Arbeitsrecht

Mündlicher Vertrag 12 Monate, schriftlich nur 6 Monate?

Gefragt am 27. Februar 2017, 17:05 Uhr von Volker Blau1 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 5
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Mein neuer Arbeitgeber hat mir mündlich einen auf 12 Monate befristeten Arbeitsvertrag zugesichert mit einer sechsmonatigen Probezeit. Nach Ablauf der Probezeit soll das monatliche Gehalt leicht erhöht werden. Schriftlich hat er mir aber nur einen Vertrag über 6 Monate entworfen ohne Erwähnung einer Probezeit oder Erwähnung einer Ausweitung des Vertrages auf 12 Monate nach den 6 Monaten. Ist sowas zulässig? Ich frage mich, ob ich diesen Vertrag so wie er bisher ist, guten Gewissens unterschreiben kann.


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Guten Gewissens sicher nicht. Ist schließlich nicht normal, dass man mündlich mehr zusichert als man dann schriftlich anbietet. Aber warum sprichst du den Chef nicht direkt darauf und seine Zusage an. Eine plausible Begründung sollte er schon haben. Ansonsten würde ich mir schon überlegen, ob sich 6 Monate überhaupt lohnen. Da bist du doch gerade erst richtig eingearbeitet…


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Danke für die schnelle Antwort, Jochen. Selbstverständlich werde ich den Arbeitgeber darauf ansprechen und versuchen, dass er das so umformuliert, wie wir es mündlich ausgemacht haben.
Ich möchte auf das baldige Gespräch gern vorbereitet sein und meine Rechte kennen und wissen, was in so einen Vertrag reingehört und was nicht. Aber leider ist mein Berater bei der Arbeitsagentur ausgerechnet jetzt im Urlaub, daher wende ich mich an Dich/Euch.
Bisher habe ich nur die Info gefunden „Die Dauer der Probezeit ist im Arbeitsvertrag festzuhalten.“ (karrierebibel.de)
Ich möchte die Stelle gern haben, u.a. da nach Ablauf der 12 Monate ggfls. auch eine Übernahme möglich ist. Nähere Details möchte ich jedoch ungern öffentlich darlegen.


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Danke für dein Vertrauen, aber ich bin auch kein Jurist. Bei einer arbeitsrechtlichen Beratung bin ich definitiv überfragt.


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