Bewerbung

Ich war eingeschrieben, habe aber nicht studiert!

Gefragt am 06. April 2017, 14:02 Uhr von marcxx Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
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Hallo,
Ich habe vor kurzem meinen Bachelor Abschluss erhalten. In dem Studiengang in dem ich den Abschluss erzielt habe, habe ich offiziell 2013 begonnen. Ich habe 2010 die Schule beendet. 2011 habe ich mich zum ersten mal eingeschrieben an meiner Uni, aber in einem anderen Studienfach. Ich war einfach eingeschrieben wegen dem Semesterticket und habe das Studium gar nicht ernst genommen. Habe die ganze Zeit im Familienbetrieb gearbeitet und bin gereist. Ich war also 2 Jahre eingeschrieben, habe währenddessen eher zum Spaß 4 Prüfungen des Studiums mitgeschrieben und sogar bestanden. Aber wie gesagt ich habe in dieser Zeit nicht wirklich studiert, hauptsächlich gearbeitet und gereist. 2013 Habe ich dann mein eigentliches Wunschstudium an der selben Uni begonnen und mich neu immatrikuliert in das Studienfach in dem ich jetzt den Abschluss erzielt habe. Da die beiden Studiengänge sich sehr ähneln, konnte ich mir die 4 Scheine anrechnen lassen und wurde ins höhere Semester eingestuft wegen den Credits. Meine Frage ist nun: Muss ich das erwähnen dass ich 2 Jahre lang, eher wegen dem Semesterticket , an der Uni eingeschrieben war? Wie gesagt ich habe wirklich haupsächlich gearbeitet und war einfach nebenbei eingeschrieben. Muss ich das mit dem „fake studium“ erwähnen oder kann ich das einfach weg lassen und nur erwähnen dass ich gearbeitet habe und gereist bin? Für Tipps wäre ich dankbar! LG


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Hallo marcxx,
ich verstehe nicht, warum du das erste Studium nicht erwähnen möchtest. Hast du Angst, dass die lange Studiendauer negativ bewertet wird? Oder fürchtest du Fragen, warum du den Studiengang gewechselt hast? Das erste „Problem“ kannst du locker mit dem Hinweis auf die Nebentätigkeit lösen, die ein Studieum verzögert, aber Praxiserfahrung bringt.
Zumal es wirklich nicht sonderlich groß ist, da nur etwa 40 Prozent der Studenten in der Regelstudienzeit abschließen (vgl. http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/nur-knapp-40-prozent-der-absolventen-in-regelstudienzeit-a-950783.html). Zugegeben, der Artikel ist etwas älter, dafür hat sich der Sachverhalt seither rumgesprochen.
Oder du deklarierst dein Erststudium als naheliegende Möglichkeit, auf dein Ziel hinzuarbeiten, als dir dein eigentlicher Studienwunsch verwehrt blieb. Mit der Option, so bald als möglich zu wechseln, was du ja letztlich auch getan hast. Und durch anrechenbare Prüfungsleistungen auch noch Zeit zu sparen.
Wenn du es definitiv unerwähnt lassen willst, kannst du die Zeit im Lebenslauf einfach mit der Mitarbeit im elterlichen Unternehmen füllen. Die erwähnst du dann – wie jede andere Tätigkeit auch – mit Arbeitgeber, deinem Jobtitel und den relevantesten Tätigkeitsinhalten. Zumindest einen Teil der Zeit kannst du auch als Auszeit oder als Periode des Reisens deklarieren.
Grüße Christian


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