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Fragen aus Kategorie Arbeitsrecht

Zwischenzeugnis-Berichtigung einklagen?

Gefragt am 02. Februar 2017, 10:56 Uhr von tanda Bronze35 votes, average: 2,17 out of 535 votes, average: 2,17 out of 535 votes, average: 2,17 out of 535 votes, average: 2,17 out of 535 votes, average: 2,17 out of 5
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Hallo, da mein Arbeitsvertrag bis Ende September befristet ist, hatte ich mir ein Zwischenzeugnis ausstellen lassen. Da dieses nicht zu meiner Zufriedenheit ausgefallen ist, habe ich um Berichtigung gebeten. Die überarbeitete Version habe ich vor Weihnachten erhalten. Da ich auch mit dieser Fassung nicht zufrieden bin, habe ich dem Personaler Mitte Januar per E-Mail einen Widerspruch zukommen lassen und um Korrektur der missverständlichen Formulierungen bis Ende Januar gebeten. Die Frist ist abgelaufen, ohne dass der Personaler irgendwie reagiert hat. Was soll ich jetzt tun? Ich neige dazu, noch ein oder zwei Wochen abzuwarten und dann beim Personaler nachzufragen, ob da noch eine berichtigte Zeugnisversion kommt oder ob ich mich deswegen ans Arbeitsgericht wenden soll. Im Widerspruch habe ich die nicht widerspruchsfreie Formulierung des Zeugnisses bemängelt. Das Zwischenzeugnis enthält deutlich voneinander abweichende Leistungsbewertungen (Gesamturteil sehr gut, die Teilbewertungen Auffassungsgabe und Arbeitsergebnisse sind jedoch nur befriedigend). Außerdem wird das Zeugnis durch die Positionsbezeichnung „Aushilfe“ abgewertet. Dadurch sehe ich mein berufliches Fortkommen erheblich erschwert. Ich habe studiert und verfüge über mehrjährige Berufserfahrung in diesem Berufsfeld. Nur weil ich einen befristeten Arbeitsvertrag habe, muss man mich doch nicht abwertend als „Aushilfe“ bezeichnen. Der Bitte, mich als „Mitarbeiterin“ zu bezeichnen, wurde auch in der neuen Zeugnis-Version nicht entsprochen. Irgendwie sitze ich total in der Falle. Ich bewerbe mich ständig, um eine neue Stelle zu finden, damit ich ab Oktober nicht arbeitslos bin. Bisher tue ich das ohne Zwischenzeugnis, weil die bisherigen Versionen mir mehr schaden als nützen. Bleibt der Personaler stur, müsste ich meinen Arbeitgeber auf Zeugnisberichtigung verklagen. Damit mache ich mich dort natürlich unbeliebt. Tue ich nichts, wird das Endzeugnis vermutlich genauso mäßig ausfallen wie das Zwischenzeugnis. Im ungünstigsten Fall bin ich ab Oktober arbeitslos und habe überhaupt kein Zeugnis, das ich meinen Bewerbungen beilegen kann. Eine Klage vor dem Arbeitsgericht kann sich über mehrere Monate hinziehen und jeder Bewerbungsempfänger wird es zu meinem Nachteil auslegen, wenn in meinen Unterlagen das letzte Arbeitszeugnis fehlt. Was soll ich tun?

Welche Rechte beim Arbeitszeugnis bestehen?

Gefragt am 31. Januar 2017, 10:52 Uhr von flubber Blau1 vote, average: 3,00 out of 51 vote, average: 3,00 out of 51 vote, average: 3,00 out of 51 vote, average: 3,00 out of 51 vote, average: 3,00 out of 5
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Hallo, ich war nun 4 Jahre bei meinem Arbeitgeber. Ich habe jedes Jahr sehr gute Leistungen abgeliefert, dafür auch immer Prämien erhalten und wurde auch immer gelobt. Leider weiß ich, dass mein AG Kündigungen immer sehr persönlich nimmt, obwohl es zum täglichen Leben dazu gehört. Da ich kurz vor meiner Kündigung stehe, wollte ich mal fragen, worauf ich hinsichtlich eines Abschlusszeugnis Anrecht habe? Habe ich Anrecht auf ein qualifiziertes Zeugnis oder nur ein einfaches? Darf ich mein Zeugnis selbst schreiben oder darf mein AG mir das verwehren? Hat der AG das Recht, mir nur ein "gutes" Zeugnis auszustellen, obwohl ich immer "sehr gute" Leistung erbracht habe? Welche Möglichkeiten habe, ein sehr gutes, vollständiges und qualifiziertes Zeugnis zu erhalten? Es wäre schade, wenn die Arbeit der letzten 4 Jahre in einem einfachen Wisch abgetan werden würde, nur weil der AG persönliche Befindlichkeiten bzgl. meiner Kündigung hat. Vielen Dank!

