Arbeit & Kollegen

Wie lange Frustration im Job aushalten?

Gefragt am 22. März 2016, 20:15 Uhr von Galileo Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
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Ich stehe kurz davor meinen aktuellen Job zu kündigen, weil ich von Tag zu Tag weniger Kraft habe, meine Aufgaben zu erfüllen. Ich habe Angst zu kündigen ohne eine neue Stelle zu haben (Bewerbungen schreibe ich seit drei Monaten). Ich frage mich, ob es heute wirklich noch so ungern gesehen wird, wenn man einfach kündigt? Ist es nicht besser, seinen Platz freizumachen für jmd. der sich mit hoher Motivation den Aufgaben annimmt? Wie lange sollte man das mitmachen? Ich bin viel öfter krank, Beklemmungsgefühle und Panickattacken überkommen mich. Hinzu kommt, dass ich meine Zahlen nicht erfülle und mich das zusätzlich unendlich fertig macht. Es ist eine einzige Abwärtsspirale. Wie soll man in so einem Fall am besten vorgehen?


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Hallo,

meiner Meinung nach solltest du in so einer Situation zu erst an dich selbst denken. Wenn du merkst, dass dich der Job unzufrieden, unglücklich und teilweise sogar krank macht, kann eine Kündigung die helfen, die angesprochene Abwärtsspirale zu durchbrechen.

Natürlich bleibt die Unsicherheit, wenn noch keine neue Stelle gefunden wurde, doch so kannst du dich ganz auf die Jobsuche konzentrieren und auch Kündigungen und Jobwechsel sind heutzutage in Lebensläufe keine Seltenheit mehr. Dies wissen auch Unternehmen, also solltest du dir nicht zu viele Sorgen darum machen.

Beste Grüße
Nils Warkentin


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Ja, das sehe ich auch wie Nils. Sicherlich ist es für viele Bewerber besser, aus einer ungekündigten Stellung auf die Suche zu gehen, weil sie dann keinen Zeit-/Geld-Druck haben, nicht den erst besten Job blind annehmen und auch nicht mit den Fragen rund um „Warum haben Sie gekündigt“ kämpfen müssen. Wenn Du heute aber schon in solch einem körperlichen/psychischen Zustand bist, den Du beschreibst, wirst Du als Bewerber keine gute Figur machen und kaum einen neuen Arbeitgeber überzeugen, Dich einzustellen. Die Strategie raus aus dem System, Kräfte sammeln, orientieren und gezielt nach vorne schauen ist bei derartig hohem Frustlevel im aktuellen Job häufig die bessere Entscheidung. Vorausgesetzt, Du kannst diese Durststrecke finanziell irgendwie überbrücken (ggf. Sperrfrist Arbeitslosengeld bei eigner Kündigung berücksichtigen!). Ob Du Platz machen musst im Unternehmen für einen motivierten Mitarbeiter, darüber sollten sich andere den Kopf zerbrechen – auch wenn es Dir vielleicht heute als willkommene eigene Erlaubnis für Deine Kündigung vorkommt.
Viele Grüße,
Bernd Slaghuis


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Letztlich sehe ich das so wie die Vorredner: So wie du dich beschreibst, ist ein Arbeitsplatzwechsel das Beste für dich. Allerdings würde ich auch erst dann kündigen, wenn du etwas Neues hast. Denn das stärkt deine Verhandlungsposition und macht sich auch besser im Lebenslauf. Vielleicht kannst du ja noch ein bisschen durchhalten…


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