Jobsuche

Kündigung in der Probezeit im Lebenslauf verschleiern

Gefragt am 03. Januar 2016, 11:57 Uhr von MrHeinz Blau1 vote, average: 2,00 out of 51 vote, average: 2,00 out of 51 vote, average: 2,00 out of 51 vote, average: 2,00 out of 51 vote, average: 2,00 out of 5
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Sehr geehrte Damen und Herren,
ich befinde mich inzwischen in einer schwierigen, beruflichen Situation, weswegen ich mich über einen kompetenten Rat sehr freuen würde.

Ich war knapp 4 Jahre bei einer Beratungsfirma angestellt, bis ich meine eigene Kündigung einreichte. Lückenlos, ging ich in den nächsten Job über. Im neuen Job wurde ich als Person aber nicht flächendeckend angenommen (Lästereien, Gerüchte, Informationsvorenthalt usw.), was dazu führte, dass mir nach knapp 6 Wochen gekündigt wurde. Danach suchte ich knapp 15 Monate nach einem neuen Job (eine Rückkehr zum vorigen Arbeitgeber kam nicht in Frage), bis ich schließlich fündig wurde. Aber auch bei diesem Job erhielt ich nach knapp 6 Wochen die Kündigung.

Erste Frage: vor dem letzten Job hatte ich die erste Kündigung in der Probezeit verschleiert. Kann der letzte Arbeitgeber irgendwie dahinter gekommen sein? Mir wurde zwar soziale Inkompetenz unterstellt, glaube das aber aufgrund gewisser Indizien nicht.

Zweite Frage: wie verhält es sich im Allgemeinen mit dieser Verschleierung? Niemand wird seine Verhandlungsstärke dadurch schwächen wollen, indem er potentiellen Arbeitgebern von (willkürlichen) Kündigungen berichtet, zumal auch viele Arbeitgeber bei Vorstellungsgesprächen die Situation des Unternehmens gerne besser darstellen, als sie eigentlich ist. Somit frage ich mich, wo hört das Eigenmarketing auf und wo fängt der rechtlich relevante Bereich an? Denn bei nur 2 * 6 Wochen stelle ich mir ernsthaft die Frage, ob das den potentiellen Arbeitgeber etwas angeht, zumal die Hire & Fire-Mentalität in den letzten Jahren zugenommen hat und man als Einzelner im Extremfall (wie bei mir) der unprofessionellen Willkür des Unternehmens ausgesetzt sein kann. Und sorry, die Mär, wonach eine Kündigung keinen Knick in der eigenen Karriere darstellt, glaube ich nicht. Dafür habe ich im Arbeitsleben schon zu oft ein unsolidarisches, stumpfes Verhalten der Akteure erleben müssen.

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Hallo, vielleicht bleiben wir zunächst bei der eigentlichen Frage und klären das mit den Arbeitgebern ein andermal…

Im Allgemeinen kann man eine Zeit von 3 Monaten als Orientierungsphase und Zeit der Jobsuche angeben, ohne dass dies zu viele Fragen aufwirft. Mit 2 x 6 Wochen ist diese Faustregel-Grenze allerdings erreicht. Ab jetzt wächst also der Druck, bald einen neuen Job zu finden – und der sollte auch eine Weile halten, denn danach wird man das kaum noch „verschleiern“ können und müsste zumindest die letzte Station nennen, was aber in der Tat nicht wirklich gut aussieht, wenn einem schon nach kurzer Zeit wegen „sozialer Inkompetenz“ gekündigt wird.

Neben der Verschleierungsstrategie würde ich mir aber auch ein paar Gedanken machen, was vielleicht von einem selbst aus falsch gemacht wurde, welche Fehler sich künftig vermeiden lassen und wie man sich besser ins Team einfügen kann – denn genau das scheint ja das Problem zu sein.


