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Wahl zwischen Eigenkündigung und Kündigung vom Arbeitgeber

Gefragt am 30. Januar 2017, 12:18 Uhr von Papaya Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
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Hallo Zusammen, ich befinde mich zur Zeit in der Probezeit. Aufgrund mehrerer Gründe, die zum Einen persönlich und zum Anderen betrieblich sind, kommt ein Weiterführen des Arbeitsverhältnisses nicht in Frage. Es wurde bereits ein offenes Gespräch mit meinem Vorgesetzten geführt. Nun geht es darum: Kündige ich selbst oder lasse ich mir die Kündigung durch den AG ausstellen?! Diese Varianten stehen zur Verfügung. Ein neuer Job ist in Aussicht, jedoch nicht zu 100 % sicher. Daher die Unsicherheit auf Seiten des finanziellen Aspektes (Sperre durch das Arbeitsamt bei Eigenkündigung – wer möchte schon drei Monate auf Geld verzichten?)
Wie ist so eine Kündigung in der Probezeit durch den AG in einem Bewerbungsgespräch gewichtet? Es handelt sich ja um ein einvernehmliches Handeln.
Bisher gab es keinerlei Lücken im Lebenslauf und keine Kündigungen vom AG.
Bitte einfach um Feedback, ob es diesbezüglich Erfahrungen gibt oder ähnliches. Vielen Dank im Voraus.
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Du sprichst es ja selber an: Es ist ein Abwägen zwischen Geld und Lebenslauf-Optimierung. Kurze Antwort: Wenn du finanzielle Reserven hast, würde ich zugunsten des Lebenslaufs entscheiden – denn der begleitet dich noch ne Weile im Berufsleben. Und bei einer Fremdkündigung in der Probezeit hast du dann jedes Mal Erklärungsbedarf. Ich weiß nicht, ob ich mir das antun würde – auf lange Sicht betrachtet. Was sind da schon 3 Monate Sperre, die womöglich sogar egal sind, weil du den Job schon in Aussicht hast…


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Hi,

ich stimme hier Jochen Mai nicht zu. Nimm das Geld ohne Sperrzeit! Warum?

… wenn ich eine eigene Erfahrung aus dem Freundeskreis beisteuern darf – ein Freund von mir war in der gleichen Situation in der PZ, weil es einfach mit dem Chef nicht passte. Tatsache ist, dass immer beide Seiten dazu beitragen, wie bei einer Beziehung, die in die Brüche geht, da ist auch nie nur einer „schuld“. Der Chef hat es ihm echt nicht leicht gemacht, aber er hatte auch irgendwann einfach keinen Bock mehr und war unmotiviert und dann stimmte die Leistung nicht. Seis drum! Er hat sich kündigen lassen, damit er keine Sperrzeit bekommt, denn die von der Arbeitsagentur haben gesagt, nehmen Sie das Geld, glauben Sie denn ernsthaft, dass Sie einem neuen AG glaubwürdig vermitteln können, dass Sie freiwillig einen Job nach der PZ hingeschmissen haben, ohne bereits in einen neuen Hafen eingelaufen zu sein und somit freiwillig in die Arbeitslosigkeit gegangen sind? Wohl kaum! – Auch bei ihm war es so, dass er glaubte, den neuen Job bereits in der Tasche zu haben, weil er bereits ein wohl gutes Gespräch hatte. Am Ende hat er den Job nicht bekommen und war froh, dass er das Geld genommen hatte … es gilt der Spruch: Solange die Tinte unter dem Vertrag nicht trocken ist, kann man auf nix vertrauen! Bei einer Eigenkündigung in der Probezeit und dann einem Loch im CV ist der Erklärungsbedarf noch viel größer, s. o.!!Inzwischen hat er wieder einen Job … also aufs Leben gesehen, kein Weltuntergang. Kündigungen in der PZ sind fast immer AG-seitig und gehören heutzutage aber leider immer häufiger zum Leben, weil er Druck auf die Zahlen überall steigt. Das ist also kein Einzelfall, viele haben dieses Problem. Nicht die Kündigung an sich ist das Problem, sondern wie man damit umgeht – s. Beitrag in Karrierebibel :-).

