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Fragen aus Kategorie Chef

Unverbindlichen Chef zur Verbindlichkeit bekommen

Gefragt am 01. März 2017, 18:17 Uhr von Happa Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
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Hallo, meine Frage: Wie kann ich meinen sehr unverbindlichen Chef, der sich auf nichts festlegen und nichts entscheiden will, zur Verbindlichkeit bewegen? Folgende Situation: Mein Aufgabengebiet ändert sich vom Innendienst zum Außendienst ab 1.3. Dennoch muss ich alle Innendienstaufgaben trotz 3 Reisetagen bundesweit pro Woche weiter ausfüllen. Das ist faktisch unmöglich, da es sich um zwei vollwertige Tätigkeiten handelt. Seit einem Jahr ist diese Veränderung mit meinem Chef im Gespräch. Nun wurde diese Außendiensttätigkeit auch kommuniziert. Problem: Intern ist die Abarbeitung der Aufträge, die ich ranziehen soll komplett ungelöst. Das vom Pensum her nicht leistbar, weshalb ich ihn schon ca. 10 mal um ein Gespräch gebeten habe. Ich habe Konzepte und Lösungsansätze ausgearbeitet, die aber Grundsatzentscheidungen seinerseits bedingen. Bisher ist er jedem Termin ausgewichen. Zum Teil ist er selbst wochenlang unterwegs und nicht verfügbar. Wenn er da ist, lässt er sich die Ansätze in 5 Minuten im Türrahmen kurz vortragen und sagt dann wieder "Ja, die Aufgabenverteilung müssen wir neu regeln", dann aber wieder: "Ganz ehrlich Frau xxx, das ist Ihr Problem, dafür habe ich jetzt keine Zeit.". Hinzu kommt, dass er mir und meinem Kollegen, die wir beide nun den gleichen Job machen, die gleichen Rahmenbedingungen (u.a. Firmenwagen) mündlich zugesichert hat. Mein Kollege bekommt den auch, da er das Auto eines Ex-Mitarbeiters übernehmen kann, das war da. Meins sei nun im Nachhinein "leider nicht budgetiert, da Ihre Stelle ja einfach umgewandelt wurde", ich müsse mir halt von Woche zu Woche einen Wagen anmieten. Mit seinem Vorgesetzten hat er quasi ein Nicht-Verhältnis. Beide können sich nicht leiden, so dass man möglichst wenig miteinander zu tun hat. Sein Vorgesetzter geht zudem im Juli in Ruhestand, so dass dieser auch nicht mehr an einer Lösung interessiert ist. Was kann ich also tun, um bei meinem Chef a) Gehör und b) Verbindliche Aussagen und c) eine Chance auf Veränderung in den organisatorischen Prozessen zu haben? Mein Kolleg hat ürbigens das gleiche Problem: Er muss die Aufgaben aus seinem Vollzeit-Job mitnehmen und den Außendienst noch oben drauf packen, hat ebenfalls einige Zusagen bezüglich Gehalt etc bekommen und nichts davon wurde bisher eingehalten... Vielen Dank für konstruktive Antworten!

