Arbeitsrecht

Was droht beim Konsum legaler Drogen im Büro?

Gefragt am 02. Dezember 2014, 10:50 Uhr von Steffen Frueh Bronze11 votes, average: 3,45 out of 511 votes, average: 3,45 out of 511 votes, average: 3,45 out of 511 votes, average: 3,45 out of 511 votes, average: 3,45 out of 5
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Es gibt zwar kein umfassendes gesetzliches Alkohol- oder Drogenverbot. Allerdings kann im Arbeitsvertrag ein solches Verbot vereinbart werden oder eine Betriebsvereinbarung hierzu Regelungen treffen.

Erscheint der Arbeitnehmer dann trotzdem mit Restalkohol im Blut zur Arbeit, kann dies eine Abmahnung oder gar die Kündigung nach sich ziehen.

Aber auch wenn es kein ausdrückliches Verbot gibt: Drogen sind während der Arbeit tabu. Schließlich kann schon ein geringfügiger Konsum die Reaktionsfähigkeit und damit die Arbeitsleistung beeinträchtigen. Und wer illegale Drogen nimmt, kann nicht nur ein Problem mit seinem Chef bekommen, er macht sich in der Regel auch strafbar.


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„Legale“ Drogen sind zunächst kein Kündigungsgrund. Sollten die Mittel aber ähnliche Auswirkungen wie Alkohol haben, etwa die Verminderung der Reaktionsfähigkeit und Arbeitsleistung, dürfen Arbeitgeber dafür abmahnen und unter Umständen auch kündigen. Ebenso könnte der Chef per Weisungsrecht die Einnahme solcher Mittel generell untersagen.


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Wie will der Chef das denn herausfinden? Laut Artikel 2 des Grundgesetzes sind Drogentests nicht erlaubt. Ein Alkohol- oder Drogentest kann also nur auf freiwilliger Entscheidung des Arbeitnehmers beruhen.


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