Wichtig ist immer, denke ich, ehrlich zu sich selbst und zu anderen zu sein … dann beantworten sich die meisten Fragen von selbst, auch wenn einem das manchmal nicht gefällt, weil das einen schmerzhaften Selbsterkenntnisprozess erfordert – langfristig profitiert man aber davon.

Grüße Thomas


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Ich würde eher Jochen Mai zustimmen. Der Lebenslauf ist einfach sehr wichtig. Eine dritte Möglichkeit wäre auch der Abschluss einer Aufhebungsvereinbarung. Diese würde hier einen gewissen Argumentationsspielraum gegenüber der Bundesagentur verschaffen, sollte es zu einer Sperrzeit kommen. Gleichzeitig ist dir eben nicht gekündigt worden und dein Lebenslauf insofern sauber.

Grundsätzlich ist eine Probezeit immer eine Erprobung für beide Seiten. Jedem personaler ist bekannt, dass es Tausende von Gründen gibt, warum es im Rahmen einer Probezeit zu einer Trennung kommen kann. Eine solche Kündigung ist grundsätzlich, egal wer sie ausgesprochen hat, kein Beinbruch. Er eine Sollbruchstelle und so oder so kann ein personaler nachhaken.In deinem Fall scheint mir die Variante mit der Aufhebungsvereinbarung vielleicht der goldene Mittelweg zu sein.


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@tanda Auch wenn es kein Beinbruch ist, ist es meiner Sicht eine Aufhebungsvereinbarung immer noch der bessere Weg. Ich will damit nur zum Ausdruck bringen, dass es Schlimmeres gibt als eine Kündigung in der Probezeit. Optimaler ist es jedoch sicherlich eine solche zu vermeiden


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@Thomas: Das kann zwar sein, dass die Mitarbeiter der Personalagentur sowas sagen. Klüger wird es dadurch aber nicht. Hier nur auf das Geld zu schauen, ist sehr kurzfristig gedacht. Vielleicht muss man eine finanzielle Durststrecke überbrücken – der Lebenslauf aber begleitet dich das Arbeitsleben lang.

Und auch da muss man mal ganz ehrlich sein: Die Aussage einem künftigen Personaler nicht glaubhaft vermitteln zu können, dass man freiwillig einen (miesen) Job hingeschmissen hat, trifft ja auch nur auf Bewerber zu, die auch sonst eher den Eindruck vermitteln, Bittsteller und irgendeinen Job nötig zu haben. Das ist zwar oft das Klientel der Arbeitsagentur – aber die Attitüde ist natürlich ein Killer. Immer! Als Arbeitgeber willst du kein Almosen leisten, sondern den bestmöglichen Kandidaten einstellen. Und derjenige, der selbst im ungewissen kündigt, wirkt immer stärker als derjenige, der gekündigt wurde. Ersterer nimmt seine berufliche Entwicklung aktiv in die Hand, der zweite wirkt eher wie ein Opfer. Das schwächte jede künftige Verhandlungsposition und zwingt in die Rechtfertigungsspirale.

Eben: Nicht die (Eigen)Kündigung ist das Problem, sondern wie man damit umgeht – (alle) Beiträge in Karrierebibel lesen! ;).


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@ Jochen Mai: Einverstanden, was die Opfermentalität angeht und das diese die Verhandlungsposition schwächt iG zur aktiven Rolle, die aber nicht per se für sich genommen als Selbstzweck positiv ist – plattes Beispiel, der, der sich aktiv ins Unheil stürzt, steht nicht besser da als derjenige, der abwartet und schaut, wie schlimm es wird und dann handelt oder eben nicht.