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Ich schließe mich der Meinung von Jochen Mai an: Viel wichtiger als die Frage, was Sie verschleiern oder nicht, scheint mir, dass sich bei Ihnen etwas verändern muss, damit Sie solche Erlebnisse in Zukunft vermeiden. Wenn ich richtig gerechnet habe, kommen Sie – wenn Sie die beide kurzen Arbeitsverhältnisse unerwähnt lassen – auf insgesamt 18 Monate ohne Beschäftigung (2 mal 6 Wochen plus 15 Monate Jobsuche). Das wird für einen potenziellen neuen Arbeitgeber kaum weniger erklärungsbedürftig sein als die beiden Kündigungen während der Probezeit.

Möglicherweise wäre für Sie ein persönliches, ausführliches Gespräch mit einer fachlich qualifizierten Person hilfreich, um Ihre zukünftige Strategie zu klären.


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Wow, schnelle Antworten. Gutes Portal. Hut ab!

Vielen Dank für Ihre Antworten. Ich nehme mir Ihren Rat durchaus zu Herzen. Sie können mir gerne glauben, dass ich zu denjenigen Menschen gehöre, die sich nicht nur um ihrer selbst Willen reflektieren, sondern vor allen Dingen für ein kultiviertes Miteinander.

Ihre Ausführungen basieren natürlich auf meinen bisher gegebenen Informationen. Ihre Ausführungen erscheinen mir aber zu einseitig. Daher möchte ich die gegebenen Informationen ein wenig detaillieren und einfach mal gerne wissen, wie Ihre Gedankenwelt hierzu aussieht.

Wie bereits erwähnt, gehöre ich wirklich zu den Menschen, die sich selbst reflektieren und denen auch die allgemeinen Verhaltenskonventionen innerhalb einer Gesellschaft vollkommen klar sind. Beispielsweise hatte ich beim letzten Arbeitgeber bei Gesprächen mit den Mitarbeitern darauf geachtet, proaktiv Aussagen von mir klar zu stellen, auch wenn diese nur über 500 (!) Ecken falsch interpretiert werden könnten. Dennoch habe ich nun durch einen befreundeten Mitarbeiter dieser Firma herausgefunden, dass sich manche wohl schon deswegen auf den Schlips getreten gefühlt haben, weil ich sie aus Versehen geduzt habe. Ich frage mich: ist das in Deutschland heutzutage schon ein Kündigungsgrund? Vielleicht liegt es daran, dass ich eher streng erzogen wurde, aber mir scheint, als seien viele Menschen heutzutage doch ziemlich HYPERsensibel und somit ihr Seelenwohl doch aus kleinsten Gründen bereits angreifbar. Lustigerweise hatte ich in der gleichen Firma eine junge Absolventin erlebt, die in Gegenwart anderer Mitarbeiter über einen anderen Mitarbeiter abgelästert hat. Sie ist auch noch in der Probezeit, darf dort aber weiterarbeiten. Auch bei anderen Arbeitgebern habe ich bereits von manchen ein undiszipliniertes Verhalten erlebt, das aber nicht geahndet wurde.

Im Allgemeinen wünschte ich mir, dass es einen allgemeinen Orientierungsleitfaden gäbe, um zu verstehen, wie genau ein Unternehmen denn seine Sichtweise von „sozialer Kompetenz“ definiert. Es gibt zwar Compliance-Richtlinien, doch scheint das wohl nicht auszureichen. Es handelt sich hier m.E. um einen sehr subjektiven Bereich, der keinen Naturgesetzen folgt und man somit als Einzelner einfach keine Ahnung hat, was der Vorgesetzte für ein konkretes, soziales Verhalten denn erwartet. Ein wenig überspitzt formuliert, fängt bei mir beispielsweise die „soziale Inkompetenz“ dort an, wenn einer jemanden beleidigt, unvermittelt die Hose runterzieht und auf den Boden kackt, jemandem ins Gesicht schlägt usw. Aber wie bereits erwähnt: ich bin streng erzogen und gehöre wohl einem eher härteren Menschenschlag an.

