Arbeit & Kollegen

Aufhebungsvertrag in der Probezeit oder Kündigung

Gefragt am 18. Mai 2016, 16:17 Uhr von Ines Blau0 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 50 votes, average: 0,00 out of 5
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Ich habe folgende Frage. Ich habe am 31.03.16 einen befristeten Arbeitsvertrag zum 01.05.-30.06.16 unterschrieben, weil ich zum 01.05.16 zu meinem langjährigen Lebensgefährten gezogen bin (über 100km). Beim Vorstellungsgespräch wurde zwar vage angedeutet, dass es wohl oft einen Personalwechsel gegeben hätte und man mit der Situation nicht glücklich ist. In meiner alten Stelle gab es eine große Enttäuschung, dass ich mich entschlossen habe nach 9jähriger verantwortungsvoller Tätigkeit zu kündigen. Voller Zuversicht begann ich meinen ersten Arbeitstag. Leider stellte ich fest, dass es gar kein Personal gab, niemand mich einarbeiten konnte, sondern ich eine Liste bekam und ich komplett allein auf mich gestellt war. Die noch anwesenden Zeitarbeiterinnen meinten, sie hätten ihre Infos auch nur intern bei Gesprächen unter Rauchern erhalten oder essen im Stress eben Schokolade??? Das kommt für mich einfach nicht in Frage. Ich war so bestürzt, habe versucht anhand der Liste 8 Tage zu überleben. Dann bin ich aufgrund von Schlafstörungen und nichts mehr essen können zusammengebrochen und krankgeschrieben worden. Ich möchte so einen Arbeitsplatz unter solchen Umständen auf keinen Fall (auch wegen meiner Gesundheit und meinem 12jährigen Kind) weiter ausüben und habe am 14.05.16 zum 31.05.16 gekündigt und mich umgehend beworben. Wäre ein Aufhebungsvertrag für mich besser gewesen, falls ich jetzt eine bessere Stelle finde, die ich kurzfristig antreten könnte. Soll ich die 8 Arbeitstage dort in meinem Lebenslauf gar nicht erwähnen? Vielen Dank für Ihre Antwort.


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Ich würde die paar Tage gar nicht erwähnen. Innerhalb von 3 Monaten kannst du alles auch unter „berufliche Neuorientierung“ zusammenfassen – erst recht, wenn damit ein Umzug verbunden war. Der lässt sich ja nachweisen.


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Liebe Ines, was den Lebenslauf angeht, stimme ich Jochen Mai zu. Negativ kann sich die Eigenkündigung nur beim Leistungsbezug der Arbeitsagentur auswirken. Als Karriereberaterin empfehle ich meinen Klienten in einem solchen Fall meistens, mit dem Vorgesetzten oder der Personalabteilung zu reden, um eine arbeitgeberseitige Kündigung zu erwirken. Damit umgeht man Sanktionen der Arbeitsagentur.


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