Spielen wir mal den Fall durch, wie hier auch anderswo in Beiträgen geschrieben wird, dass aus dem ach so sicheren Anschlussjob nichts wird und man tatsächlich mehrere Monate oder sogar 1 Jahr ohne Job ist … dann wars das ohnehin mit dem Lebenslauf, denn die Lücke ist ja da, wegzaubern kann man sie nicht … und on top hat man das Problem, zu begründen, warum man so ein Risiko eingegangen ist und ein sicheren (aber wohl sehr miesen) Job hingeschmissen hat, um vom Ergebnis her betrachtet, z. B. 6 Monate ohne Job zu sein, freiwillig, … macht das etwa einen starken Eindruck auf den Personaler? – Hmm …. wohl eher einen dummen und unreifen, …da ist einer, der hängt nicht an seinem Job und schmeisst bei der kleinsten Belastung hin? Will ich so einen hier? Auch wenn der von den Qualifikationen her mglw. der bestmöglichste Kandidat wäre? Was bringt einem dann noch die angebliche Stärke, die dadurch zum Ausdruck kommt, dass man selbst gekündigt hat (zumal es ja nicht die Wahrheit ist, weil man ja nur der Fremdkündigung zuvor gekommen ist)? Nicht viel, denke ich. Ob Fremd- oder Eigenkündigung, die Lücke im Lebenslauf ist eh da, wenn man keinen nahtlosen Anschlussjob findet, was in der kurzen PZ meist schwierig ist. Ob Fremd- oder Eigenkündigung spielt doch keine Rolle, wenn die Hauptfrage im Vordergrund ist: Warum hat es solange gedauert, was Neues zu finden? Das Argument, der Lebenslauf begleitet einen lebenslang, daher kündige besser selbst, passt hier nicht ganz, wie mir scheint.

Denn auch bei der Eigenkündigung ist die Lücke ja da, die man zudem noch selbst verursacht hat (auch bei der Fremdkündigung könnte man sagen, man habe diese Lücke selbst im Vorfeld verursacht) – so oder so hat man Begründungsaufwand, in dem einen Fall dazu aber noch weniger Geld. Das Geld ist somit nicht der Grund, es so zu machen, sondern nur Begleiterscheinung, die verhindert, dass man on top zu der Lücke auch noch finanzielle Probleme hat. Wenn man direkt einen nahtlosen Anschlussjob hat/findet, was aber meist, wie gesagt, nicht der Fall ist, stellen sich all diese Probleme nicht. Dann würde man das Zeugnis des alten AG, aus dem dies hervorgeht, ja auch noch nicht vorlegen können, da zum Zeitpunkt der Zusage die alte Tätigkeit noch nicht beendet ist und der Lebenslauf somit gar keine Lücke aufweist und ein evtl. Zwischenzeugnis würde insofern nix bewirken und auch nur wieder den Rückschluss darauf zulassen, dass der alte AG Bescheid weiß und auch wiederum neue unangenehme Fragen auslösen …


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@Tanda: Klar, das steht schon im Arbeitszeugnis. Hier steht zum Beispiel: „Herr/Frau XY verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch…“ – ein eindeutiges Indiz für eine Eigenkündigung. Fehlt das, weiß jeder, der Mitarbeit schied nicht freiwillig aus. In dem Fall wird noch genauer auf die Leistungsbeurteilung geschaut.

Im Lebenslauf selbst schreibst du natürlich nicht, wer gekündigt hat. Das ist an der Stelle auch nicht wichtig. Aber zu vollständigen Unterlagen gehören immer auch die bisherigen Arbeitszeugnisse. Und da steht das sehr wohl drin.


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@Thomas: Deine Argumentation ist aber immer einseitig – ausgehend davon, dass jemand (obwohl er selbst die Initiative ergreift) anschließend lange Zeit ohne Job dasteht. Das ist aber überhaupt keine zwingende Kausalität.

Zunächst einmal sprechen wir hier von Eigenkündigung und Fremdkündigung durch den AG – also einer Kündigung so oder so und das auch noch aus guten Gründen (weil der Job und AG nicht passt). In dem Fall gestaltest du als Arbeitnehmer deine Karriere und berufliche Zukunft selbst. Das hat immer einen Pluspunkt und macht auch immer einen starken Eindruck auf Personaler – auch dann, wenn man anschließend erst mal sucht.

Nahtlos muss das auch nicht sein. Man spricht erst nach 3 Monaten von einer „Lücke“ im Lebenslauf. Solange wird jedem zugestanden, sich neu zu sortieren und zu orientieren.

Die Frage für den Fall, den du konstruierst, ist also gar keine Frage nach der Eigenkündigung, sondern die Frage: Warum findet man nach der Eigenkündigung so lange keinen Job?

