Willkommen auf Karrierefragen.de

Fragen aus Kategorie Arbeitsrecht

Mündlicher Vertrag 12 Monate, schriftlich nur 6 Monate?

Gefragt am 27. Februar 2017, 17:05 Uhr von Volker Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
2 Antworten // Antwort schreiben »

Mein neuer Arbeitgeber hat mir mündlich einen auf 12 Monate befristeten Arbeitsvertrag zugesichert mit einer sechsmonatigen Probezeit. Nach Ablauf der Probezeit soll das monatliche Gehalt leicht erhöht werden. Schriftlich hat er mir aber nur einen Vertrag über 6 Monate entworfen ohne Erwähnung einer Probezeit oder Erwähnung einer Ausweitung des Vertrages auf 12 Monate nach den 6 Monaten. Ist sowas zulässig? Ich frage mich, ob ich diesen Vertrag so wie er bisher ist, guten Gewissens unterschreiben kann.

Dokumentierte Mehrarbeit bei Kündigung streichbar?

Gefragt am 18. Februar 2017, 12:17 Uhr von flubber Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
1 Antwort // Antwort schreiben »

Hallo, erstmal vorweg: In meinem Vertrag steht die sittenwidrige (und wahrscheinlich unwirksame Klausel) drin, dass alle Überstunden mit dem Gehalt abgegolten sind. Dennoch werden alle Stunden monatlich dokumentiert und man führt die "Überstunden" von Monat zu Monat auch mit. Für diese kann man dann auch einen Freizeitausgleich erhalten. Meine Frage: Kann im Falle einer Kündigung der Arbeitgeber auf den Vertrag beharren und die angesammelten Überstunden verfallen lassen? Oder muss der Arbeitnehmer einen Freizeitausgleich bzw. finanziellen Ausgleich für die angesammelten Stunden erhalten? Danke für die Unterstützung.

Kündigung Probezeit oder nicht antreten

Gefragt am 18. Februar 2017, 12:14 Uhr von Swen Blau2 votes, average: 3,50 out of 52 votes, average: 3,50 out of 52 votes, average: 3,50 out of 52 votes, average: 3,50 out of 52 votes, average: 3,50 out of 5
1 Antwort // Antwort schreiben »

Hallo Team, ich habe eine Frage bezüglich Kündigung und Antritt der neuen Stelle. Ich habe einen Vertrag unterschrieben in Firma A mit Probezeit und 1 Woche später ein Angebot in meiner Heimatstadt bei Firma B bekommen ohne Fahrzeit von 1h. Allerdings erst in 4 Monaten. Sollte ich in Firma A dann anfangen und die Probezeit von mir aus kündigen um nicht blöd dazustehen oder wäre es besser noch 4 Monate zu Hause zu bleiben um dann in Firma B anzufangen und Firma A abzusagen trotz Vertrag? Grüße

Sind Überstunden bei einer Kündigung streichbar?

Gefragt am 16. Februar 2017, 08:59 Uhr von flubber Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
1 Antwort // Antwort schreiben »

Hallo, da meine Frage scheinbar nicht gepostet oder versehentlich gelöscht wurde, stelle ich sie hier nochmal. In meinem Vertrag findet sich die Klausel, dass ALLE Überstunden mit den Gehalt abgegolten wären. Dennoch werden die Überstunden im Unternehmen von Monat zu Monat auf einem Gleitzeitkonto dokumentiert und es gibt auch einen Freizeitausgleich dafür. Wie ist denn nun die Regelung im Falle einer Kündigung? Kann der Arbeitgeber die Überstunden einfach verfallen lassen oder habe ich einen Anspruch auf Freizeitausgleich? Ich meinen mich daran zu erinnern, dass die Klausel ("Alle Überstunden") sittenwidrig ist. Wäre sehr nett, wenn mir jemand hierzu einen Tipp geben kann. Danke

Hauptjob & Nebenjob und Arbeitszeitgesetz

Gefragt am 03. Februar 2017, 18:28 Uhr von Korn45 Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
1 Antwort // Antwort schreiben »

Hallo, meine Frage bezieht sich auf das Arbeitszeitgesetz (Ruhezeit). Ich habe eine 35h-Woche bei meinem Hauptjob und gehe einer Nebentätigkeit (wurde auch genehmigt) nach. Die Nebentätigkeit umfasst 6h pro Woche (3 Tage á 2 Stunden). Muss ich zwischen Hauptjob und Nebentätigkeit diese 11h-Ruhezeit auch einhalten? Moment beträgt die Ruhezeit 8 Stunden. MfG Korn45

Zwischenzeugnis-Berichtigung einklagen?

Gefragt am 02. Februar 2017, 10:56 Uhr von tanda Bronze32 votes, average: 1,94 out of 532 votes, average: 1,94 out of 532 votes, average: 1,94 out of 532 votes, average: 1,94 out of 532 votes, average: 1,94 out of 5
2 Antworten // Antwort schreiben »

