Vorstellungsgespräch

Darf die Personalabteilung wegen Überqualifizierung ablehnen?

Gefragt am 26. August 2016, 13:49 Uhr von Lene Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
4 Antworten//Antwort schreiben

Ich habe gerade erfolgreich 2 Bewerbungsgespräche hinter mir, mit 3 Führungsebenen. Es wurde dabei auch ausführlich über mein Studium gesprochen. Dann kam die Nachricht von der Abteilung, dass sie mich gerne einstellen würden. Die Personalabteilung sagte mir allerdings jetzt, ich könne den Job nicht bekommen, weil ich überqualifiziert sei und ich nie hätte in die nächsten Runden kommen dürfen. Wie kann das sein, dass von Anfang an offen mit meinem Abschluss umgegangen worden ist und jetzt wo ich den Job bekommen sollte, heisst es, dass ich dafür nicht geeignet sei.

Ist das rechtlich überhaupt vertretbar? Ich möchte anmerken, dass es sich hierbei um ein sehr großes internationales Unternehmen handelt. Ich bin einfach nur enttäuscht.


4 Antworten


Öffentlich




Platin173 votes, average: 4,57 out of 5173 votes, average: 4,57 out of 5173 votes, average: 4,57 out of 5173 votes, average: 4,57 out of 5173 votes, average: 4,57 out of 5 hat am 27. August 2016, 10:15 Uhr geantwortet

Liebe Lene,

was dir da gerade passiert ist schon sehr komisch. Es scheint so, als würde man hier nicht mit offenen Karten spielen. Vielleicht hätte die Abteilung dir keine Zusage geben dürfen und hat sich nicht an den Prozess gehalten und jetzt interveniert HR. Es lassen sich sicher auch noch andere Szenarien skizzieren, um dieses Vorgehen zu erklären, aber ich denke, dass es sich bei der aktuellen Erklärung, die man dir gibt, um einen Vorwand handelt. Ob das rechtlich vertretbar ist, kann ich dir nicht sagen, Aber es dürfte wohl klar sein, dass du den Job nicht einklagen kannst. Es ist sehr ärgerlich, dass dir sowas passiert, aber ich würde dir empfehlen, jetzt nicht mehr so viel Energie darauf zu verwenden, dieser Firma oder diesem Job hinterher zu hängen und dich stattdessen auf weitere Bewerbungen zu konzentrieren.
Viel Glück dabei!


Hier bewerten: 1 Punkte2 Punkte3 Punkte4 Punkte5 Punkte

// eigene Antwort schreiben »

Tut mir leid, Du kannst eine Antwort nur abgeben, wenn Du eingeloggt bist.


Öffentlich


 

Platin528 votes, average: 4,58 out of 5528 votes, average: 4,58 out of 5528 votes, average: 4,58 out of 5528 votes, average: 4,58 out of 5528 votes, average: 4,58 out of 5 hat am 27. August 2016, 10:40 Uhr geantwortet

Ich kann mich Nadine da nur anschließen: Das klingt nach Missmanagement, ändert aber nichts am Ergebnis. Der Job ist futsch. Jeder Ärger darüber – so verständlich er auch ist – bringt dich jetzt aber nicht weiter, sondern blockiert eher noch. Daher: Einmal kurz kräftig aufregen, bei Freunden Dampf ablassen – und dann den Arbeitgeber ganz schnell vergessen. Rache in Social Media, juristische Scharmützel – all das hält nur auf und fällt schlimmstenfalls auf einen zurück. Ein solcher Laden hätte dich eh nicht verdient – gut, dass du das schon früh herausgefunden hast!

Also: Gleich weitermachen – und einen wirklich guten Arbeitgeber finden…!


Hier bewerten: 1 Punkte2 Punkte3 Punkte4 Punkte5 Punkte

// eigene Antwort schreiben »

Tut mir leid, Du kannst eine Antwort nur abgeben, wenn Du eingeloggt bist.


Öffentlich




Silber44 votes, average: 4,30 out of 544 votes, average: 4,30 out of 544 votes, average: 4,30 out of 544 votes, average: 4,30 out of 544 votes, average: 4,30 out of 5 hat am 29. August 2016, 11:37 Uhr geantwortet

Hi, die theoretischen Schadensersatzansprüche sind Theorie und helfen Dir nicht weiter. Dinge wie diese erlebe ich in meiner Praxis immer wieder. Von rechtlichen Schritten rate ich Dir ab. Dein Blick muss nach vorne und nicht zurück gehen. Wie die Vorschreiber ausgeführt haben: Die Einleitung von rechtlichen Schritten an dieser Stelle bringt dich absolut nicht weiter. Verbuche es unter Lebenserfahrung und immerhin hast Du es recht weit gebracht.


Hier bewerten: 1 Punkte2 Punkte3 Punkte4 Punkte5 Punkte

// eigene Antwort schreiben »

Tut mir leid, Du kannst eine Antwort nur abgeben, wenn Du eingeloggt bist.


Öffentlich




Blau9 votes, average: 3,33 out of 59 votes, average: 3,33 out of 59 votes, average: 3,33 out of 59 votes, average: 3,33 out of 59 votes, average: 3,33 out of 5 hat am 01. September 2016, 20:21 Uhr geantwortet

Man sollte auch nicht außer Acht lassen, das „überqualifiziert“ oft auch nur vorgeschoben wird, weil ein Arbeitgeber Angst hat, das man nach der Probezeit (für sein Empfinden) zu viel Gehalt verlangen könnte, weil man mehr zu bieten hat, als eigentlich verlangt wurde.

Im Grunde ist bei der Jobsuche doch, wie bei einer Schwangerschaft: Entweder man ist qualifiziert oder man ist es nicht. Es gibt ja auch nicht halb-schwanger ;-)


Hier bewerten: 1 Punkte2 Punkte3 Punkte4 Punkte5 Punkte

// eigene Antwort schreiben »

Tut mir leid, Du kannst eine Antwort nur abgeben, wenn Du eingeloggt bist.

Anmelden oder registrieren um zu antworten.