Wissen Sie, ich bin ein muslimischer Ausländer. Im privaten, täglichen Leben erfahre ich nicht mehr die Toleranz von einst. Inzwischen begegnen mir die Menschen eher mit Vorbehalten (beispielsweise habe ich mich schon ein paar Mal für die Taten der IS „rechtfertigen“ müssen). Ich denke, dass das bei der Bewertung meiner Person wohl (leider) für viele eine Rolle spielt. Auch im Arbeitsleben. Zudem gehöre ich zu den Menschen, deren Mimik auch gerne schnell falsch verstanden wird (viele glauben, ich sei aufgrund meiner Grundmimik ein eher ernster Mensch).

Glauben Sie mir bitte, dass ich über gute Referenzen verfüge und in meinem damaligen Job als Berater viel geleistet hatte. Die Länge der Jobsuche (15 Monate; ca. 30 Vorstellungsgespräche!) ist einfach nicht rational erklärbar. Bei der letzten Kündigung glaube ich, dass die vermeintlich fehlenden sozialen Kompetenzen nur als Vorwand genannt wurden, weil ich eher davon ausgehe, dass die Beratungsfirma, für die ich gearbeitet hatte, Rufmord gegen meine Person betreibt. Es klingt zwar absurd, aber zu viele Indizien sprechen einfach inzwischen dafür. Diese Firma verließ ich nicht in Frieden, weil ich verheizt und gemobbt wurde. Interessanterweise bekam ich die Kündigung beim letzten Arbeitgeber, kurz nachdem ich mit anderen, damaligen Kollegen bei einer Informationsveranstaltung bei genau dieser Beratungsfirma gewesen war! Bis dahin bestätigte mir der Vorgesetzte meines letzten Arbeitgebers, dass ich mich gut integrieren würde. Dann plötzlich die Kündigung, OHNE mit mir vorher zu reden, mich abzumahnen oder whatever!

Soviel zum Thema „soziale Kompetenzen“ (entschuldigen Sie bitte, aber diesen Begriff halte ich persönlich für menschenverachtend. Schade, dass sich dieser inzwsichen etabliert hat). Ich habe mich nun nur deswegen ausführlicher gefasst, weil es mir einfach wichtig ist, bei anderen evtl. ein Bewußtsein dafür zu schaffen, dass „soziale Kompetenzen“ vielleicht überbewertet sind und man einfach verstehen sollte, dass jeder Mensch seine eigene Historie hat, die man respektieren sollte. Zumindest würde ich als potentieller Arbeitgeber meine Leute NEVER wegen kleiner, belangloser, allzu menschlicher Verfehlungen kündigen! Im Gegenteil: sinngemäß würde ich Mr./Mrs. Hypersensibel in solchen Fällen mal ins Gewissen reden und ihr empfehlen, dass Egozentrik am Arbeitsplatz nichts zu suchen hat und man sich bitte sich darüber im Klaren werden sollte, dass diese Welt einfach nicht perfekt ist und es vor allen Dingen im zwischenmenschlichen Bereich einem hohen Maß an ethischem Sachverstand bedarf. Natürlich aber freundlicher formuliert.

Nun kurz noch zu meiner Strategie.

In meinem Lebenslauf deklariere ich diese 15 Monate nicht als Arbeitslosigkeit, sondern als freiberufliche Beratungstätigkeit. Das entspricht auch der Wahrheit. Nur hatte ich in dieser Zeit bisher nur einen Auftrag. In Vorstellungsgesprächen kommuniziere ich das aber auch. Wie nehmen Sie eigentlich Freiberufler wahr, die nach einem Angestelltenverhältnis suchen?

Sorry, für den langen Text. Musste mir das irgendwie von der Seele schreiben. Wieder würde mich eine Antwort freuen.

Gruß


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Ich glaube, der Satz „ich musste mir das von der Seele schreiben“ trifft den Nagel auf den Kopf. Mein Eindruck ist, hier geht es nicht um Reflexion, sondern Rechtfertigung. Und das kann hier keiner leisten – eine Art Absolution erteilen dafür, dass du richtig bist und die anderen falsch…

Fakt ist (zumindest nach deinen Aussagen): Du kommst bei anderen als sozial inkompetent an. Daran solltest du arbeiten und nicht daran, den anderen zu erklären, warum sie alles falsch sehen oder falsch interpretieren (sprich: dich rechtfertigen). Denn womöglich ist genau das bereits die erste soziale Inkompetenz (und empfundene Kritikunfähigkeit). Was du als Arbeitgeber tun würdest, interessiert an der Stelle erst einmal nicht, denn du bist (noch) Arbeitnehmer.

