Arbeitsrecht

Dürfen Personaler mein Social Media Profile auswerten?

Gefragt am 02. Dezember 2014, 11:21 Uhr von Marco B. Blau7 votes, average: 3,14 out of 57 votes, average: 3,14 out of 57 votes, average: 3,14 out of 57 votes, average: 3,14 out of 57 votes, average: 3,14 out of 5
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Nach dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) dürfen personenbezogene Daten nur erhoben, verarbeitet oder genutzt werden, wenn es hierfür eine ausdrückliche gesetzliche Grundlage gibt (der sogenannte Erlaubnistatbestand) oder der Betroffene eingewilligt hat. Gemäß § 28 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 BDSG wäre demnach zulässig, Daten zu sammeln, wenn diese “allgemein zugänglich … sind”.


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Was von Suchmaschinen erfasst werden kann, gilt als allgemein zugänglich. Das darf der Personaler auch nutzen.


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Würde ein Personaler eine Bewerbung bekommen und würde sich darin der Hinweis auf dein Blog, deine dazugehörige Facebook-Seite sowie deinen Twitter-Account finden, gilt dies als Einladung, sich diese Seiten anzusehen. Und damit auch als Einwilligung. Der Personaler darf dann dein Profil auswerten.


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Hier hat das eine Fachanwältin sehr schön ausdifferenziert:
http://karrierebibel.de/arbeitsrecht-durfen-personaler-social-media-profile-auswerten/


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