Vorstellungsgespräch

Wie mach ich es fair und richtig?

Gefragt am 21. Juli 2016, 09:42 Uhr von RitaRatlos Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
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Hallo,

Ich bin nun seit einem Jahr arbeitslos. Die ersten Monate habe ich mit häuslicher Pflege eines Angehörigen verbracht. Dann hatte ich Anfang des Jahres nach einem Bewerbungsgespräch, das ich auf eigene Intitaive vereinbart hatte, einen schweren Unfall und bin seit dieser Zeit krankgeschrieben. Nun bin ich trotzdem wieder im Bewerbungsmodus, da das Leben ja weitergehen muss. Problem:
Es steht noch eine Reha aus, die zwischenzeitlich einmal durch die Rentenkasse verschoben wurde und neue Gutachten angefordert hat. Ich bekomme auf meine Bewerbungen immer wieder Einladungen und habe dann jedes Mal, wenn die Sprache auf den Einstellungstermin kommt, wahrheitsgemäß erklärt, das ich hier noch eine Reha-Maßnahme mit 3 Wochen abschliessen muss um auch den versicherungstechnischen Anforderungen zum meinem Schmerzensgeld nachzukommen.

Von Arbeitgeberseite wurde mir dann 1-2 mal signalisiert, das man diese Zeit als unbezahlte Freizeit/Urlaub im Vorfeld schon vertraglich regeln könnte. Doch es kam dann doch zu Absagen.

Nun steht ein neues Gespräch an und ich sehe mich nicht mehr im Stand länger auf ein Arbeitsverhältnis zu verzichten.

Wie formuliere ich im Gespräch meine Bereitschaft zur Arbeit richtig ohne das ich die anstehende Reha verschleiern muss.
Ich bin für Fairness und es widerstrebt meinem Ehrgefühl und Anstand, diesen Umstand „zu spät“ kund zutun. Oder ist es „legal“ mit der Reha erst rauszurücken, wenn der Vertrag unterschrieben ist?

Restlos Ratlos Rita


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Das ist letztlich eine moralische Frage. Du musst die Reha nicht erwähnen. Es reicht wenn du einfach sagst, dass du frühestens am x. des y-Monats anfangen kannst. Wenn Sie fragen warum, hast du eben noch ein paar private Dinge zu regeln. Hier kannst du natürlich auch die Wahrheit sagen (was ich eigentlich auch besser finde). Aber das ist – wie gesagt – eine moralische Frage. Sagen musst du nur jene Dinge, die für die Ausübung des Berufs relevant sind und dich dabei evtl. einschränken können.


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Ich würde dir raten, dass du deine anstehende Reha nicht verschweigst. Eine Reha macht man ja nicht von heute auf morgen ganz spontan und dein Arbeitgeber muss in dieser Zeit zahlen. Das ist alles legal und hier muss du, denke ich auch keine moralischen Bedenken habe. Verschweigen solltest du die Reha nicht, aber das Argument, dass du das machst, damit du noch Geld bekommst, würde ich mir verkneifen. Das könnte beim Arbeitgeber so ankommen, dass er jetzt die drei Wochen dein Gehalt und deine Sozialversicherungsbeiträge zahlen soll, damit du dann noch den Anspruch auf Schmerzensgeld hast. Das der das nicht toll findet und mit so seltsamen Forderungen kommt, wie unbezahltem Urlaub ist dann ja schon fast vorhersagbar. Ich wünsche dir viel Erfolg!


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