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Ausbildungsvertrag: Mit offenen Karten oder lieber kein Risiko?

Gefragt am 06. Juni 2017, 11:41 Uhr von Julkaaa Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
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Hallo liebes Karrierebibelteam.

Ich habe eine Frage: Am 12. Juni bin ich eingeladen einen Ausbildungsvertrag in meiner Heimatstadt zu unterschreiben. Das ist zwar toll aber ich würde lieber in meiner aktuellen Stadt wohnen bleiben und habe dort von einer Firma ein Angebot zum Probearbeiten vom 19. bis 30. Juni. Wenn ich mich gut anstelle habe ich auch dort eine Chance auf eine Ausbildung. Nun soll ich mich melden ob vom 19. bis 30. bei mir passt. Aber ich möchte auf keinen Fall leer ausgehen und deswegen sicherheitshalber am 12. den Termin zum unterschreiben wahrnehmen. Ich finde vom 19. bis 30. generell sehr spät.

Soll ich nun der Firma in meiner jetzigen Stadt von dem ausstehen Termin berichten und sie bitten mich vor dem 12. zum Probearbeiten einzuladen oder soll ich bei den einen erstmal unterschreiben dann das Probearbeiten machen und dem ersten Betrieb dann ggf. noch nach dem Unterschreiben des Vertrags wieder absagen? Wenn ich die in meiner jetzigen Stadt über ihre Konkurrenz informieren würde hoffe ich, würden die sich mit ihrer Entscheidung vielleicht eher beeilen. Eine Bekannte rät mir aber dringend davon ab und sagt das würde mir meine Chancen dort versauen. Ich bin ratlos. Können Sie mir einen Tipp geben?


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Tja, das ist im Grunde eine moralische Frage. Mit offenen Karten zu spielen, ist eigentlich immer fairer und besser. Was würde denn im schlimmsten Fall passieren? Du unterschreibst am 12. einen Azubi-Vertrag und arbeitest in einer anderen Stadt, lernst neue Menschen kennen, kommst mal raus, erweiterst deinen Horizont… Wäre das so schlimm? Vielleicht unbequemer, aber echter Nachteil? Eine Ausbildung ist ja noch kein fester Job und das Ende der Karriere. Wer weiß, vielleicht gefällt es dir am neuen Ort sogar noch viel besser? Oder du ziehst danach noch mal ganz woanders hin? Oder zurück?

Will sagen: Wenn du tatsächlich wegen Ehrlichkeit deine Chancen verschlechterst, dann ist das vielleicht auch nicht der beste Arbeitgeber. Es sei denn, du willst den Ausbildungsplatz vom 12. eigentlich gar nicht – und gestehst dir nur gerade noch nicht ein, dass du im Grunde absagen möchtest. Das könnte natürlich auch sein. Dann würde ich mich aber weiterbewerben für den Fall, dass es im eigenen Ort nicht klappt. Achso: Und in der anderen Stadt absagen.


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