Die 15 Monate als freiberufliche Tätigkeit zu deklarieren, kann man natürlich machen. Aber das wirft bei einer so langen Zeit Fragen auf: Warum dann jetzt doch wieder Jobsuche und Anstellung? Wie bist du die Freiberuflichkeit strategisch angegangen? Welche Projekte hast du gemacht? Worum ging es dabei inhaltlich? Wie kann der jetzige Arbeitgeber von den Erkenntnissen profitieren? usw…. Da merkt der Personaler dann sehr schnell, ob das tatsächlich ein Plan oder eine Notlösung mit Pseudo-Deklaration war. Und dann sieht es halt nicht mehr ganz so gut aus…

Will sagen: Nach 15 Monaten brauchst du eine gute Erklärung, warum du nicht mehr selbstständig sein willst – oder warum es mit den bisherigen Stellen nicht geklappt hat. Aber so oder so gilt das Erste, was ich oben schon geschrieben habe: Beim nächsten Job muss der Schuss sitzen. Den kannst du nicht gleich wieder verlieren, oder die Serie ist komplett (3 Beispiele machen einen Trend). Also unbedingt an der Wirkung auf andere arbeiten – speziell an der sozialen Kompetenz.

Vielleicht hierzu noch: karrierebibel.de/soziale-kompetenz/


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Vielen Dank für Ihre Antwort.

Wieso aber duzen Sie mich? Wenn Sie sich meine vorherigen Ausführungen aufmerksam durchgelesen haben (Stichwort: Mitarbeiter aus Versehen geduzt), dann wären Sie der Logik dieser Firma nach nun ebenfalls sozial inkompetent. Merken Sie etwas?

Nein, das kam dann wohl falsch rüber. Ich versuche, die Situation rational zu analysieren. Das empfinde ich nicht als Rechtfertigung. Ich habe bereits an einem Beispiel dargestellt, dass ich mich selbst reflektiere. Es ging mir lediglich um die Frage, inwieweit man vom Kollegen erwarten darf, dass dieser sich auch selbst reflektiert. DAS nun aber, ist eine Rechtfertigung. Zudem: was kann man tun, um nicht sozial inkompetent zu wirken, wenn man von einem vorurteilsfreien Gegenüber ausgehen darf? Wie Sie vielleicht merken, weiß ich mich auszudrücken. Weiterhin sind mir ethische Prinzipien beim Umgang mit meinen Mitmenschen sehr wichtig. Dann muss es wohl meine Optik sein. Soll ich nun für das Seelenwohl meines Gegenübers mir vom Gesichtschirurgen ein Sunshineface verpassen lassen? Denn vorher hatte ich ja ausgeführt, dass ich von Natur aus eine eher ernste Grundmimik habe.

Warum spielt es eine Rolle, ob ein Plan hinter der Selbstständigkeit steckte oder diese aus der Not geboren war? Sagt das etwas über mein Potential aus? Das Paradoxe dabei ist, dass ein potentieller Arbeitgeber (in meiner Branche) SEHR von meinen Erfahrungen profitieren würde. Diese Aussage kann ich mit guten bis sehr guten Projektfeedbacks untermauern, die mir persönlich vorliegen. Ehrlich gesagt, finde ich es erschreckend, wie schnell man trotz wohlwollender Absichten in einen Teufelskreis der Skepsis Anderer gerät, nur weil man nicht gemocht wird. Entschuldigen Sie bitte die folgende Formulierung und nehmen Sie diese bitte nicht persönlich: das erinnert mich aber an den Kindergarten! Viele vergessen oder interessieren sich wohl schlicht nicht dafür, dass es hierbei auch um Existenzen geht.

