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Wie Kündigung in Bewerbung begründen

Gefragt am 14. Mai 2017, 15:29 Uhr von BeBl Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
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Hallo zusammen, nach jahrelangem „Bossing“ durch meine Chefin ist es ihr nun gelungen, meine Kündigung durchzusetzen. Nach Verhandlung vor dem AG endet das Arbeitsverhältnis zum 31.07.17
Ich darf und will ja nicht in der Bewerbung und in einem etwaigen Gespräch lügen, soll aber auch nichts negatives über den alten Chef sagen. Alles andere an meiner Arbeit war sehr gut, ich habe jetzt auch ein sehr gutes Zwischenzeugnis. Ich weiß einfach nicht, wie ich die Kündigung im Anschreiben begründen soll, und erst recht nicht im Gespräch. Betriebsbedingt stimmt ja nicht und bei „unterschiedliche Auffassung“ muss ich das sicher näher erläutern und dann bin ich wieder beim schlecht über den bisherigen Chef reden. Ich freue mich sehr auf Eure Vorschläge, bin wirklich ratlos. Ganz lieben Dank.


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Zunächst mal findest du hier (http://karrierebibel.de/kuendigung-begruenden/) ein ausführliches Dossier dazu. Aber unabhängig davon, kannst du natürlich schon sagen, dass es zwischen dir und deinem Boss nicht gepasst hat und ihr mit der Zeit gemerkt habt, dass es sowohl inhaltlich als auch zwischenmenschlich unüberbrückbare Differenzen gegeben hat. Das kommt eben manchmal vor.

Entscheidend ist halt nur, dass du nicht sagst: „Mein Chef war ein Arschloch“ oder „Der hat mich gemobbt“. Beides macht dich klein und zum Opfer. Die Kunst ist vielmehr, das neutral und professionell auszudrücken. Natürlich weiß trotzdem jeder, was gemeint ist. Aber das ist eben der „professionelle“ Unterschied in der Bewerbung nicht zu lästern, sondern das Ganze sachlich und überhaupt nicht emotional zu halten.


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Da das Arbbeitsverhältnis ja noch besteht, musst du die Kündigung prinzipiell noch nicht einmal thematisieren. Ansonsten, wie Jochen schreibt: es gab Differenzen zwischen dir und deinem Chef, die du zum Anlass genommen hast, den nächsten Schritt zu gehen.


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Hi!

Darf ich zu diesen „inhaltlich als auch zwischenmenschlich unüberbrückbaren Differenzen“ noch etwas fragen … für mich klingt das genauso wie „unterschiedliche Auffassung“ und ist genauso nebulös und provoziert ebensolche Nachfragen. Ich hatte auch mal genau so einen Fall, wo im Gespräch dann dauernd immer weiter nachgebohrt wurde, wenn man sich so allgemein ausgedrückt – da hieß es dann, was meinen Sie denn damit? Was bedeutet das? Warum gab es die Differenzen? Warum zwischenmenschlich? Sind Sie ein schwieriger Typ? usw … aus jeder Antwort wurde einfach eine neue Warum-Frage gebaut und es wurde quasi vorsätzlich versucht, einen in die Rechtfertigungsecke zu drängen, so, als ob der Personaler und der Abteilungsleiter sich ihre Meinung bereits längst gebildet hatten und nur noch die Bestätigung aus dem eigenen Mund hören wollten – am Ende standen dann so Suggestivfragen, wie: War es nicht eher so, dass Sie …? Es wurde in meinen Augen krampfhaft versucht, die „Schuld“ beim Bewerber zu finden oder ihn zu provozieren, die Schuld beim alten Chef zu suchen. Insgesamt glich das Gespräch auch mehr einem Verhör der Staatsanwaltschaft vor Gericht und nicht einem Gespräch unter Geschäftspartnern auf Augenhöhe!In anderen netteren Gesprächen war es, wie hier geschildert, das gesagt wurde, ok, verstehen wir, so etwas gibt es (daraus wurde am Ende aber auch nichts). Meine Frage ist, wie geht man mit den Fällen in nicht so netten Gesprächen um, wenn ständig einfach immer weiter nachfragt wird, bis man entweder doch Interna erzählt oder sagt, bis hier und nicht weiter, mehr sag ich nicht, weil ich dann schlecht über meinen alten Chef reden müsste, was mich selbst disqualifiziert – in beiden Fällen ist die Stimmung bzw. das Image doch im Eimer oder? Zumindest war es in meinem Fall so … und dann kam nach dem Gespräch auch nichts mehr von der Seite (was mir egal war, weil ich das wirklich nicht nett fand und da nicht arbeiten wollte, obwohl das Gehaltsangebot astronomisch war, aber die Stimmung offensichtlich nicht). Aber ich frage mich schon, was gewesen wäre, hätte man sich anders verhalten. Was gibt es für Tips für solche Gespräche? Selten sind die glaub ich nicht …

Danke!

Grüße Thomas


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