Arbeit & Kollegen

Wie schaffe ich den Absprung?

Gefragt am 13. Dezember 2016, 17:45 Uhr von Wegsuchende Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
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Seit 6 Jahren arbeite ich als Sachbearbeiterin bei einer Stiftung. Ich habe einen Bachelor der Fachrichtung Soziale Arbeit, bin zertifizierte Casemanagerin und machen nebenbei ein Abendstudium mit Schwerpunkt Sozial- und Gesundheitsökonomie. Ich habe schon im ersten Studium gemerkt, dass ich für den Job am Menschen nicht gemacht bin und mich in der Verwaltung am Schreibtisch viel wohler fühle. Trotzdem interessieren mich betriebswirtschaftliche Prozesse in Krankenhäusern, Rehakliniken, Senioreneinrichtungen und dergleichen. Daher also das Abendstudium zur Gesundheitsökonomin. Nun bekomme ich ohne Erfahrung keinen Job im angestrebten Bereich. Daher habe ich mich auf eine Stelle im Sozialdienst eines Klinikums, quasi als Schritt ins Gesundheitswesen, beworben und habe nun bald ein Vorstellungsgespräch. Nun überkommen mich Zweifel: Bei meinem aktuellen Arbeitgeber geht es mir nicht schlecht, ich hab tolle Kollegen, ich bin mit dem Gehalt zufrieden, ich bin allerdings auch furchtbar gelangweilt und bekomme intern keine Möglichkeit, mich einzubringen, geschweige denn aufzusteigen. Meine Jobsuche ist also motiviert davon, Erfüllung zu finden und eine abwechslungsreichere Tätigkeit zu finden. Ich bin seit 6 Jahren, seit meinem Studiuenabschluss bei meinem aktuellen Arbeitgeber und hab Sorge, den Absprung nicht zu schaffen. Ich hab Sorge, dass mir meine Kollegen fehlen werden und dass ich mit der neuen Tätigkeit auch nicht glücklich werde und frage mich wie es dann weitergehen sollte. Wie komme ich aus dieser Zwickmühle raus? Ich möchte wirklich gern meine intellektuellen Möglichkeiten ausschöpfen und meine ganzen Weiterbildungen nicht nur für die Schublade machen.


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Hallo,

ich denke, die Frage, die Sie für sich selbst beantworten müssen, lautet: Was möchte ich wirklich? Natürlich ist ein solcher Wechsel umso schwerer, da Sie bei Ihrem jetzigen Arbeitgeber nicht unzufrieden sind. Fänden Sie im aktuellen Job alles blöd, wäre es einfach, sich neu zu orientieren.

Doch wenn Sie – wie Sie selbst schreiben – davon ausgehen, dass ein anderer Job Sie mehr erfüllt und damit langfristig für mehr Zufriedenheit sorgt, sollten Sie genau daraus Ihre Motivation schöpfen.

Halten Sie sich das Ziel vor Augen, was Sie erreichen wollen. Zweifel und Unsicherheit sind normal. Solange Sie aber wissen, was Sie wirklich wollen, sollten diese Ihnen nicht im Weg stehen.


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