche Gründe. Fachlich sei alles super in Ordnung gewesen.

Jetzt stehe ich also da mit zwei gescheiterten beruflichen Startversuchen innerhalb eines Jahres und frage mich wie ich das in eine überzeugende Bewerbung verpacken kann.

Ich hoffe ihr könnt mir etwas Rat geben. Ich habe noch nie in einem Forum geschrieben, verzeiht mir also wenn die Darstellung nicht prägnant genug war. Ich freue mich auf Anregungen und gebe gern weitere Informationen zu meiner Situation.

Vielen Dank!

Domi

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