Die Antwort darauf ist überhaupt nicht das Problem, eine Kündigung zu begründen, sondern vielmehr seine Unattraktivität auf dem Arbeitsmarkt zu begründen: Ist man zu immobil und sucht nur im Umkreis von 50km? Ist man auf einen Job fixiert, der gerade gar nicht nachgefragt wird? Sind die Gehaltsvorstellungen überzogen? Oder ist man doch nicht so gut, wie man denkt? Sprich: Ist der bisherige Lebenslauf eher bescheiden?! Dein durchgespielter Fall passt also gar nicht zu unserer Ausgangsfrage, sondern ist ein ganz anderer Fall, der hier vermischt wird. Es sind aber Äpfel und Birnen…

In dem Fall lenkt die Frage nach Eigen- oder Fremdkündigung nur vom eigentlichen Problem ab. Der hier unterstellte Arbeitnehmer kann trotzdem selber kündigen – muss aber definitiv an seiner Suchstrategie etwas ändern, mehr aber noch an seinen Arbeitsmarktchancen.

Ich weiß, das ist bitter. Aber manche glauben, nur weil sie studiert haben, wartet die Welt auf sie und bezahlt ihnen 50.000 Euro im Jahr. Zuweilen muss man aber so ehrlich sein und feststellen: Was da studiert wurde, wird kaum nachgefragt und auch längst nicht so gut bezahlt. Hinzu kommt, dass bei manchen auch einfach die Soft Skills und die Persönlichkeit, nun ja, bescheiden ausfallen. Die tun sich logischerweise auch sehr schwer mit der Jobsuche. Meistens wird dann die Schuld bei den bösen Personalern und dem ungerechten Arbeitsmarkt gesucht. Dabei täte man sich selbst den größeren Gefallen, an sich selbst zu arbeiten, das Anspruchsdenken zurückzuschrauben und lieber ein paar Schritte zurück zu gehen, um auf lange Sicht vorwärts zu kommen.


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@ Jochen Mai: Einverstanden und danke für die andere Sichtweise – ist alles verständlich und gut nachvollziehbar. 2 Fragen stelle ich mir in diesem Zusammenhang nur noch … 1. Persönlichkeit und 2. Gehalt. Das mit der „bescheidenen“ Persönlichkeit kann doch nur zum Tragen kommen, wenn man überhaupt Gespräche hat oder wie ist das gemeint? Wenn die Bewerbungen bereits vorher scheitern, kann das ja keiner feststellen? Bzgl. des Gehalts ist das einleuchtend, wenn man seinen Marktwert überschätzt, bekommt man nix. Aber wie ist das denn, wenn man „zu tief“ bietet – meint, wenn man bewusst niedriger mit dem Gehalt geht, um mehr Gesprächseinladungen zu bekommen. Denkt der AG dann nicht auch, was ist denn mit dem faul, dass der sich so billig anbietet bei dem Lebenslauf & Co.? Macht das nicht auch misstrauisch und verhindert Gesprächseinladungen? Mal ganz davon abgesehen, dass man, sollte es ein Gespräch geben, direkt von Beginn als Verlierer da steht, der um Almosen bettelt, wenn man gerade ohne Job sein sollte?

Danke und Grüße Thomas


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Persönlichkeit schillert auch schon in der Bewerbung durch. Das ist natürlich nur Stückwerk, das ist es im Gespräch aber auch. Richtig kennenlernen wird man sich erst, wenn man eine Weile zusammenarbeitet und auch mal Krisen überwunden hat.

Aber ich kann heute auch schon an mancher Bewerbung, Aufbau, Formulierungen, etc. erahnen, mit wem ich es da zu tun habe. Das ist in Social Media übrigens nicht anders. Und da sind es meist weniger Zeilen. Trotzdem haben wir uns da selten auf FB oder TW in den Menschen getäuscht.

Zum Gehalt: Natürlich ist auch zu tiefes Stapeln eher ein Bewerbungskiller. Auch damit zeigt man ja, dass man seine Hausaufgaben nicht gemacht hat und auch seinen Marktwert nicht kennt. Und als kluger Arbeitgeber willst du ja niemanden ausbeuten, sondern den besten Mitarbeiter einstellen – und der weiß nunmal, was er wert ist, was er will und kann. Entsprechend dann auch das Auftreten – z.B. auch nach einer Eigenkündigung.


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