Bewerbung

Bewerbungsstrategien für Führungskräfte

Gefragt am 23. Februar 2015, 16:27 Uhr von Philipp71 Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
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Hallo zusammen,

ich habe in inzwischen 17 Berufsjahren eine durchaus beachtliche Karriere im Bereich PR/Werbung gemacht, war zuletzt Führungskraft auf zweiter Management-Ebene und verantwortlich für zwei Abteilungen.

Nun bin ich seit drei Monaten arbeitsuchend. Meine bisherigen Erfahrungen sind, dass sich die Unternehmen – so zumindest meine These – durch meinen Lebenslauf eher abschrecken lassen. Das Problem scheint mir, dass ich selbst durchaus bereit bin, auch einige Stufen tiefer wieder einzusteigen, ich muss für mein berufliches Seelenheil nicht zwangsläufig Führungskraft mit großer Personal- und Budgetverantwortung sein – ein „gutes“ Unternehmen und Umfeld sowie spannende Projekte „reichen“ mir vollkommen. Auch bin ich mir bewusst, dass ich dafür gehaltliche Einbußen akzeptieren muss. Nur: das offenbar trauen die Unternehmen mir nicht zu.

Meine Frage ist nun, gibt es in deutschen Unternehmen die Vorstellung des Downshifting schlichtweg nicht, herrscht noch immer die Vorstellung einer ausschließlich linearen, und zwar steigenden, Karriere vor? Oder fahre ich als ehemalige Führungskraft schlich die falsche Bewerbungsstrategie? Wie lässt sich erklären, dass ich als erfahrene Fachkraft mit sehr gutem, lückenlosen Lebenslauf eine Absagequote von 50% habe bei rund 40 Bewerbungen bisher und lediglich einer Einladung?


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Zum Thema Downshifting haben wir gerade kürzlich einen Artikel verfasst:
http://karrierebibel.de/downshifting-rueckschritt/

Dazu gibt es was zum Thema „überqualifiziert“:
http://karrierebibel.de/uberqualifiziert-so-bekommen-sie-den-job-trotzdem/

Zur konkreten Frage: Da wir den Lebenslauf und die anderen Unterlagen nicht kennen, kann man das natürlich so aus der Ferne schlecht seriös beantworten. Downshifting ist aber grundsätzlich möglich. Vermutlich rührt das Störgefühl der Personaler von woanders her. Dazu müsste man aber ein paar Formulierungen kennen…


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Hallo Philipp, aus meiner Erfahrung mit Downshiftern ist es wichtig, zunächst die eigene Einstellung zu überprüfen. Die meisten (aktiven) Downshifter entscheiden sich bewusst, runterzuschalten, z. B. um mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. Bei Dir klingt es nach „ich würde zur Not auch … um wieder etwas zu bekommen“. Das klingt nach Verzweifelung und das finde ich schwierig im Bewerbungsprozess. Zudem wirst Du so schnell als Überqualifizierter abgestempelt. Möchtest Du gezielt niedriger einsteigen, dann solltest Du die Motivation hierfür im Anschreiben deutlich machen und Klarheit schaffen.


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Vor allem macht mich ihre Absage-/Einladungsquote bedenklich! Da scheint im Bewerbungsprozess irgendwo ein Problem verborgen zu sein. Liegt es daran, dass sie sich bei Unternehmen bewerben, wo sie nicht „hinpassen“? Sind die Formulierung bzw Aufbereitung ihrer Unterlagen nicht adäquat zu ihren Zielunternehmen? Oder sind es tatsächlich die falschen Stellen?

Bei gelungener Argumentation, warum sie eine Postion wollen, auch wenn diese „unter“ der letzten liegt, sollte zumindest ein bessere Einladungsquote erreichbar sein?

Da sollte der gesamte Bewerbungsprozess inkl. der Bewerbungsstrategie einem intensiven Controlling unterzogen werden. Übrigens die 3 Monate sind noch eine sehr kurze Zeit…..


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