Jahresgespräch mit dem Chef – Mitarbeiterbindung

Gefragt am 21. Dezember 2016, 16:06 Uhr von Thomas Bronze12 votes, average: 4,08 out of 512 votes, average: 4,08 out of 512 votes, average: 4,08 out of 512 votes, average: 4,08 out of 512 votes, average: 4,08 out of 5
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Ein Beispiel aus meinem beruflichen Alltag in der Beratungsbranche, die ja naturgemäß und erfahrungsgemäß stets mit einem tollen Firmennamen aufwartet, aber eine hohe Fluktuation aufweist, weil die Stimmung schlecht ist und man nur verheizt wird. Attraktiv ist es nur für die Häuptlinge, nicht für die Indianer, die aber nie Häuptlinge werden können oder anders - die Partner trommeln und die Galeerensklaven rudern. Wenn die Trommel immer schneller geht, aber die Sklaven keine Gegenleistung erhalten, sind diese unzufrieden. Daher wechseln diese ständig, zum Glück ist man ja nicht an das Unternehmen gekettet. Zitat meines Chefs, als ich ihn im Jahresgespräch auf Mitarbeiterbindung ansprach und wie das Unternehmen diese erreichen will: Tut mir leid, der Run for Talents ist bei mir noch nicht angekommen. Wenn Du gehen musst, halten wir dich nicht auf! Soviel zur BINDUNG! Freiwillig kommt da gar nix. Vor den Jahresgesprächen meinte er beim lunch, dass das letzte Jahr so gut gelaufen sei, dass er sich noch einen Bentley holen wird - also geht man davon aus, dass man als Teil des Teams auch davon profitiert. Im Gespräch log er einem dann ins Gesicht, dass das Jahr leider schlecht gelaufen sei und der Bonus daher gering ausfiele (bei einem geringeren Fixgehalt ist man auf den Bonus mehr angewiesen). Bei solchen Vorfällen und wenn man mehrere Jahre in Folge auf Granit beißt, kann sich wirklich keiner beschweren, wenn man das Unternehmen verlassen will. Jetzt gerade vor Weihnachten wurde bei uns im gesamten Team von jedem pflichtweise Geld aus der privaten Tasche eingesammelt, um den Assistentinnen Geschenke zu machen - und zwar bei jedem GLEICHVIEL vom Berufsanfänger, der wirklich nicht viel verdient bis zum Partner! Das finde ich mies. Der Chef müsste vielmehr den Mitarbeitern Geschenke machen, um sich bei diesen zu bedanken und nicht anders. Warum schenkt der Chef nicht alleine den Assistentinnen etwas oder jeder gibt so viel wie er will und der Chef füllt den Rest auf bis zu der Summe, die er haben will. aber so ...??! Das geilste war noch, als ein Kollege das Geld bei ihm einsammelte, dass er meinte, ach, das ist aber wenig (mir läge da auf der Zunge: Ja, für Sie, aber nicht für Ihre Mitarbeiter). Tatsache ist, dass man für den Chef wohl nur eine Excel Zelle ist, die ggf. nicht performt und dann eben gelöscht wird, wenn man wechselt. Erst, wenn der Chef selbst für sich einen Schaden befürchtet, wenn der Mitarbeiter geht, da dann ein Zugpferd wegfällt, dass ihm Bonus beschert, fängt er an, sich für Dich zu interessieren. Sonst ist die Antwort bei jeden Anliegen nur: Interessiert mich nicht! Vertrauen ist aber keine Einbahnstraße - es muss auch etwas vom Chef/ vom Unternehmen zurück kommen! Und abends fährt er dann mit seinem Porsche zu seiner Villa im Taunus, während die Mitarbeiter noch bis 22:00 bleiben und dann mit der Bahn nach Hause fahren müssen, weil sie weder einen Firmenwagen bekommen, noch ein Gehalt, dass die Anschaffung eines sicheren modernen Autos ermöglicht, von Familienplanung ganz zu schweigen. Noch Fragen? Wünschenswert wäre ein offener Dialog mit dem Chef über o. g. Themen (Mitarbeiterbindung & Co. ) und nicht nur ein Monolog, wo der Chef immer nur sagt, was nicht läuft und gar nicht zuhört. ZUSAMMENarbeit sieht meiner Meinung nach anders aus. Wie schafft man es, dass der Chef einem zuhört, damit man überhaupt über solche Themen reden kann? Tatsache ist, dass ist nicht der erste Chef, bei dem ich das so erlebe ... und bitte glaubt jetzt mal, dass das alles wahr und richtig ist, was ich berichte und sagt mir bitte nicht, ich sei zu anspruchsvoll, ein Mindestmaß an Wertschätzung kann man wohl erwarten, auch wenn man erst 3 Jahre in diesem Job konkreten Job dabei ist. Danke und Grüße Thomas

