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Erklärungsnot Lebenslauf

Gefragt am 02. Dezember 2016, 10:31 Uhr von Sven49humorlos Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
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Liebe Karrierefreunde,

dank Ihren Bewerbungstipps, schaffe ich es mittlerweile in die Vorstellungsgespräche von Großunternehmen.

Nicht weniger, aber auch nicht mehr!

Der Grund hierfür liegt in meinem Lebenslauf.

Über 20 Jahre arbeitete ich für ein Nahrungsmittelkonzern, als geprüfter Logistikleiter. Das Unternehmen zog 2008 um, ich ging nicht mit.

Anschließend fasste ich als Schichtleiter Fuß in einem neu gegründetem Speditionsunternehmen. Jedoch endete mein Einjahresvertrag, wobei ich danach nicht übernommen wurde und kurz darauf hin, die Spedition endgültig an eine 3. Person verkauft wurde, da die gewünschten Zahlen nicht erreichbar waren.

Mittlerweile deklariert mich man gerne zum Alteisen und ich finde nur noch ein Job als Staplerfahrer über Zeitfirmen. Mit der Zeit häuften sich diese Staplertätigkeiten in meinem Lebenslauf und ich bin ständig in Erklärungsnot weshalb ich keinen Job als Logistikmeister finde und als Staplerfahrer mich rumschlage. Welche Tipps haben die Experten für mich?

Kann man diese Tätigkeiten aus dem Lebenslauf raus lassen ?

Leider bin ich für die meisten Direkteinstiege als Staplerfahrer überqualifiziert und wenn ich mich als Schichtleiter oder ähnliches bewerbe, heißt es weshalb ich damals von dieser Position als Logistikleiter abgestiegen bin und nicht mehr Fuß fassen konnte.

Ich befinde mich in einem Teufelskreis.

Mit freundlichen Grüßen.


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Öffentlich


 

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Nur ein Gedanke: Staplerfahrer bringt Sie vermutlich dem Schichtleiter nicht wirklich näher. Aber wie wäre es, wenn Sie sich zunächst für eine Position unterhalb des Schichtleiters bewerben und von da aus wieder hocharbeiten. Ja, auch dort wären Sie überqualifiziert – aber das lässt sich besser argumentieren, als sich von einer Notlösung zur nächsten zu hangeln (http://karrierebibel.de/uberqualifiziert-bewerbung/). Natürlich müssten Sie eine Weile in den sauren Apfel beißen, unter Ihrer eigenlichen Qualifikatiion arbeiten und auch weniger Gehalt akzeptieren. Aber es wäre ein Einstieg.

Und von innen heraus ist es leichter, sich wieder hochzuarbeiten, zu beweisen – oder auch den Job zu wechseln. Nur diesmal möglichst nicht schon wieder nach einem Jahr. Will sagen: Strategisch ist jetzt der Einstieg der wichtigste Schritt und auch ein mindestens 3-jähriges Engagement. Rein zur Lebenslaufkosmetik.

Ich weiß ja nicht, wie viele Berufsjahre Sie noch vor sich haben. Aber ich würde hier immer langfristig rechnen: Lieber 3-5 Jahre noch mal unten anfangen, Stahl fressen und Klinken putzen und sich hocharbeiten, dafür aber die letzten 10-15 Jahre wieder einen guten Job haben. Daher vielleicht nicht gleich wieder auf die Leiter-Position fokussieren, sondern dort ansetzen, wo bessere Chancen sind. Hauptsache, reinkommen.


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