Hallo, da mein Arbeitsvertrag bis Ende September befristet ist, hatte ich mir ein Zwischenzeugnis ausstellen lassen. Da dieses nicht zu meiner Zufriedenheit ausgefallen ist, habe ich um Berichtigung gebeten. Die überarbeitete Version habe ich vor Weihnachten erhalten. Da ich auch mit dieser Fassung nicht zufrieden bin, habe ich dem Personaler Mitte Januar per E-Mail einen Widerspruch zukommen lassen und um Korrektur der missverständlichen Formulierungen bis Ende Januar gebeten. Die Frist ist abgelaufen, ohne dass der Personaler irgendwie reagiert hat. Was soll ich jetzt tun? Ich neige dazu, noch ein oder zwei Wochen abzuwarten und dann beim Personaler nachzufragen, ob da noch eine berichtigte Zeugnisversion kommt oder ob ich mich deswegen ans Arbeitsgericht wenden soll. Im Widerspruch habe ich die nicht widerspruchsfreie Formulierung des Zeugnisses bemängelt. Das Zwischenzeugnis enthält deutlich voneinander abweichende Leistungsbewertungen (Gesamturteil sehr gut, die Teilbewertungen Auffassungsgabe und Arbeitsergebnisse sind jedoch nur befriedigend). Außerdem wird das Zeugnis durch die Positionsbezeichnung „Aushilfe“ abgewertet. Dadurch sehe ich mein berufliches Fortkommen erheblich erschwert. Ich habe studiert und verfüge über mehrjährige Berufserfahrung in diesem Berufsfeld. Nur weil ich einen befristeten Arbeitsvertrag habe, muss man mich doch nicht abwertend als „Aushilfe“ bezeichnen. Der Bitte, mich als „Mitarbeiterin“ zu bezeichnen, wurde auch in der neuen Zeugnis-Version nicht entsprochen. Irgendwie sitze ich total in der Falle. Ich bewerbe mich ständig, um eine neue Stelle zu finden, damit ich ab Oktober nicht arbeitslos bin. Bisher tue ich das ohne Zwischenzeugnis, weil die bisherigen Versionen mir mehr schaden als nützen. Bleibt der Personaler stur, müsste ich meinen Arbeitgeber auf Zeugnisberichtigung verklagen. Damit mache ich mich dort natürlich unbeliebt. Tue ich nichts, wird das Endzeugnis vermutlich genauso mäßig ausfallen wie das Zwischenzeugnis. Im ungünstigsten Fall bin ich ab Oktober arbeitslos und habe überhaupt kein Zeugnis, das ich meinen Bewerbungen beilegen kann. Eine Klage vor dem Arbeitsgericht kann sich über mehrere Monate hinziehen und jeder Bewerbungsempfänger wird es zu meinem Nachteil auslegen, wenn in meinen Unterlagen das letzte Arbeitszeugnis fehlt. Was soll ich tun?

Welche Rechte beim Arbeitszeugnis bestehen?

Gefragt am 31. Januar 2017, 10:52 Uhr von flubber Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
2 Antworten // Antwort schreiben »

Hallo, ich war nun 4 Jahre bei meinem Arbeitgeber. Ich habe jedes Jahr sehr gute Leistungen abgeliefert, dafür auch immer Prämien erhalten und wurde auch immer gelobt. Leider weiß ich, dass mein AG Kündigungen immer sehr persönlich nimmt, obwohl es zum täglichen Leben dazu gehört. Da ich kurz vor meiner Kündigung stehe, wollte ich mal fragen, worauf ich hinsichtlich eines Abschlusszeugnis Anrecht habe? Habe ich Anrecht auf ein qualifiziertes Zeugnis oder nur ein einfaches? Darf ich mein Zeugnis selbst schreiben oder darf mein AG mir das verwehren? Hat der AG das Recht, mir nur ein "gutes" Zeugnis auszustellen, obwohl ich immer "sehr gute" Leistung erbracht habe? Welche Möglichkeiten habe, ein sehr gutes, vollständiges und qualifiziertes Zeugnis zu erhalten? Es wäre schade, wenn die Arbeit der letzten 4 Jahre in einem einfachen Wisch abgetan werden würde, nur weil der AG persönliche Befindlichkeiten bzgl. meiner Kündigung hat. Vielen Dank!

Fristlose Kündigung

Gefragt am 24. Januar 2017, 16:43 Uhr von grenzwolf Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
2 Antworten // Antwort schreiben »

Im Bekanntenkreis ist jetzt ein Kollege nach 25jähriger Firmenzugehörigkeit fristlos gekündigt worden. Vorher ist er schon einmal auf eine andere Stelle versetzt worden. Nun hat er uns erzählt, er sei fristlos gekündigt worden, weil er ein weiteres Mal versetzt werden sollte und er diesen Job nicht angenommen hat. Er hätte höchstwahrscheinlich umziehen müssen, was er nach seiner Aussage hin aber nicht wollte. Ist es denn wirklich möglich, fristlos gekündigt zu werden, nur weil man nicht zum neuen Dienstort umziehen will? Oder verschweigt er uns, dass seine Kündigung andere Ursachen hat. Er ist mittlerweile 53 Jahre alt. Gibt es da nicht auch einen Mitarbeiterschutz?

Arbeitnehmerseitige Kündigung in Probezeit ohne ALG-Sperre

Gefragt am 20. Januar 2017, 08:19 Uhr von Cuervo Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
3 Antworten // Antwort schreiben »

Hallo - ich möchte in der Probezeit kündigen, aber nicht ALG gesperrt werden. Begründung: habe schon in ersten 2 Wochen 20 Überstunden (diese müssen geschenkt werden, Ausgleichsregel existiert nur auf dem Papier) versprochene neueste IT gibt es nicht, ich muss allem hinterherlaufen, auf eigenen Geräten/Telefon arbeiten. Firma erfüllt ihren Vertrag nicht, mein Stundenlohn ist bei 10+ Stunden täglich ohne Pause ein Witz. Beweisen kann ich das natürlich nicht. War grad von einem Burnout genesen und bin nun wieder kurz davor, habe keine Zeit (2H Anfahrt täglich) für andere Bewerbungen, schlafe nur noch zuhause. Wie komme ich aus dieser Nummer heraus ohne eine Sperrfrist vom Amt? Ich habe keinerlei finanzielle Reserven. Muss man erst wieder bis zur Erschöpfung/Zusammenbruch arbeiten und dann krank werden oder gibt es eine Alternative? Für Rat danke ich sehr.