Bewerbung

Vitamin B ausnutzen? Wie am geschicktesten?

Gefragt am 03. Februar 2017, 07:01 Uhr von LiLoLine Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
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Hallo
Nach dreieinhalb Jahren Elternzeit für meine 2 Kinder möchte ich beruflich wieder voll durchstarten.

In meiner bisherigen Anstellung (wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Produktentwicklung) ist das ohne weiteres nicht möglich, da wir inzwischen von Hamburg in den Süden von Bremen umgezogen sind (aus beruflichen Gründen meines Mannes, er war vorher im Außendienst tätig, er ist dann innerhalb seiner Firma in den Innendienst gewechselt). Pendeln und in Teilzeit arbeiten (damit ich noch was von meinen Kindern habe) wäre aus finanzieller Sicht sinnlos, da Betreuungs- und Fahrtkosten horrende wären.

Lange Rede, kurzer Sinn, ich muss mich beruflich neu orientieren. Ich habe schon seit dem Umzug immer wieder erwähnt, dass es mich auch reizen würde, in der gleiche Firma, wie mein Mann zu arbeiten. Da die Branche zwar ähnlich ist, aber die Produkte doch sehr unterschiedlich sind, habe ich mich immer in der QM-Abteilung gesehen, da diese nach den gleichen Richtlinien und Gesetzten arbeitet. Er hat vor einigen Monaten mal ganz unverbindlich mit der Abteilungsleiterin gesprochen und diese war ganz angetan und sagte, ich könne sie jederzeit anrufen. Tja und ausgerechnet jetzt, wo ich konkret werden will ist eine Position in dieser Abteilung vakant.

Wie gehe ich jetzt am geschicktesten vor? Dass ich die Dame anrufen werde, steht völlig außer Frage. Soll ich sie auch direkt auf die freie Stelle ansprechen? Soll ich mich am besten schon mal auf eine Art telefonisches Bewerbungsgespräch vorbereiten? Solll ich sie fragen, ob ich die schriftliche Bewerbung direkt an sie schicken kann (eigentlich soll man die Bewerbungen online über ein Portal senden). Ist es sinnvoll irgendwo zu erwähnen, dass mein Mann auch in der Firma tätig ist (ich hab bei der Hochzeit meinen Mädchennamen behalten, ist also nicht auf den ersten Blick erkennbar).


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Öffentlich


 

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Ich würde hier mit offenen Karten spielen und alle Trümpfe ausspielen. Und das sind ja einige: Also Dame direkt anrufen, an das Vorgespräch erinnern und auch gut vorbereitet sein. Frag sie ruhig, ob du die Bewerbung direkt an sie schicken kannst – mehr als Nein sagen, kann sie nicht.

Was den Mann anbelangt, wird es schwieriger: Manche Unternehmen mögen das nicht, andere sogar sehr. Frag doch mal deinen Mann, ob der vorfühlen kann, wie das dort gehalten wird. Falls das ein Plus ist – unbedingt erwähnen! Letztlich sorgt sowas ja auch für eine stärkere Bindung ans Unternehmen.

Wie so oft: Beziehungen schaden vor allem dem, der keine hat (http://karrierebibel.de/vitamin-b/)


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