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Stelle kurzfristig absagen

Gefragt am 16. Juni 2016, 11:30 Uhr von bassaut Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
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Hallo zusammen,
ich befinde mich in der glücklichen Situation nach dem Studium mehrere Jobangebote erhalten zu haben.

Vor einiger Zeit habe ich bei einem Arbeitgeber zugesagt, da der Anstellungsbeginn zum 1.7. erfolgt.
Leider befindet sich dieser in einer anderen Stadt (>500km).
Da ich jedoch gerne in der Region hier bleiben möchte (Freundin, Freundeskreis, Familie), war meine Intention für eine Weile dort zu bleiben und anschließend wieder hierher zu wechseln.

Aktuell hat sich, durch weitere Vorstellungsgespräche, eine Anstellung (zum 1.8. oder später) hier in der Gegend ergeben.
Die Tätigkeiten sind vergleichbar und die Bezahlung ist (Regional betrachtet) gleichwertig.

Leider steht im unterzeichneten Vertrag eine Strafe bei Nichtantritt.
Außerdem beträgt die Kündigungsfrist 4 Wochen (in der Probezeit).

Ich würde gerne wissen, welches der sinnvolle Weg für die Kommunikation ist.
Einerseits möchte ich das Thema gerne schnellstmöglich klären, so unnötige Kosten vermeiden und die Chance für einen anderen Kandidaten ermöglichen.
Andererseits beführchte ich das ein Wechsel nicht möglich ist und ich 4-8 Wochen ohne Aufgaben hingehalten werde.

Mit freundlichen Grüßen


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Das beste wird wohl sein, einen Anwalt für Arbeitsrecht zu konsultieren, der prüft, ob der unterzeichnete Vertrag so überhaupt gültig ist. Ich meine, die – gesetzliche – Kündigungsfrist in der Probezeit beträgt nur 2 Wochen. Dann müsstest du zwar vielleicht antreten, kündigst am selben Tag und bist nach 2 Wochen raus. Dasselbe ginge aber auch mit dem anderen Job, der ja erst 4 Wochen später startet: Jetzt schon kündigen – dann hälst du auch die 4-Wochen-Frist ein und bist am 1.8. frei. Natürlich müsstest du dann die 4 Wochen bei jemandem arbeiten, der dir deswegen nicht allzu wohlgesonnen ist… Aber das ist natürlich auch ein bisschen deine Schuld, wenn du erst zusagst, um dann gleich wieder zu kündigen. Der Arbeitgeber muss ja auch irgendwie planen können…


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Eigentlich ist da doch gar kein großes Problem. Sag deinen Arbeitgeber (dem zu 1.7.) einfach, dass du ein anderes Angebot zum 1.8. hast, aber wegen der vereinbarten Vertragsstrafe, den Job antreten würdest und dann direkt am ersten Arbeitstag kündigen würdest, um diese Strafe zu umgehen. Und entschuldige dich einfach so gut es geht, denn der AG hat auch Kosten durch deine Kündigung. Sprich am besten so früh wie es geht mit ihm.
Worst case wäre für dich, dass er darauf besteht, dass du den Job antrittst. Das wird er aber nur sehr sehr unwahrscheinlich tun. Und erst dann würde ich den Arbeitsvertrag mal von einem Arbeitsrechtler prüfen lassen. Vielleicht ist die Vertragsstrafe ja doch unwirksam.
Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass er dich aus dem Vertrag entlässt, in Form eines Aufhebungsvertrages. Sollte dir in dem Aufhebungsvertrag etwas komisch vorkommen, lass diesen auch am besten kurz von einem Anwalt prüfen.
Ich hoffe, ich konnte dir helfen.


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