Beim letzten Absatz bin ich vollkommen bei Ihnen. Ich werde mich erklären müssen und bin dabei natürlich auch gespannt, inwieweit ich einem Personaler begegnen werde, dem klar ist, dass das Leben nicht bei jedem so geradling verläuft, wie sich dieser es vielleicht wünscht.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und Ihren Rat. Den Link werde ich mir gerne durchlesen.

Mit freundlichen Grüßen

Mr.Heinz


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Wir duzen uns hier alle – das ist eine Ratgeber-Community und keine Firma! Merkst du was? ;) Wer hier Hilfe sucht, trifft auf jene, die Rat und Hilfe geben, freiwillig, unentgeldlich, in der Freizeit – was bedeutet, dass man auch mal selber Rat gibt oder fragt. Aber eben auf Augenhöhe und ohne Ansehen der Person.

PS: Die Haltung – „Ich halte euer Verhalten und eure Regeln für einen Kindergarten“ – spiegelt sich unweigerlich im Verhalten und wird meist als sozial nicht kompatibel bemerkt. Bitte auch nicht persönlich nehmen: Aber eigentlich hast du hier Rat gesucht, wie du eine Kündigung in der Probezeit „verschleiern“ kannst – um dann der Frage nachzugehen „inwieweit man vom Kollegen erwarten darf, dass dieser sich auch selbst reflektiert.“ Es folgten Erklärungen über die eigene Gesichtsmimik; das Eigenlob, sich selbst ausdrücken können; die Betonung der Fähigkeit zur Selbstreflexion; die Erklärung der eigenen Religion; der Moral und Ethik (was ja eigentlich schon im Widerspruch zur „Verschleierungsabsicht“ steht), … Das alles hat recht wenig mit der Eingangsfrage zu tun und kann – wie gesagt – hier auch nicht erörtert werden. Dazu fehlen schlicht die Details – die Darstellung ist ja auch nur einseitig, weil nur von dir (ohne den anderen). Wahr & falsch können also gar nicht geklärt werden. Aber all die Selbsterklärungen, moralisierenden Fragen an die anderen und gedanklichen Herabwürdigungen („Kindergarten“) verraten eben die eigene Haltung – und ich fürchte, das kommt bei anderen nicht gut an…

Wie gesagt: Das ist meine Einschätzung, danach hast du gefragt. Was du daraus machst, bleibt allein dir überlassen. Und das ist völlig in Ordnung.


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Moment! Ich bin hier neu und kenne somit die spezifischen Verhaltensregeln nicht. Dann ist es selbstverständlich, dass ich mich auf generell gehaltene Verhaltensregeln stütze, sofern für dieses Forum keine anderen Verhaltensregeln öffentlich formuliert sind. Ich habe mir gerade die „Regeln“ (oben) durchgelesen und da steht nichts davon, dass generell geduzt wird. Ich hoffe, dass ich das nicht überlesen habe. Somit muss ich mich auf die allgemeine Konvention hierzulande stützen, wonach man einander siezt, wenn man einander nicht kennt. Aus einzelnen Threads kann man m.E. nicht ableiten, dass man einander generell duzt. Es sei denn, ich lese mir alle durch! Aber die Mühe mache ich mir bestimmt nicht. Sorry, dein Argument geht m.E. ins Leere.

Aber ja, ich mag die Siezerei eigentlich auch nicht, daher finde ich das auch gut :-)

Jochen, es mag zwar sein, dass das nicht gut ankommt. Ich möchte aber nicht mehr, als nur zum Nachdenken über Sinn und Unsinn anzuregen. Ich bin mir bewußt, dass ich auch Fehler mache/gemacht habe und auch an diesen arbeiten werde. Aber wenn jemand, jemanden, der im Rahmen gesellschaftlich anerkannter Konventionen handelt und ein positives Verständnis mit jedem sucht, nicht akzeptieren kann, der hat m.E. ein Problem mit sich selbst. Jetzt kannst mich wohl gar nicht mehr leiden ;-).