Neugieriger Chef

Gefragt am 15. August 2016, 07:30 Uhr von SENSAII Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
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Ich arbeite seit 1,5 Jahren bei einem größeren Unternehmen als Sekretärin. Mein Chef: Abteilungsleiter. Er weiß, dass ich ledig bin. Ich bin schon 54 Jahre, sehe jünger aus, er ist gleichaltrig und verheiratet. Er kennt meinen Lebenslauf. Am Anfang war alles noch recht entspannt, dann verwickelte er mich immer öfter in Gespräche über Privates. Er erzählt viel, auch viel über andere Kollegen und Privates. Ich fühle mich immer unwohler. Abends versuchte er oft, mich aufzuhalten. Bis ich eines Tages mal sagte, dass mich das stört und dass ich auch nicht mit ihm über mein Privatleben sprechen und diskutieren möchte. Er erzählt alles weiter. Ich habe mehrfach geäußert, dass mir das nicht recht ist. Er ist mein Chef und ich möchte mein Privatleben nicht mit der ganzen Abteilung teilen. Ich glaube, er will meine Schwachpunkte herausfinden und obwohl ich ihm schon oft gesagt habe, dass ich lieber Single bin, als unglücklich verheiratet und das auch nicht so schlimm finde, gibt er keine Ruhe. Immer wieder fängt er an, rumzubohren. In letzter Zeit habe ich das Gefühl, er spricht nicht gut über mich bei den Kollegen. Und was noch viel schlimmer ist: Er versucht andere Kollegen, mit denen ich essen gehe, auszufragen. Wenn er sieht, dass ich mich mit jemandem gut verstehe, macht er den oder die schlecht. Ich habe ihm nix getan. Er tut freundlich, scheint aber den Plan zu haben, mich mürbe machen zu wollen. Nur mit welchem Ziel? ER hat mich eingestellt, er hat mich am Anfang immer gelobt und stolz über mich berichtet. Ich finde ihn als Mann absolut unattraktiv wie viele meiner Kolleginnen auch: klein, dicklich, total unsportlich, neugierig und erzählt gern. Ich könnte noch viel mehr schreiben. Es geht mir wirklich an die Nerven. Ich habe das Gefühl, dass er über eine NL in der Nähe meiner Wohnung nun versucht Dinge über mein Privatleben herauszufinden oder es schon hat. Eigentlich nichts Schlimmes. Mein Leben ist unspektakulär, aber ich fühle mich kontrolliert und beobachtet. Ich habe schon Albträume und weiß gar nicht mehr, wie ich ihm entkommen kann. Eine Zeit lang, war es die finanzielle Schlechterstellung von alleinerziehenden und ledigen Frauen, nun argwöhnt er über mein soziales Umfeld, oder dass ich gern tanze. Ich bin nie krank, war bis vor kurzem gut gelaunt und sehr happy, diesen Job bekommen zu haben. Ich finde im meinem Alter natürlich auch kaum noch etwas und er weiß das. Was geht in diesem Mann vor?

