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Bewerbung als Neustart

Gefragt am 01. März 2017, 11:41 Uhr von Luime Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
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Da ich mich auch gerade im Bewerbungsmodus befinde, habe ich mal eine Frage zu einem Thema. Und zwar komme ich aus dem schönen Thüringer Wald und möchte gerne nach „Köln auswandern“. Da dies ein weiter weg ist und ich nicht mal eben schnell dorthin fahren kann, wollte ich mal fragen, wie ich das am besten formulieren kann, das ich einen Neustart in einer fremden, neuen Stadt plane. Das heißt ich benötige auch eine Wohnung falls ich einen Job bekomme. Viele möchten ja einen frühestmöglichen Eintrittstermin wissen. Wie formuliere ich also am besten, das ich extra ein neues Leben plane und erst eine Wohung benötige um dann in einem Unternehmen zu arbeiten? Und wie könnte ich das wegen einem Vorstellungsgespräch regeln? Ich habe mir viele Stellen rausgesucht. Aber ich kann leider nicht alle paar Tage nach Köln fahren. Sollte man da ein Telefoninterview anbieten? Ich hoffe auf Antworten :)


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Mach‘ dir zunächst nicht zu viele Gedanken. Ein Umzug, insbesondere innerhalb von Deutschland, ist heute keine Ausnahme mehr und die meisten Unternehmen dürften damit routiniert umgehen. In der Bewerbung kannst du natürlich den Wunsch äußern, deinen Lebensmittelpunkt nach Köln zu verlegen. So ist ein Teil deiner Motivation für diese Bewerbung schon erklärt – die inhaltliche Herausforderung sollte natürlich auch berücksichtigt werden. Du könntest einerseits mehrere Bewerbungen zugleich raussenden und ein paar Tage in Köln einplanen, an denen du für Gespräche zur Verfügung stehst. Das würde ich dann auch in der Bewerbung kommunizieren. Andererseits wird ein Unternehmen bei Interesse an deiner Person auch mit Vorschlägen auf dich zukommen und ihr könnt dann noch über die logistischen Details sprechen und schauen, wie es am besten gehen könnte – und ob die Reisekosten übernommen werden, wenn ein persönliches Gespräch vor Ort gewünscht wird.
Wenn es dann soweit ist könntest du zum Beispiel übergangsweise ein Zimmer mieten und dann in Ruhe vor Ort nach einer Wohnung suchen, bzw. die Zeit bis zu einem möglichen Einzugstermin überbrücken. Manche Unternehmen unterstützen auch bei der Suche. Vielleicht kennst du auch jemanden in der Stadt, der dich unterstützen kann? Viel Erfolg!


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Hallo Luime,

ich schließe mich CathrinEggers an und rate Ihnen zu Gelassenheit. Sie sollten in der Bewerbung erwähnen, dass Sie Ihren Lebensmittelpunkt nach Köln verlegen möchten. Warum dies so ist, können Sie angeben, müssen es aber nicht.
Wenn Sie dann Einladungen zu Vorstellungsgesprächen kommt und der Arbeitgeber tatsächlich Interesse hat, können Sie möglichweise auch den Termin so legen, dass Sie mehrere Job-Interviews an aufeinanderfolgenen Tagen legen können. Möglichweise deswegen, weil Unternehmen deutlich unterschiedliche Reaktionszeiten habe und deswegen die Wahrscheinlichkeit recht gering, dass der Fall eintritt.
Auf keinen Fall sollten Sie einem Arbeitgeber gegenüber erwähnen, dass Sie um Verschiebung des Vorstellungsgesprächs wünschen, damit Sie es möglichst effizient mit Terminen bei Mitbewerbern kombinieren können. Das fände der nämlich gar nicht lustig und würde deswegen vermutlich auf das Treffen mit Ihnen verzichten.
In einem Vorstellungsgespräch können Sie dann auch fragen, ob Sie seitens des Unternehmens Unterstützung bei der Wohnungssuche bekommen können, wie Ihnen CathrinEggers ja schon empfohlen hat. Und wenn nicht, gibt es die Möglichkeit, befristet in einer WG, Pension oder ähnlichem unterzukommen.
Auch wenn dies unbequem ist, ist es die Realität für eine ganze Reihe Jobwechlser, und wird von Arbeitgebern deswegen als zumutbar angesehen. Grundsätzlich empfehle ich sowieso, eine vorhandene Wohnung nicht ohne Not aufzugeben, wenn die Zukunft beim neuen Arbeitgeber noch ungewiss ist, sprich: solange Sie sich in der Probezeit befinden.

Freundliche Grüße

Christian Schroff


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