Vielen Dank für diese Zusammenfassung. Die Eingangsfrage wurde m.E. mit deiner ersten Antwort bereits geklärt. Bei dem Rest ging es lediglich darum, dass ich meine persönliche Situation ein wenig ausführen wollte. Da kam es eben zu dem einen oder anderen Gedanken. Aber ja, ich bin abgeschweift.

Aber eins noch: ich sehe da keinen Widerspruch zwischen „Moral & Ethik“ und der „Verschleierungsabsicht“. Wenn meine Chancen auf ein Vorstellungsgespräch lediglich auf einen formalen Lebenslauf reduziert werden, dann bin ich einem Zwang ausgesetzt. Das ist vielleicht wie die Frage, ob man, vielleicht extrem gesprochen, einen Menschen opfern soll, um Tausende zu retten. Genau hier knüpft auch meine Kritik an.

Insgesamt habe ich dich natürlich um Rat ersucht und bin dir auch für deine Antwort dankbar. Finde das Forum hier gut.

Schönes Wochenende.


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MrHeinz: Schön, wenn ich dir etwas helfen konnte.

Aber bitte beobachte dich und deine Reaktion einfach noch mal mit einigem Abstand. Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber ich kann das Feedback zum Teil nachvollziehen. Du sagst zwar, die Siezerei magst du selber nicht – versuchst aber erst einmal eine Diskussion darüber zu starten, wo irgendwelche Regeln stehen oder ob Argumentationen ins Leere zielen. Hey, du magst das Siezen nicht, ich hab dich geduzt – wo ist das Problem? Warum war dir das Fass jetzt 8 Zeilen wert?

Will sagen: Wenn du das jedes Mal so machst, könnte das schon ein nützlicher Hinweis für eine Kante sein, an der sich andere regelmäßig reiben…


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Hallo und willkommen MrHeinz – auch von mir!

Ich finde es gut, wie offen ihr beide hier diskutiert und möchte mich Jochen aber anschließen. Nachdem ich den Thread jetzt ein bisschen verfolgt habe, hatte ich zwischendurch den Eindruck es hier mit einem Rechthaber der immer alles ausdiskutieren muss zu tun zu haben. Auch wenn ich verstehen kann, dass man mal abdriftet, klang es für mich doch eher wie eine Rechtfertigung und so als suchst du die Schuld bei anderen oder im Sinn von irgendwelchen Konventionen. Wenn ich mit so jemandem täglich im Job über alles streiten müsste, würde mich das irgendwann gewaltig nerven. Das aber nur als Feedback und nicht als persönlicher Angriff. Vielleicht hilft es dir ja.

Ansonsten nochmal willkommen und viel Spaß hier!


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Hallo Kündigung in der Probezeit würde ich auch unter „Stellensuche“ deklariere und nicht großartig aufblähen. Wichtig ist sich auf die Kernkompetenzen zu konzentrieren was macht dich aus, was sind deine Skills, welche Qualifikationen hast du. Darauf den Fokus legen.
Freiberulfiche Arbeit: kommt heutzutage ja in vielen Branchen vor und diese Dienstverhältnisse nehmen zu. Somit auch kein Beinbruch.Auch hier wie bei jedem „Job“ erklären was man gemacht hat und erreicht hat und warum man nun in eine Struktur gemäß ordenlticher Dienstvertrag zurückmöchte, wobei hier nicht die Art des Vertrages (ordentliches Dienstverhältnis), sonder die AUFGABE beim neuen Arbeitgeber im Vordergrund stehen sollte und die MOtiviation für eine Neubewerbung geben sollte.

Auch im Job: Fokus mehr auf die Tätigkeit an sich legen, Kollegen als „Wissenszapfsäulen“ und wichtige Teamplayer sehen und vieles wird einfacher :-). Nicht jeder Kollege ist toll, aber wennman jemand nicht mag, einfach auf die Arbeit konzentrieren aber freundlich bleiben und sich nicht unbedingt was anmerken lassen :-)
Schöne Grüße und viel Erfolg


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