Fristlose Kündigung

Gefragt am 24. Januar 2017, 16:43 Uhr von grenzwolf Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
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Im Bekanntenkreis ist jetzt ein Kollege nach 25jähriger Firmenzugehörigkeit fristlos gekündigt worden. Vorher ist er schon einmal auf eine andere Stelle versetzt worden. Nun hat er uns erzählt, er sei fristlos gekündigt worden, weil er ein weiteres Mal versetzt werden sollte und er diesen Job nicht angenommen hat. Er hätte höchstwahrscheinlich umziehen müssen, was er nach seiner Aussage hin aber nicht wollte. Ist es denn wirklich möglich, fristlos gekündigt zu werden, nur weil man nicht zum neuen Dienstort umziehen will? Oder verschweigt er uns, dass seine Kündigung andere Ursachen hat. Er ist mittlerweile 53 Jahre alt. Gibt es da nicht auch einen Mitarbeiterschutz?

Arbeitnehmerseitige Kündigung in Probezeit ohne ALG-Sperre

Gefragt am 20. Januar 2017, 08:19 Uhr von Cuervo Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
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Hallo - ich möchte in der Probezeit kündigen, aber nicht ALG gesperrt werden. Begründung: habe schon in ersten 2 Wochen 20 Überstunden (diese müssen geschenkt werden, Ausgleichsregel existiert nur auf dem Papier) versprochene neueste IT gibt es nicht, ich muss allem hinterherlaufen, auf eigenen Geräten/Telefon arbeiten. Firma erfüllt ihren Vertrag nicht, mein Stundenlohn ist bei 10+ Stunden täglich ohne Pause ein Witz. Beweisen kann ich das natürlich nicht. War grad von einem Burnout genesen und bin nun wieder kurz davor, habe keine Zeit (2H Anfahrt täglich) für andere Bewerbungen, schlafe nur noch zuhause. Wie komme ich aus dieser Nummer heraus ohne eine Sperrfrist vom Amt? Ich habe keinerlei finanzielle Reserven. Muss man erst wieder bis zur Erschöpfung/Zusammenbruch arbeiten und dann krank werden oder gibt es eine Alternative? Für Rat danke ich sehr.

Finanzielle und sonstige Hilfe bei Reha des Kindes

Gefragt am 11. Januar 2017, 17:55 Uhr von Spreewaldfamilie Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
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Hallo, unser Sohn, 2 Jahre alt, ist nach mehreren Kopf OPs aufgrund einer Gefäßerkrankung seit ca. 10 Wochen halbseitig gelähmt. Zur Zeit sind wir noch im KH , ich Anschluß daran soll eine REHA stattfinden. Zur Zeit befindet sich die Mutter noch in Elternzeit , aber ab März dann nicht mehr und dann wird sich vorraussichtlich die REHA mit dem Ende der Elternzeit und dem geplanten Wiedereinstieg im die Beschäftigung überschneiden. Wie ist dann die finanzielle Situation zu betrachen ? Heißt gibt es Krankengeld, oder Pflegegeld oder sonstige Unterstützung die wir beantragen können ?

