Berufswahl

Freie Redakteurin ohne Berufserfahrung?

Gefragt am 03. August 2015, 11:44 Uhr von Charlie11 Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
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Hallo!
Ich bin kurz vor Ende meines Masterstudiums, und arbeite Nebenbei bei einer Zeitung. Mehr als einen Minijob hat mein jetziger Arbeitgeber mir in nächster Zeit aber nicht zu bieten. Daher meine Frage: Könnte ich mich direkt nach dem Studium selbst als freie Redakteurin bezeichnen und Texte schreiben? Es gibt ja viele Plattformen im Internet an die man seine Texte verkaufen kann. Und Nebenbei schreibe ich ein Buch? Oder ist das alles zu unrealistisch? Von irgendwas muss ich ja auch leben…


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Hallo,

es ist natürlich die eine Sache, sich als freie Redakteurin oder auch freie Autorin zu bezeichnen. Etwas anderes ist es hingegen, die eigenen Texte zu guten Preisen zu verkaufen.

Ich würde Ihnen daher auf jeden Fall empfehlen, sich rechtzeitig und ausreichend zu informieren. Wie viel können Sie mit Ihren Texten verdienen? Welche Anforderungen werden an diese Texte gestellt? Können Sie dies als Hauptberuf ausüben oder benötigen Sie eine Nebentätigkeit?

Auch müssten Sie eine solch freiberufliche Tätigkeit anmelden und eine Steuernummer beantragen. Auch hier kann es ratsam sein, einen Steuerberater zu fragen, der Ihnen genauere Informationen geben kann.

Sollten Sie sich für diesen Weg entscheiden, gilt es natürlich Kundenbeziehungen aufzubauen, Kontakte zu knüpfen und durch gute Arbeit überzeugen.

Dennoch sollten Sie vorher die nötigen Informationen einholen und in Erfahrung bringen, wie viel Sie realistisch verdienen können und mit wie viel Arbeit das verbunden ist.

Beste Grüße und viel Erfolg

Nils Warkentin


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„Freie Redakteurin“ ist ein Widerspruch in sich! Ein Redakteur ist ein angestellter Journalist, ein festes Mitglied einer Redaktion. Du kannst dich aber als „freie Journalistin“ bezeichnen – die Berufsbezeichnung ist ohnehin nicht geschützt. Und Themen anbieten und frei schreiben geht immer. Aber es ist ein hartes Brot – vor allem, wenn man noch keinen Namen hat. Denn die Redaktionen kaufen meist nur Texte von Autoren, die sie kennen und sich darauf verlassen können, dass der Text so kommt, wie bestellt… Was du also als erstes brauchst, sind Arbeitsproben: Veröffentlichte Texte auf Webseiten und in Zeitschriften. Zu Not musst du dich anfangs unter Wert verkaufen, um eben diese Referenzen zu bekommen, die dann die Türen öffnen…


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Hallo! Wenn du kein Kapital hast auf dass du zurückgreifen kannst, würde ich da sehr vorsichtig sein. Dass du Nebenbei weiter bei der Zeitung arbeitest käme für dich in Frage? Ich würde da bleiben und Nebenbei versuchen selbst was zu veröffentlichen. Über das „Self-Publishing“ von eigenen Büchern kannst du hier etwas erfahren: http://www.univillage.de/Studieren/Kolumnen/Self-Publishing-Einfach-mal-ein-Buch-schreiben.html Am meisten Sinn würde es aber machen, wenn du nach dem Studium versucht bei einer Firma erstmal angestellt zu werden. Freie Redakteurin kannst du immer noch werden.


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Ich weiß nicht, was der Hinweis auf ein Buch im Eigenverlag mit der Frage zu tun hat – wirkt doch etwas werblich…

Ansonsten aber bringt ein Buch (das viel Arbeit macht) aber keiner liest für den Job überhaupt nichts! Weder verdient man damit Geld, noch Ruhm. Im Gegenteil: Ein Buch im Eigenverlag hat einen ganz anderen Stellenwert als ein Buch von einem namhaften Verlag (ich weiß, wovon ich rede – hab selbst 3 Bestseller geschrieben). Die einzigen, die von einem Selfpublishing-Buch profitieren, sind er Publisher und die Eitelkeit (einmal ein Buch geschrieben zu haben). In der Zeit kann man aber auch viele Artikel schreiben und anbieten… Oder besser: ein eigenes Blog aufbauen.


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