Chef ignoriert Mittagspause und fordert festgelegte Arbeitszeiten

Gefragt am 03. Oktober 2015, 17:35 Uhr von Happa Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
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Hallo! Ich komme super mit meinem Chef klar, inhaltlich wie persönlich. Nur bei "weichen" Themen wie Mittagspause oder Feierabend reagiert er emotional, schnippisch und lässt nicht mit sich reden. Beispiel: Montags liefert ein Caterer das Essen (wir haben keine Kantine). Bis halb eins muss man da gewesen sein, sonst ist nichts mehr übrig. Für dieses Essen zahlen wir. Der Chef legt seit ein paar Wochen das Team-Meeting immer so, dass komplett die ganze Mittagspause dafür drauf geht. Wenn wir auf das Essen verweisen ernten wir nur Schulterzucken und unsachliche Bemerkungen. Dann müssten wir halt ohne Essen klar kommen, würde er ja auch. Wir dürfen das Haus dann auch nur bis 13.30 verlassen, um uns was zu holen (so zahlen wir dann auch noch schön doppelt...), was nicht mehr machbar ist, da wir am Ortsrand liegen und in die Stadt fahren müssen. Bis 13.30 Uhr muss man wieder da sein, da sonst die Personalabteilung blöde Fragen stellt. Später oder früher das Meeting zu machen geht nicht, da unser Chef zu viele Termine hat. Nächster Punkt, genauso unangenehme, emotionale und stressige Diskussionen: Wir haben Gleitzeit. Laut Arbeitsvertrag kann der Vorgesetzte auch was anderes verlangen. Unsere Branche bringt es mit sich, dass wir unsere Kunden bis maximal 9 Uhr morgens (wir fangen um 7.15-7.30 Uhr an) erreichen, danach meist den ganzen Tag nicht mehr. Also kann ich morgens gut offene Fragen klären. Entsprechend mache ich und einige andere um 16.30 Uhr-17.00 Uhr Feierabend (halbe Stunde MIttagspause, länger ist nicht drin). Bei unseren Kunden ist auch meist um 17.30 Uhr-18 Uhr Feierabend. Das führt dazu, dass unser Chef, wenn er um 18 Uhr aus seinen Terminen kommt (er fängt um 9 Uhr an), kaum jemanden mehr vorfindet mit dem er - Zitat - nochmal über den Tag quatschen kann. Außerdem könne es ja vorkommen, dass ein Kunden abends noch gaaaanz dringend was braucht und dann sei ja keiner mehr da. Also arbeitet jeder von uns einen Tag in der Woche bis 17.30 Uhr. Dies ist seit 1,5 Jahren so. In dieser Zeit sind bei mir exakt drei (!!!) Anrufe eingegangen, nach denen ich noch was machen konnte. Keiner dieser Anrufe war so dringend, dass es nicht noch am nächsten Tag problemlos gereicht hätte. Eigentlich sitzen wir ab 16.45 Uhr nur noch unsere Zeit ab. Kaum eine Mail oder ein Anruf! Dieses Argument glaubt uns unser Chef nicht bzw. er ignoriert es. Nun will er mit der Begründung, dies sei arbeitsinhaltlich erforderlich (dann geht es laut Arbeitsvertrag), dass keiner von uns vor 8 Uhr kommt und niemand vor 18 Uhr geht. Also 10 Stunden und idealerweise mehr. Überstunden sind obligatorisch. Wer keine macht, ist noch nicht ausgelastet genug, auch so eine Aussage, die wir öfters hören. Sachliche Argumente mit Verweis auf den tatsächlich angefallenen Arbeitsaufwand in 1,5 Jahren nach 17 Uhr zählen nicht. Er will einfach, dass die Leute da sind. Punkt, Ende, Aus. Sogar Kollegen aus unserem Team, die von der Regelung nicht betroffen sind, das sie einen anderen Chef haben, haben sich schon angeboten, unsere Telefone zu nehmen, da sie ohnehin länger da sind. Aber ohne Erfolg. Zählt nicht. Habt ihr so was schon mal erlebt und wie seid ihr damit umgegangen? Normalerweise kann ich auch Probleme sehr gut mit meinem Chef besprechen, aber bei diesen "arbeitsrechtlichen" Fragen macht er komplett zu und wird extrem unangenehm. Personalabteilung kann man knicken. Dem Personalchef traut keiner und die entscheiden nur für das Unternehmen. Kündigung ist aus familiären Gründen auch keine Option. Ich woihne im ländlichen Bereich, da ist es schwer, qualifizierte und gut bezahlte Jobs zu finden. Vielen Dank für eure hilfreichen Antworten, im Namen meines Teams!

Abschlussgespräch

Gefragt am 02. Juli 2015, 10:33 Uhr von Marie91 Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
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Hallo, bei meinem Abschlussgespräch nach einem 5 Monatigen Praktikum wurde mir gesagt, dass alle meine Fachlichen leistugen und mein Fachwissen super war. Nur das ich eventuell ein zu introvertierter Mensch bin. Leider bin ich schon mein leben lang damit am kämpfen und versuche mich zu bessern. Dies ist der wundeste Punkt den ich habe, hab so sehr versucht es zu verstecken aber leider ist es mir nicht gelungen. Nun ja leider habe ich dann vor meinem Chef angefangen zu weinen, obwohl ich weiß das er es nicht persönlich gemeint hat etc. Wie schlimm ist das? Wäre es eventuell möglich sich zu einem späteren Zeitpunkt nochmal dort für eine Arbeitsstelle zu bewerben? Ich habe die Arbeit und das Team sehr gemocht.