Bewerbung

Duzen im Bewerbungsschreiben

Gefragt am 13. Mai 2015, 13:28 Uhr von Michael_M Blau1 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 51 vote, average: 5,00 out of 5
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Unter einer Stellenanzeige ist folgendes Vermerkt:
„Bei uns ist es Teil der Unternehmenskultur per „Du“ miteinander zu kommunizieren. Deswegen beginnen wir damit bereits am Anfang des Prozesses, um die gelebte Philosophie zu vermitteln.“

Sollte das Bewerbungsschreiben/ Anschreiben in der DU-Form geschrieben werden?
Alle Hinweise, die ich in einer Netzrecherche dazu gefunden habe, sagen man solle trotzdem unbedingt „siezen“. Mir erscheint das jedoch gerade falsch, da man sich damit dem Willen widersetzt und bereits am Anfang zeigt man passt nicht zum Unternehmen.

Vielen Dank für die Hilfe.


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Hallo Michael,

keine leichte Frage, denn wie du bereits erwähnt hast, wird der zukünftige Arbeitgeber im Anschreiben klassischerweise gesiezt.

Da es in diesem Fall jedoch sogar explizit in der Stellenausschreibung erwähnt wird, kann man meiner Meinung nach auch darauf eingehen. Wichtig ist aber auch: Du musst dich dabei wohlfühlen.


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Duzen in der Bewerbung ist schon recht befremdlich und ungewohnt. Da es aber bereits so direkt in der Stellenanzeige steht, würde Ich auf jeden Fall Duzen.


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Hier übrigens nochmal eine ähnliche Formulierung, die ich unter einer anderen Stellenanzeige einer anderen Firma aber in der selben (seriösen) Branche fand:
„Du wunderst dich über das „Du“ als Anrede? Wir von XYZ AG stehen für ein offenes Betriebsklima und flache Hierarchien. Deswegen verwenden wir die Du-Form, auch im Bewerbungsprozess.“

Ich verstehe dies ebenfalls als Aufforderung bereits im Bewerbungsschreiben zu „duzen“.
Wie sehen das die Experten?


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Wenn es tatsächlich schon in der Stellenausschreibung steht: Warum nicht im Anschreiben auch gleich darauf rekurieren?
Zum Beispiel so:
„Mit hat sofort imponiert, dass bei euch ein generelles DU herrscht. Dem habe ich mich auch gleich in meiner Bewerbung angepasst…“
So kann man dir letztlich keinen Vorwurf machen. Die Vorredner haben es ja schon gesagt: Du passt dich damit ganz offenbar der herrschenden Kultur an. Und das ist ein positives Signal. Letztlich betrifft das Du ja auch nur das Anschreiben, der Lebenslauf enthält ja nie eine Ansprache, ist daher neutral formuliert.


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Ich würde die auch Duzen. Die haben schließlich angefangen… ;)

Im Ernst: Wenn das Du schon als Kulturmerkmal ausdrücklich erwähnt wird, machst du mit einem DU in der Bewerbung nix falsch. Seriös sollte die Bewerbung aber trotzdem bleiben. Bloß kein Kumpelton!


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Ich gehe das Thema mal von der anderen Seite an: Wenn du dich damit wohlfühlst: probier‘ es aus. Und schau, wie die Reaktion darauf ausfällt.


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Wenn es so explizit im Inserat steht, dann spricht nichts dagegen das DU in der Bewerbung zu verwenden. Ich würde sogar soweit gehen, dass es nicht zu empfehlen ist bei so einer direkten Aufforderung zum DU das SIE zu verwenden.


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