Lohnfortzahlung bei Erkrankung des Kindes

Gefragt am 07. Januar 2017, 12:47 Uhr von Pusteblume Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
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Derzeit befinde ich mich in einer Umschulung. Mein Kind im ersten Kindergartenjahr. Nun war ich 17 Tage für 2016 krank aufs Kind geschrieben. Das Amt übernimmt 10. Das freut mich auch, aber die restlichen 7 möchte jetzt niemand mehr tragen, da ich arbeitslos gemeldet bin. Die Krankenkasse sagt mir stehen nur 10 Tage zu und wenn die das Amt bezahlt, ruhen diese bei Ihnen. Ok. Das kann ich noch so einigermaßen verstehen, aber wieso kann man mir die Tage meines Mannes nicht überschreiben? Laut Krankenkasse da ich arbeitslos gemeldet bin, aber ich bin doch Umschüler. Man hatte mir auch die Info gegeben die Überschreibung ginge jederzeit und nun die Aussage dies muss man am Anfang des Jahres machen. Wir sind aber in der selben Krankenversicherung. Wird man heutzutage eigentlich nur noch bestraft? Da kann man nicht zur Schule betreut sein krankes Kind und lernt abends. Hat einen Notendurchschnitt von 1,5 und die erste Prüfung trotz allem mit 94 % gemeistert und nun bekommt man auch noch Geld gestrichen. Wie kann ich denn bei meinem nächsten Telefonat mit der Krankenkasse argumentieren? Will das nicht auf mir sitzen lassen. Sie sind immer noch am klären. Vielen Dank für eure Tips

Beendigung Zeitvertrag

Gefragt am 05. Januar 2017, 18:05 Uhr von sarahnora Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
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Hallo, ich befinde mich momentan in einem befristeten Arbeitsverhältnis. 4 Monate vor Ablauf erhielt ich schriftlich die Information, dass eine Weiterbeschäftigung nicht möglich sei, da es keine geeignete Stelle gäbe. Es wurden in den letzten Wochen jedoch mehrere Stellen intern ausgeschrieben bzw. sind auch momentan einige "geeignete" Stellen durch Personal von Zeitarbeitsfirmen besetzt. Kann ich hier rechtlich etwas unternehmen? Ich hatte bereits eine Anfrage an einen Fachanwalt gerichtet, der mich bat einen Gesprächstermin zu vereinbaren. Das möchte ich ungerne machen, wenn ich Gefahr laufe, dass man mir für viel Geld sagt, dass ich nichts machen kann. Ich bedanke mich schon einmal herzlich im Voraus!

Befristeter Arbeitsvertrag und der Sachgrund fällt in der Vertragslaufzeit weg

Gefragt am 26. Dezember 2016, 16:08 Uhr von Alethio Blau1 vote, average: 1,00 out of 51 vote, average: 1,00 out of 51 vote, average: 1,00 out of 51 vote, average: 1,00 out of 51 vote, average: 1,00 out of 5
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Hallo und Ihnen allen erstmal vorweg frohe Festtage. Ich habe einen Befristeten Arbeitsvertrag mit Sachgrund. Auszug des Vertrages: "befristet: Im Rahmen des Teilzeit- und Befristungsgesetzes (,mit sachlichem Grund nach § 14 Abs.1) bis zum 27.12.2019 (Zeitpunkt der Schließung der Einrichtung XYZ So genau steht er drin. Nun steht aber fest, dass die Einrichtung XYZ über Das oben genannte Datum hinaus weiter betrieben wird. Anmerkung: Die Einrichtung XYZ ist nicht die, in der ich arbeite. Sondern eine andere von der Firma/ dem Träger. Nun die Frage: was passiert dadurch mit meinem Vertrag? Wird er unbefristet, da der Sachgrund zu dem Datum nicht eintritt? Oder wird der Vertrag ganz normal zu dem Datum im Sachgrund enden? Unabhängig davon ob die Einrichtung XYZ weiter betrieben wird? Ich danke für alle Antworten. Alethio

Alle Überstunden pauschal abgegolten

Gefragt am 15. Dezember 2016, 10:05 Uhr von maxm Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
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Hallo, ich bin Berufseinsteiger und stehe kurz vor Vertragsabschluss bei einer Firma, die mir sehr gefällt und in die ich gerne nach Abschluss meines Studiums einsteigen würde. Ich habe den Vertrag vorliegen und an einer Stelle etwas gestutzt: "[...] Er ist verpflichtet, auf Anordnung des AG Mehrarbeits- und Überstunden zu leisten. Mit der Vergütung [...] sind etwaige Überstunden bereits in den Bruttomonatsbezügen enthalten." Soweit ich das jetzt gelesen habe, ist so eine Klausel unwirksam, zumindest bei den Bruttobezügen, die ich erreiche. Meine Frage: Ergäben sich irgendwelche Vorteile für mich oder soll ich den AG bzw. meine Kontaktperson darauf ansprechen? Viele Grüße